Pallade Veneta - Umfrage: Viele Menschen sorgen nicht ausreichend für die Rente vor

Umfrage: Viele Menschen sorgen nicht ausreichend für die Rente vor


Umfrage: Viele Menschen sorgen nicht ausreichend für die Rente vor
Umfrage: Viele Menschen sorgen nicht ausreichend für die Rente vor / Foto: BARBARA SAX - AFP/Archiv

Viele Menschen in Deutschland sorgen einer Umfrage zufolge nicht ausreichend für die Zeit nach ihrem Arbeitsleben vor. Wie das Verbraucherportal Finanztip am Donnerstag mitteilte, legt jeder vierte Befragte, der noch nicht im Ruhestand ist, überhaupt kein Geld für die Rente zur Seite. Das wäre aber nötig, um den eigenen Lebensstandard im Alter aufrechterhalten zu können.

Textgröße ändern:

Laut Finanztip sparen 27 Prozent der Befragten 100 Euro bis 249 Euro pro Monat für den Ruhestand. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen: Während 30 Prozent der Frauen gar nichts zur Seite legen können, trifft das nur auf 19 Prozent der Männer zu.

Das Verbraucherportal bezeichnete die Ergebnisse seiner Umfrage als "alarmierend". Demnach machen sich 57 Prozent der Befragten große oder sehr große Sorgen um ihre Altersvorsorge. Lediglich einer oder eine von 20 (vier Prozent) blickt völlig sorgenfrei auf die finanzielle Lage im Ruhestand.

Die gesetzliche Rente reicht in vielen Fällen nicht aus, um die Kosten im Alter zu decken und ist niedriger als das Einkommen während der Berufstätigkeit. Die Differenz zwischen Ausgaben im Ruhestand und Einnahmen durch die Rente wird als Rentenlücke bezeichnet.

Bei einer heute 30-jährigen Frau mit einem Nettogehalt von monatlich 2700 Euro läge diese lebenslange Rentenlücke laut Finanztip-Berechnungen bei einer Million Euro, wenn sie mit 67 Jahren in Rente geht und 100 Jahre alt wird. Bei 20 Rentenjahren sind es immer noch 500.000 Euro.

Das Verbraucherportal ging für die Studie von einem Budget in Höhe von 80 Prozent des letzten Nettogehalts der Frau vor Renteneintritt aus und legte eine Inflationsrate von 2,0 Prozent sowie eine Rentensteigerung von 1,7 Prozent pro Jahr zugrunde. Die Lebenshaltungskosten legen also stärker zu als die Rente.

Um die Lücke zu schließen, ist demnach eine Altersvorsorge außerhalb der gesetzlichen Rente nötig. Wer frühzeitig 15 Prozent des Nettogehalts in globale Aktien-ETFs investiert, hat laut Finanztip gute Chancen ausreichend für das Alter vorzusorgen. Bei der Modellrechnung mit der 30-jährigen Frau wären 430 Euro und 16 Prozent nötig, um die Lücke vollständig zu schließen.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesse vorgestellt

Auf der Bremse ist eine Schildkröte abgebildet, auf dem Gaspedal ein Hase: Die neue E-Ente, eine elektrische Neuauflage des erfolgreichen 2CV-Modells von Citroën, ist voll von solchen Details. Ein knallroter Prototyp mit gelbkarierten Sitzen wurde am Montag bei der Pariser Automesse in Anwesenheit des Schauspielers Omar Sy vorgestellt.

Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesser vorgestellt

Auf der Bremse ist eine Schildkröte abgebildet, auf dem Gaspedal ein Hase: Die neue E-Ente, eine elektrische Neuauflage des erfolgreichen 2CV-Modells von Citroën, ist voll von solchen Details. Ein knallroter Prototyp mit gelbkarierten Sitzen wurde am Montag bei der Pariser Automesse in Anwesenheit des Schauspielers Omar Sy vorgestellt.

CDU will Stromsteuer "für alle" auf EU-Minimum absenken: Merz sieht "Spielräume"

Die CDU will zur Entlastung der Verbraucher die Stromsteuer "für alle" auf das europäische Minimum absenken und damit eine Zusage aus dem vergangenen Jahr einhalten. Das kündigte Parteichef Friedrich Merz am Montag in Berlin an und sagte, dafür sollten nun "finanzielle Spielräume im Haushalt" genutzt werden. Diese könne es geben, "wenn sich das Wachstum verfestigt und verstetigt", sagte der Kanzler.

Verwirrung um von Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" - Kiew meldet neue russische Angriffe

Verwirrung um die von US-Präsident Donald Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" im Ukraine-Krieg: Russland hat das Inkrafttreten einer solchen Einigung am Montag nicht bestätigt und nach Angaben Kiews erneut Energie-Anlagen in der Ukraine angegriffen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, Kiew werde "reagieren", sollte sich Moskau nicht an die Waffenruhe halten. Die EU verhängte im wegen des russischen Angriffskriegs Sanktionen gegen zusätzliche fast 1600 Verantwortliche und Organisationen.

Textgröße ändern: