Pallade Veneta - Habeck dringt auf Investitionsprämien für Unternehmen

Habeck dringt auf Investitionsprämien für Unternehmen


Habeck dringt auf Investitionsprämien für Unternehmen
Habeck dringt auf Investitionsprämien für Unternehmen / Foto: Jens SCHLUETER - AFP/Archiv

Zur Überwindung der aktuellen Konjunkturflaute spricht sich Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) für Investitionsprämien für Unternehmen aus. "Für alles, was jetzt von den Unternehmen angeschafft wird", sollten sie eine zehnprozentige Abschreibung nutzen können, sagte der Grünen-Kanzlerkandidat am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Dies werde Wachstum schaffen und zugleich einen Innovationsschub auslösen.

Textgröße ändern:

Die Rückkehr zu einem Aufschwung für die Wirtschaft nannte Habeck als einen seiner politischen Schwerpunkte - zusammen mit dem Vorantreiben des Klimaschutzes und dem Streben nach sozialem Ausgleich. Ebenso wichtig sei es, zusätzliche Unterstützung für die Ukraine zu mobilisieren. Das Deutschlandticket für den öffentlichen Nahverkehr solle erhalten und wieder für den ursprünglichen Preis von 49 Euro angeboten werden.

"Es geht jetzt nicht darum, die Probleme zu beschreiben, sondern die Dinge umzusetzen", betonte Habeck. Den aktuellen Umfragestand der Grünen von etwa 14 Prozent wertete er als "beachtlich" mit Blick auf die problematische Zeit der Ampel-Regierung. "Wir stehen dennoch ungefähr da, wo wir gestartet sind", sagte er mit Blick auf das Grünen-Wahlergebnis von 2021 von 14,7 Prozent. Jetzt gehe es bei der Wahl darum, progressive Politik zu stärken, unter anderem für den Klimaschutz.

C.Conti--PV

Empfohlen

Trump schimpft in Ankara auf die Nato - Verbündete kündigen Rüstungsgeschäfte an

Der Nato-Gipfel in Ankara startet mit einem Stimmungsdämpfer: US-Präsident Donald Trump hat sich am Dienstag in der türkischen Hauptstadt erneut "sehr enttäuscht" vom Verhalten der Verbündeten im Iran-Krieg gezeigt. Die Staats- und Regierungschefs der übrigen Nato-Länder kündigten derweil neue Rüstungsgeschäfte an, womit sie ihre Bereitschaft für einen höheren Beitrag zur Nato-Verteidigungsfähigkeit bekräftigten. "Wir bauen eine europäischere Nato, damit sie transatlantisch bleiben kann", erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach seiner Ankunft in Ankara.

Drei Tanker in der Straße von Hormus trotz Waffenruhe angegriffen

Trotz der geltenden Waffenruhe im Iran-Krieg sind im Bereich der Straße von Hormus drei Tanker kurz hintereinander angegriffen worden. Ein "unbekanntes Projektil" habe einen Öltanker getroffen und einen Brand ausgelöst, teilte am Dienstag die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) mit. Wenig später seien zwei weitere Schiffe angegriffen worden. Katar verurteilte den Iran für einen "inakzeptablen" Angriff auf einen katarischen Flüssigerdgas-Tanker.

Trump kritisiert Verbündete bei Ankunft zum Nato-Gipfel in Ankara erneut scharf

Unmittelbar vor Beginn des Nato-Gipfels in Ankara hat sich US-Präsident Donald Trump erneut "sehr enttäuscht" vom Verhalten der Verbündeten im Iran-Krieg gezeigt. "Wir wurden nicht gut behandelt", sagte Trump am Dienstag bei seinem Treffen mit Präsident Recep Tayyip Erdogan in der türkischen Hauptstadt. Die europäischen Mitgliedstaaten und Kanada kündigten derweil neue Rüstungsgeschäfte an, womit sie ihre Bereitschaft für einen höheren Beitrag zur Nato-Verteidigungsfähigkeit bekräftigten.

US-Handelsdefizit steigt im Mai auf Ein-Jahres-Hoch

Das Handelsdefizit der USA ist im Mai auf den höchsten Stand seit mehr als einem Jahr gestiegen. Der Wert der Importe von Waren und Dienstleistungen überstieg den der Exporte um 77,6 Milliarden Dollar (68 Milliarden Euro), wie das Handelsministerium in Washington mitteilte. Vor allem Pharmaprodukte, Konsumgüter wie Handys und Öl wurden stärker eingeführt, aber auch Autoteile und Computer-Zubehör.

Textgröße ändern: