Pallade Veneta - MAN beginnt mit Bau der letzten Dieselmotor-Generation

MAN beginnt mit Bau der letzten Dieselmotor-Generation


MAN beginnt mit Bau der letzten Dieselmotor-Generation
MAN beginnt mit Bau der letzten Dieselmotor-Generation / Foto: LUKAS BARTH - AFP

In Nürnberg hat der Lkw-Hersteller MAN mit dem Bau der voraussichtlich letzten Generation seines Dieselmotors begonnen. Eine Nachfolgegeneration für den vom Band laufenden 13-Liter MAN D30 "ist nicht geplant", erklärte das Unternehmen am Montag. In Zukunft setzt es auf elektrischen Antrieb: Bereits 2030 soll jedes zweite ausgelieferte Fahrzeug ohne Emissionen laufen.

Textgröße ändern:

"Das heißt aber auch, dass wir auf dem Weg der Transformation hin zur Elektromobilität noch lange Zeit sehr effiziente Verbrenner benötigen", betonte MAN-Chef Alexander Vlaskamp. In Nürnberg werde daher nicht nur in Elektromotoren, sondern auch in die letzte Diesel-Generation investiert. 220 Millionen Euro flossen laut MAN in die Fertigung am Standort Nürnberg, weitere 30 Millionen in die Kurbelwellenfertigung im Werk Salzgitter.

160 Beschäftigte sollen in drei Schichten an dem neuen Motorenmodell arbeiten. Bis zu 50.000 Motoren sind den Angaben zufolge pro Jahr möglich. Im Frühjahr startet zudem ebenfalls in Nürnberg die Batterie-Serienfertigung. Nürnberg werde damit für viele Jahre "Herzstücke" der Antriebe sowohl für Verbrenner als auch für elektrisch angetriebene Fahrzeuge von MAN fertigen, erklärte das Unternehmen, das zur VW-Nutzfahrzeugtochter Traton gehört.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Vor Nato-Gipfel in Ankara: Netanjahu warnt Trump vor Kampfjetdeal mit Erdogan

Kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu US-Präsident Donald Trump vor dem Verkauf von Kampfjets an die Türkei gewarnt. Netanjahu sagte am Montag dem US-Sender Fox News, die Türkei dürfe keine F35-Maschinen oder Kampfjet-Triebwerke erhalten. Dies würde "das Kräftegleichgewicht im Nahen Osten stören". Experten rechnen dennoch mit einer Ankündigung Trumps.

Microsoft will 4800 Stellen abbauen

Der US-Konzern Microsoft hat den Abbau von 4800 Stellen angekündigt. Betroffen sind die Bereiche für Xbox-Spielkonsolen und Geschäftskunden, wie Microsoft am Montag mitteilte. Ende Juni hatte das Unternehmen eine deutliche Preissteigerung für die Xbox angekündigt.

Netanjahu warnt Trump vor Kampfjet-Verkauf an Erdogan

Kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu US-Präsident Donald Trump vor dem Verkauf von Kampfjets an die Türkei gewarnt. Netanjahu sagte am Montag dem US-Sender Fox News, die Türkei dürfe keine F35-Maschinen oder Kampfjet-Triebwerke erhalten. Dies würde "das Kräftegleichgewicht im Nahen Osten stören", das durch die israelische Lufthoheit garantiert werde und durch das US-Militär in der Region.

Wissenschaftsrat: Kritisches Denken lässt sich nicht an KI delegieren

Der Wissenschaftsrat hat vor möglichen negativen Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz (KI) auf die Hochschulen gewarnt. "Kritisches Denken lässt sich nicht an eine KI delegieren", erklärte der Vorsitzende des Expertengremiums, Wolfgang Wick, am Montag in Köln. "Wir müssen die unabhängige menschliche Urteilsfähigkeit in einer Welt erhalten, die immer mehr algorithmisch durchdrungenen ist."

Textgröße ändern: