Pallade Veneta - Lieferdienst Deliveroo macht erstmals Gewinn

Lieferdienst Deliveroo macht erstmals Gewinn


Lieferdienst Deliveroo macht erstmals Gewinn
Lieferdienst Deliveroo macht erstmals Gewinn / Foto: Daniel LEAL - AFP

Der Online-Lieferdienst Deliveroo hat erstmals seit seiner Gründung vor zwölf Jahren schwarze Zahlen geschrieben. Wie das britische Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte, stand unter dem Strich ein Gewinn von 2,9 Millionen Pfund (etwa 3,5 Millionen Euro), nach einem Verlust von 31,8 Millionen Pfund im Jahr 2023. Erst Anfang der Woche hatte Deliveroo seinen Rückzug aus Hongkong angekündigt.

Textgröße ändern:

Der Umsatz des Unternehmens kletterte im vergangenen Jahr um zwei Prozent auf 2,1 Milliarden Pfund und auch die Zahl der Bestellungen nahm um zwei Prozent zu. "Auch wenn das Konsumumfeld weiterhin unsicher bleibt, bin ich zuversichtlich, dass wir weiterhin Wachstum generieren können", erklärte Deliveroo-Chef und Gründer Will Shu.

Deliveroo ist in Großbritannien, Irland, Belgien, Frankreich, Italien, Kuwait, Singapur und den Vereinigten Arabischen Emiraten aktiv. Aufgrund zunehmender Konkurrenz zog es sich jedoch aus Australien, den Niederlanden und zuletzt Hongkong zurück. Auch in Spanien gibt es den Dienst nicht mehr, weil Deliveroo seine Fahrerinnen und Fahrer dort hätte festeinstellen müssen. Für Deliveroo arbeiten weltweit zehntausende Fahrer, die jedoch nicht angestellt sind.

Das Unternehmen wurde 2013 gegründet und verzeichnete bisher hohe Jahresverluste - vor allem wegen hoher Investitionskosten. Online-Lieferdienste wie Deliveroo hatten insbesondere während der Corona-Pandemie steigende Nachfragen verzeichnet.

O.Merendino--PV

Empfohlen

Linken-Chefin: Klingbeil muss "Aufrüstungsspirale" beenden

Vor der geplanten Verabschiedung des Haushaltsentwurfs im Bundeskabinett hat Linken-Chefin Ines Schwerdtner Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) dazu aufgefordert, die steigenden Rüstungsausgaben einzudämmen. "Der Finanzminister muss einen Weg eigentlich vorlegen, wie er die Aufrüstungsspirale stoppen kann", sagte Schwerdtner am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Für ihre Partei sei soziale Sicherheit mehr als nur Aufrüstung.

SPD-Sozialexperte fordert Zehn-Jahres-Frist bis zu Abschaffung der "Rente mit 63"

Der SPD-Sozialexperte Bernd Rützel hat eine zehnjährige Übergangsfrist bis zu einer Abschaffung der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte gefordert. "Wer 55 ist, muss sich darauf verlassen, mit 65 ohne Abschläge in Rente gehen zu können, wenn er 45 Versicherungsjahre voll hat", sagte Rützel der "Augsburger Allgemeinen" vom Montag. Auch die Vorsitzende der Rentenkommission der Bundesregierung, Constanze Janda, hält demnach eine Übergangsfrist für geboten.

Opec+ erhöht abermals die Ölförderquote

Die sieben wichtigsten Mitgliedstaaten der Opec+ wollen ihre Ölförderquote abermals anheben. Saudi-Arabien, Russland und fünf weitere Länder beschlossen am Sonntag angesichts positiver Signale für die Schifffahrt in der Straße von Hormus, ab August "die Produktion um 188.000 Barrel pro Tag anzupassen", teilte die Organisation erdölexportierender Länder und ihrer Partner (Opec+) mit. Schon vor einem Monat war die Förderquote um die gleiche Menge für den Juli angehoben worden.

Hunderttausende Menschen zu CSD-Demonstration in Köln erwartet

Zur Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) werden am Sonntag (11.30 Uhr) in Köln wieder hunderttausende Besucher erwartet. Die Veranstalter rechnen nach eigenen Angaben mit rund 65.000 Teilnehmern am Demonstrationszug, in dem rund hundert Wagen mitfahren. Die Demonstration steht unter dem Motto "Für Queerrechte - Viele. Gemeinsam. Stark!". Begleitet wird die Demonstration von einem mehrtägigen Straßenfest in der Kölner Innenstadt.

Textgröße ändern: