Pallade Veneta - Weniger neue Jobs geschaffen als erwartet - aber Arbeitslosenquote in USA sinkt

Weniger neue Jobs geschaffen als erwartet - aber Arbeitslosenquote in USA sinkt


Weniger neue Jobs geschaffen als erwartet - aber Arbeitslosenquote in USA sinkt
Weniger neue Jobs geschaffen als erwartet - aber Arbeitslosenquote in USA sinkt / Foto: SPENCER PLATT - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Die erste Arbeitsmarktstatistik in der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump fällt gemischt aus. Im Januar wurden in den Vereinigten Staaten 143.000 neue Jobs geschaffen, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Analysten hatten mit 155.000 neuen Jobs gerechnet. Die Arbeitslosenquote allerdings sank den Angaben zufolge leicht von 4,1 Prozent auf 4,0 Prozent.

Textgröße ändern:

Im Dezember waren noch deutlich mehr neue Stellen entstanden. Das Arbeitsministerium revidierte am Freitag die Zahl von 256.000 nach oben auf 307.000.

Im Januar seien die meisten neuen Jobs im Gesundheitswesen, im Einzelhandel und im öffentlichen Dienst entstanden; in der Industrie und im Bergbau dagegen ging die Zahl der Stellen sogar zurück, wie das Ministerium weiter mitteilte. Die Löhne stiegen im Durchschnitt um 0,5 Prozent.

Die Handelspolitik der Regierung Trump werde "wahrscheinlich der größte Joker für 2025", erklärte Analystin Lydia Boussour von der Beratungsfirma EY: "Heftige Zölle und eine erhöhte politische Unsicherheit könnten die Unternehmen dazu veranlassen, sich zunehmend abwartend zu verhalten und Einstellungen zurückzunehmen."

Am vergangenen Wochenende hatte Trump Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Waren der wichtigsten US-Handelspartner Kanada und Mexiko eingeführt - und dann wieder ausgesetzt. Am Dienstag trat eine zusätzliche Zehn-Prozent-Abgabe auf chinesische Importe in Kraft. Trump hat auch der Europäischen Union mit Zöllen gedroht.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Greenpeace: Ölkonzerne steigern "Übergewinne" nach Ende des Tankrabatts stark

Die Umweltorganisation Greenpeace wirft den Ölkonzernen vor, nach dem Auslaufen des Tankrabatts ihre "Übergewinne" deutlich gesteigert zu haben. Seit dem 1. Juli lägen die zusätzlichen Gewinne ihrer Berechnung zufolge mit 10,8 Millionen Euro pro Tag auf einem neuen Höchststand, erklärte die Organisation am Mittwoch. Bei Diesel und Benzin zusammen seien es zwischen dem 1. und 7. Juli jeden Tag durchschnittlich 26,2 Millionen Euro zusätzlich.

ADAC: Tankrabatt-Ende lässt Spritpreise kräftig steigen

Nach dem Ende des staatlichen Tankrabatts Anfang Juli sind die Preise an den Zapfsäulen in Deutschland wieder gestiegen. Derzeit koste ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 2,024 Euro und damit 10,1 Cent mehr als in der Vorwoche, teilte der ADAC am Mittwoch in München mit. Diesel liegt dem Automobilclub zufolge aktuell bei 1,953 Euro je Liter - 9,4 Cent mehr als eine Woche zuvor.

Wegen Streit bei der Nato: Trump will Handelsbeziehungen mit Spanien abbrechen

Weitere Eskalation zwischen den USA und Spanien: US-Präsident Donald Trump will wegen des aus seiner Sicht mangelnden Engagements Madrids in der Nato den Handel mit dem EU-Land einstellen. "Ich will nichts mit Spanien zu tun haben. Alle Handelsbeziehungen mit Spanien sollten abgebrochen werden", sagte Trump am Mittwoch beim Nato-Gipfel in Ankara. Ob ein solcher Handelsstopp umzusetzen ist, erscheint fraglich. In spanischen Regierungskreisen war von einer "gelassenen" Reaktion die Rede.

Neues Heizungsgesetz soll noch in dieser Woche beschlossen werden

Das neue Heizungsgesetz der Bundesregierung soll noch in dieser Woche beschlossen werden. Der federführende Bundestagsausschuss machte dafür am Mittwoch den Weg frei. Nach Möglichkeit sollen in den kommenden Tagen auch das Bundestagsplenum und der Bundesrat mit dem sogenannten Gebäudemodernisierungsgesetz befasst werden. Allerdings steht noch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu einer Klage im Eilverfahren der Linken-Fraktion gegen das Gesetz aus.

Textgröße ändern: