Pallade Veneta - Trump kündigt Zölle auf Agrarprodukte ab April an

Trump kündigt Zölle auf Agrarprodukte ab April an


Trump kündigt Zölle auf Agrarprodukte ab April an
Trump kündigt Zölle auf Agrarprodukte ab April an / Foto: ROBERTO SCHMIDT - AFP

US-Präsident Donald Trump weitet seine Zollpolitik nochmals aus und will nun auch Importaufschläge auf landwirtschaftliche Produkte erheben. Die Zölle auf Agrarimporte sollen am 2. April in Kraft treten, wie Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social ankündigte. Einzelheiten dazu nannte er nicht.

Textgröße ändern:

Jedoch rief der Präsident zugleich die Landwirte in den USA auf, ihre Produktion für den heimischen Markt anzukurbeln. "An die großartigen Farmer der Vereinigten Staaten: Bereitet Euch darauf vor, eine Menge an landwirtschaftlichen Produkten herzustellen, die innerhalb der Vereinigten Staaten verkauft werden sollen", schrieb er. "Auf externe Produkte werden am 2. April Zölle erhoben."

Trump hatte in der vergangenen Woche bereits Zölle in Höhe von 25 Prozent für Produkte aus der EU angekündigt, die unter anderem für Autos gelten sollen. Ab Dienstag sollen US-Zölle auf alle Importe aus Mexiko und Kanada erhoben werden. Zudem soll ab Dienstag ein zusätzlicher Zollaufschlag von zehn Prozentpunkten auf chinesische Einfuhren gelten. Anfang Februar hatte Trump bereits eine erste Zollerhöhung von zehn Prozentpunkten auf Importe aus China in Kraft setzen lassen.

H.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Verwirrung um von Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" - Kiew meldet neue russische Angriffe

Verwirrung um die von US-Präsident Donald Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" im Ukraine-Krieg: Russland hat das Inkrafttreten einer solchen Einigung am Montag nicht bestätigt und nach Angaben Kiews erneut Energie-Anlagen in der Ukraine angegriffen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, Kiew werde "reagieren", sollte sich Moskau nicht an die Waffenruhe halten. Die EU verhängte im wegen des russischen Angriffskriegs Sanktionen gegen zusätzliche fast 1600 Verantwortliche und Organisationen.

Wirtschaftspolitik in Krisenzeiten: Nobelpreis geht an US-Ökonomen Woodford und Hall

Für die Entwicklung neuer Modelle zum Umgang mit Rezessionen und anderen Krisen werden die beiden US-Forscher Michael Woodford und Robert Hall mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet. Sie hätten neue makroökonomische Modelle zur Umsetzung wirksamer Stabilisierungsmaßnahmen entwickelt, teilte die Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm am Montag mit. Auf Grundlage dieser Modelle "können rechtzeitig ergriffene finanz- und geldpolitische Maßnahmen die Schwankungen der Konjunktur abfedern".

Macron stellt deutsch-französischen Auto-Kompromiss in Aussicht

Präsident Emmanuel Macron hat eine "unmittelbar bevorstehende Einigung" zwischen Frankreich und Deutschland zum Schutz der europäischen Autoindustrie gegen die asiatische Konkurrenz angekündigt. "Wir sind gerade dabei, eine Vereinbarung mit unseren deutschen Partnern abzuschließen, damit Europa vorankommen kann, um unsere Industrie besser zu schützen", sagte Macron am Montag zum Auftakt der 91. Pariser Automesse.

Nur noch 350.000 im Jahr: EU halbiert Hybridauto-Importe aus China

Die EU will ihre Autobauer unterstützen und halbiert deshalb die Importe an Plugin-Hybriden der Konkurrenz aus China. Künftig sollen pro Jahr nur noch 350.000 Hybridautos aus China in die EU verkauft werden dürfen, wie ein EU-Beamter am Montag in Brüssel mitteilte. "Das wird die aktuellen Importe in die EU um mehr als die Hälfte senken", sagte er. Die EU und China hatten sich in der vergangenen Woche auf eine Begrenzung geeinigt.

Textgröße ändern: