Pallade Veneta - Bundesweiter Warnstreik an Krankenhäusern und bei Pflegeeinrichtungen hat begonnen

Bundesweiter Warnstreik an Krankenhäusern und bei Pflegeeinrichtungen hat begonnen


Bundesweiter Warnstreik an Krankenhäusern und bei Pflegeeinrichtungen hat begonnen
Bundesweiter Warnstreik an Krankenhäusern und bei Pflegeeinrichtungen hat begonnen / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP/Archiv

An Krankenhäusern und in Pflegeeinrichtungen in ganz Deutschland haben Beschäftigte am Donnerstag die Arbeit niedergelegt. In Berlin werden seit der Frühschicht etwa die Vivantes-Krankenhäuser und die Standorte der Charité bestreikt, wie ein Sekretär der Gewerkschaft Verdi am Morgen sagte. Er rechne damit, dass sich in der Hauptstadt etwa 800 Beschäftigte an dem Warnstreik beteiligten. Bundesweit werden rund 200 Kliniken, Pflegeheime und Rettungsdienste bestreikt.

Textgröße ändern:

In mehreren Städten im Bundesgebiet sind laut Verdi auch Demonstrationen und Kundgebungen geplant. Die Gewerkschaft rechnet mit deutlichen Auswirkungen auf Patientinnen und Patienten.

Hintergrund ist der Tarifstreit im öffentlichen Dienst. Verdi fordert acht Prozent mehr Lohn, mindestens aber 350 Euro mehr pro Monat sowie höhere Zuschläge für besonders belastende Tätigkeiten. Außerdem verlangt die Gewerkschaft drei zusätzliche freie Tage. Die dritte Runde der Tarifverhandlungen soll am Freitag und Samstag kommender Woche in Potsdam stattfinden.

Für Freitag ruft die Gesellschaft zu einem Streiktag für sogenannte Frauenberufe aus. Betroffen sind dann etwa Kitas und Sozialeinrichtungen.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Netanjahu warnt Trump vor Kampfjet-Verkauf an Erdogan

Kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu US-Präsident Donald Trump vor dem Verkauf von Kampfjets an die Türkei gewarnt. Netanjahu sagte am Montag dem US-Sender Fox News, die Türkei dürfe keine F35-Maschinen oder Kampfjet-Triebwerke erhalten. Dies würde "das Kräftegleichgewicht im Nahen Osten stören", das durch die israelische Lufthoheit garantiert werde und durch das US-Militär in der Region.

Wissenschaftsrat: Kritisches Denken lässt sich nicht an KI delegieren

Der Wissenschaftsrat hat vor möglichen negativen Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz (KI) auf die Hochschulen gewarnt. "Kritisches Denken lässt sich nicht an eine KI delegieren", erklärte der Vorsitzende des Expertengremiums, Wolfgang Wick, am Montag in Köln. "Wir müssen die unabhängige menschliche Urteilsfähigkeit in einer Welt erhalten, die immer mehr algorithmisch durchdrungenen ist."

Regierungsfraktionen für Änderungen an neuem Heizungsgesetz - Kritik bleibt

Die Bundestagsfraktionen der Regierungsparteien schlagen eine Reihe von Änderungen am Regierungsentwurf für ein neues Heizungsgesetz vor. Unter anderem soll noch in diesem Jahr ein weiteres Gesetz verabschiedet werden, das eine vollständige Umstellung auf alternative Brennstoffe für Öl- und Gasheizungen bis 2045 vorsieht. Das geht aus einem Änderungsantrag der Unions- und SPD-Fraktionen zum sogenannten Gebäudemodernisierungsgesetz hervor, der am Montag der Nachrichtenagentur AFP vorlag.

Elf Tote durch keimverseuchte Wurst: Prozess um Skandalfirma in Hessen gestartet

Sieben Jahre nach einem Lebensmittelskandal um mit Bakterien verseuchte Fleisch- und Wurstwaren des hessischen Herstellers Wilke hat der Prozess gegen drei frühere Firmenverantwortliche begonnen. Zum Verhandlungsauftakt vor dem Landgericht Kassel verlas die Staatsanwaltschaft am Montag die Anklage, die den Beschuldigten elffache fahrlässige Tötung sowie fahrlässige Körperverletzung in sieben Fällen vorwirft, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

Textgröße ändern: