Pallade Veneta - Rund 1,65 Millionen E-Autos in Deutschland zugelassen - Anteil bei 3,3 Prozent

Rund 1,65 Millionen E-Autos in Deutschland zugelassen - Anteil bei 3,3 Prozent


Rund 1,65 Millionen E-Autos in Deutschland zugelassen - Anteil bei 3,3 Prozent
Rund 1,65 Millionen E-Autos in Deutschland zugelassen - Anteil bei 3,3 Prozent / Foto: DENIS CHARLET - AFP/Archiv

Trotz einer deutlichen Steigerung im Fahrzeugbestand sind reine Elektroautos weiterhin eher eine Seltenheit auf den deutschen Straßen. Insgesamt waren hierzulande am 1. Januar rund 1,65 Millionen E-Autos zugelassen, der Anteil an allen Pkw betrug damit 3,3 Prozent, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Dienstag mitteilte. Im Vorjahresvergleich stieg ihre Anzahl demnach um 17,2 Prozent.

Textgröße ändern:

In Deutschland zugelassen sind laut KBA aktuell knapp 49,4 Millionen Pkw - 43,6 Millionen davon in Privathand. Das waren insgesamt 0,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der Hybridautos stieg im vergangenen Jahr ebenfalls stark um 22,2 Prozent, ihr Anteil betrug damit zum Stichtag 7,2 Prozent oder rund 3,56 Millionen.

Der Bestand an Verbrennerautos sank etwas - bei Diesel um 2,2 Prozent auf einen Anteil von 28 Prozent, bei Benzinern um 1,0 Prozent auf einen Anteil von 60,6 Prozent. Rund 43,8 Millionen Pkw werden laut KBA mit diesen fossilen Brennstoffen angetrieben. Der Anteil der Autos mit Erdgas- oder Wasserstoffantrieb lag jeweils deutlich unter einem Prozent.

Der Energieanbieter Eon berechnete, wieviel Liter fossiler Treibstoff und wieviel Tonnen Kohlendioxid die rein elektrisch fahrenden Pkw einsparten: Jährlich seien es fast 1,4 Milliarden Liter Benzin und Diesel oder neun Millionen Badewannen gefüllt mit dem Mineralöl. Im Vergleich zur gleichen Anzahl Pkw mit Verbrennungsmotor sparen die Stromer damit rund vier Millionen Tonnen CO2 ein.

"Mehr als 1,65 Millionen E-Autos waren zum Jahresbeginn in Deutschland zugelassen und die Zulassungszahlen im Januar zeigen bereits, dass 2025 ein gutes Jahr für unsere Energiewende auf der Straße werden kann", sagte Eon-Manager Jens Michael Peters der Nachrichtenagentur AFP. Alle Autofahrerinnen und -fahrer, die elektrisch unterwegs sind, trügen aktiv und maßgeblich zum Klimaschutz bei - "und das ohne Verzicht auf Mobilität, Komfort und Fahrspaß".

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Netanjahu warnt Trump vor Kampfjet-Verkauf an Erdogan

Kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu US-Präsident Donald Trump vor dem Verkauf von Kampfjets an die Türkei gewarnt. Netanjahu sagte am Montag dem US-Sender Fox News, die Türkei dürfe keine F35-Maschinen oder Kampfjet-Triebwerke erhalten. Dies würde "das Kräftegleichgewicht im Nahen Osten stören", das durch die israelische Lufthoheit garantiert werde und durch das US-Militär in der Region.

Wissenschaftsrat: Kritisches Denken lässt sich nicht an KI delegieren

Der Wissenschaftsrat hat vor möglichen negativen Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz (KI) auf die Hochschulen gewarnt. "Kritisches Denken lässt sich nicht an eine KI delegieren", erklärte der Vorsitzende des Expertengremiums, Wolfgang Wick, am Montag in Köln. "Wir müssen die unabhängige menschliche Urteilsfähigkeit in einer Welt erhalten, die immer mehr algorithmisch durchdrungenen ist."

Regierungsfraktionen für Änderungen an neuem Heizungsgesetz - Kritik bleibt

Die Bundestagsfraktionen der Regierungsparteien schlagen eine Reihe von Änderungen am Regierungsentwurf für ein neues Heizungsgesetz vor. Unter anderem soll noch in diesem Jahr ein weiteres Gesetz verabschiedet werden, das eine vollständige Umstellung auf alternative Brennstoffe für Öl- und Gasheizungen bis 2045 vorsieht. Das geht aus einem Änderungsantrag der Unions- und SPD-Fraktionen zum sogenannten Gebäudemodernisierungsgesetz hervor, der am Montag der Nachrichtenagentur AFP vorlag.

Elf Tote durch keimverseuchte Wurst: Prozess um Skandalfirma in Hessen gestartet

Sieben Jahre nach einem Lebensmittelskandal um mit Bakterien verseuchte Fleisch- und Wurstwaren des hessischen Herstellers Wilke hat der Prozess gegen drei frühere Firmenverantwortliche begonnen. Zum Verhandlungsauftakt vor dem Landgericht Kassel verlas die Staatsanwaltschaft am Montag die Anklage, die den Beschuldigten elffache fahrlässige Tötung sowie fahrlässige Körperverletzung in sieben Fällen vorwirft, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

Textgröße ändern: