Pallade Veneta - Verdi kündigt neuen Warnstreik bei Berliner Verkehrsbetrieben an

Verdi kündigt neuen Warnstreik bei Berliner Verkehrsbetrieben an


Verdi kündigt neuen Warnstreik bei Berliner Verkehrsbetrieben an
Verdi kündigt neuen Warnstreik bei Berliner Verkehrsbetrieben an / Foto: STEFANIE LOOS - AFP/Archiv

Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zu einem erneuten zweitägigen Warnstreik in der kommenden Woche aufgerufen. Der Ausstand starte mit Betriebsbeginn am Mittwoch und ende zum Betriebsbeginn am Freitag, teilte Verdi am Freitag mit.

Textgröße ändern:

Die Verkehrsbetriebe hätten zuvor auch in der sechsten Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt, "das der verantwortungsvollen Arbeit der Beschäftigten gerecht wird und die drastischen Preissteigerungen der letzten Jahre sowie den deutlichen Lohnabstand im bundesweiten Vergleich ausreichend kompensiert", erklärte Verdi-Verhandlungsführer Jeremy Arndt.

Bereits an diesem Mittwoch und Donnerstag hatten die BVG-Beschäftigten ihre Forderungen mit Warnstreiks unterstrichen. "Für die weiteren Streiks tragen allein die Arbeitgeber und der Berliner Senat die Verantwortung", erklärte Arndt.

Die Urabstimmung über unbefristete Streiks starte am Samstag, erklärte Verdi. Die Gewerkschaft erklärte zugleich, den Vorschlag der BVG zu prüfen, eine Schlichtung einzuleiten. "Wir bleiben gesprächsbereit und sind an einer schnellen Lösung interessiert", erklärte Arndt.

Die Gewerkschaft fordert für die BVG-Beschäftigten 750 Euro mehr Lohn pro Monat, eine Fahrdienst- beziehungsweise Wechselschichtzulage in Höhe von 300 Euro sowie ein 13. Monatsgehalt. Die BVG hatte in den Tarifverhandlungen nach eigenen Angaben Fahrern zuletzt 13,6 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwei Jahren angeboten.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Autozulieferer Continental verkauft Industriegeschäft an Investmentgesellschaft

Der Autozulieferer Continental will seine Sparte Contitech an eine Tochter der Investmentgesellschaft Lone Star Funds verkaufen. Der mit der Käuferin vereinbarte Wert der Sparte mit dem Industriegeschäft und Kunststoffprodukten betrage "4,0 Milliarden Euro zuzüglich möglicher erfolgsabhängiger Komponenten von bis zu 250 Millionen Euro in den Folgejahren", erklärte Continental am Samstag. Das Unternehmen werde damit "zum ersten Mal in seiner Unternehmensgeschichte ein reiner Reifenhersteller sein".

So viele Anträge wie nie bei der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr

Bei der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr sind im ersten Halbjahr so viele Beschwerden über Verspätungen und Ausfälle von Flug- und Bahnreisen eingegangen wie noch nie: In den sechs Monaten bis Ende Juni erreichten rund 29.000 Schlichtungsanträge die Stelle - das sei ein bisheriger Höchststand, teilte sie am Samstag mit. Vier von fünf Anträge auf Schlichtung betreffen Flüge.

Behörde: Mehrere Gewässer in Norditalien in "kritischem Zustand"

Mehrere Gewässer in Norditalien befinden sich der Behörde des Flusses Po (ADBPO) zufolge aufgrund einer Dürre in einem "kritischen Zustand". "Der Würgegriff der Dürre zieht sich in Norditalien weiter zu", erklärte die ADBPO, die Italiens längsten Fluss überwacht, am Freitag in einer Stellungnahme. Die Wettervorhersage verheiße für die kommenden Tage nichts Gutes, erklärte die Behörde weiter.

Von der Leyen: Technische Probleme mit EU-Grenzkontrollen werden gelöst

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat eingeräumt, dass es im Zusammenhang mit den neuen automatisierten Grenzkontrollen der EU "noch viel zu tun" gibt. "Wir arbeiten mit den Mitgliedstaaten daran, dass diese technischen Probleme gelöst werden", versicherte sie am Freitag bei einer Pressekonferenz im irischen Cork. Die Kontrollen führen seit Ende vergangenen Jahres an europäischen Flughäfen zu langen Warteschlangen.

Textgröße ändern: