Pallade Veneta - Mercedes-Benz meldet Gewinneinbruch 2024 wegen schlechten China Geschäfts

Mercedes-Benz meldet Gewinneinbruch 2024 wegen schlechten China Geschäfts


Mercedes-Benz meldet Gewinneinbruch 2024 wegen schlechten China Geschäfts
Mercedes-Benz meldet Gewinneinbruch 2024 wegen schlechten China Geschäfts / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP/Archiv

Der Jahresgewinn von Mercedes-Benz ist vor allem wegen schlecht laufender Geschäfte in China eingebrochen. Der Nettogewinn belief sich auf 10,41 Milliarden Euro - 28,4 Prozent weniger als im Vorjahr, wie der Stuttgarter Autohersteller am Donnerstag mitteilte. Mercedes verkaufte demnach vier Prozent weniger Autos, der Umsatz ging um 4,5 Prozent auf 145,6 Milliarden Euro zurück.

Textgröße ändern:

In China, dem wichtigsten Markt der Marke, wo sie bislang ein Drittel ihres Umsatzes erwirtschaftete, gingen die Auslieferungen um sieben Prozent zurück. Mercedes-Benz konkurriert dort mit immer besser positionierten örtlichen Herstellern wie BYD.

Zudem brach des E-Auto-Geschäft weltweit ein, vor allem in Deutschland. Der globale Absatz ging hier um 23 Prozent zurück. Ein weiteres Problemfeld ist das Luxuswagensegment von Mercedes, das der Hersteller in den vergangenen Jahren zur Priorität erklärt hatte. Die Verkäufe gingen hier um 14 Prozent zurück.

Wegen der Schwierigkeiten hatte Konzern im November vergangenen Jahres ein Sparprogramm angekündigt, um "mehrere Milliarden Euro pro Jahr" einzusparen. Nach aktuellen Angaben will der Hersteller bis 2027 seine Produktionskosten um zehn Prozent senken. Angaben zu einem möglichen Stellenabbau macht er nicht.

"Natürlich könnten die Zahlen besser sein, aber von einer großen Krise bei Mercedes zu sprechen wäre falsch", erklärte der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer. "Im vierten Quartal hat sich die Lage stabilisiert." Probleme in China und beim Verkauf von E-Autos teile der Konzern mit anderen Herstellern.

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesse vorgestellt

Auf der Bremse ist eine Schildkröte abgebildet, auf dem Gaspedal ein Hase: Die neue E-Ente, eine elektrische Neuauflage des erfolgreichen 2CV-Modells von Citroën, ist voll von solchen Details. Ein knallroter Prototyp mit gelbkarierten Sitzen wurde am Montag bei der Pariser Automesse in Anwesenheit des Schauspielers Omar Sy vorgestellt.

Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesser vorgestellt

Auf der Bremse ist eine Schildkröte abgebildet, auf dem Gaspedal ein Hase: Die neue E-Ente, eine elektrische Neuauflage des erfolgreichen 2CV-Modells von Citroën, ist voll von solchen Details. Ein knallroter Prototyp mit gelbkarierten Sitzen wurde am Montag bei der Pariser Automesse in Anwesenheit des Schauspielers Omar Sy vorgestellt.

CDU will Stromsteuer "für alle" auf EU-Minimum absenken: Merz sieht "Spielräume"

Die CDU will zur Entlastung der Verbraucher die Stromsteuer "für alle" auf das europäische Minimum absenken und damit eine Zusage aus dem vergangenen Jahr einhalten. Das kündigte Parteichef Friedrich Merz am Montag in Berlin an und sagte, dafür sollten nun "finanzielle Spielräume im Haushalt" genutzt werden. Diese könne es geben, "wenn sich das Wachstum verfestigt und verstetigt", sagte der Kanzler.

Verwirrung um von Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" - Kiew meldet neue russische Angriffe

Verwirrung um die von US-Präsident Donald Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" im Ukraine-Krieg: Russland hat das Inkrafttreten einer solchen Einigung am Montag nicht bestätigt und nach Angaben Kiews erneut Energie-Anlagen in der Ukraine angegriffen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, Kiew werde "reagieren", sollte sich Moskau nicht an die Waffenruhe halten. Die EU verhängte im wegen des russischen Angriffskriegs Sanktionen gegen zusätzliche fast 1600 Verantwortliche und Organisationen.

Textgröße ändern: