Pallade Veneta - Trend hält an: Hoher Wettbewerb beim Zubau neuer Windkraftanlagen

Trend hält an: Hoher Wettbewerb beim Zubau neuer Windkraftanlagen


Trend hält an: Hoher Wettbewerb beim Zubau neuer Windkraftanlagen
Trend hält an: Hoher Wettbewerb beim Zubau neuer Windkraftanlagen / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Die Bundesnetzagentur sieht den positiven Trend beim Bau neuer Windkraftanlagen bestätigt. Die Ausschreibungsrunde im Februar sei erneut überzeichnet gewesen, der Wettbewerb "ermöglicht niedrige Zuschlagswerte", erklärte der Präsident der Bonner Behörde, Klaus Müller, am Dienstag. "Das sind rundum gute Nachrichten für den Ausbau der Erneuerbaren."

Textgröße ändern:

Die Bundesnetzagentur hatte nach eigenen Angaben 4094 Megawatt Leistung für Windkraftanlagen an Land ausgeschrieben. Eingereicht wurden 506 Gebote mit einer Gebotsmenge von 4896 Megawatt. 422 Gebote erhielten einen Zuschlag.

Erneut erhielt Nordrhein-Westfalen mit Abstand das höchste Zuschlagsvolumen mit 1266 Megawatt (MW) bei 145 Zuschlägen, gefolgt von Standorten in Niedersachsen (475 MW und 49 Zuschläge) und Brandenburg (443 MW und 43 Zuschläge). Bereits bei den Ausschreibungsrunden zum 1. November und zum 1. Mai vergangenen Jahres hatte die Bundesnetzagentur einen deutlich positiven Trend gemeldet, nachdem die Ausschreibungen in den vorherigen Jahren konstant unterzeichnet gewesen waren.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wertete den positiven Trend als "gute Nachricht für die Energiewende". Die Zahlen zeigten: "Viel mehr Unternehmen haben Interesse daran, in Erneuerbare Energien zu investieren, als Flächen von den Bundesländern heute zur Verfügung gestellt werden", erklärte die Organisation. Sie forderte von der kommenden Bundesregierung mehr Planungssicherheit und steigende Volumen bei den Ausschreibungen.

Seit 2017 erhalten Betreiber von Windkraftanlagen keine pauschale Förderung mehr. Die Zahlungshöhe wird stattdessen von der Bundesnetzagentur "wettbewerblich ermittelt": Der Betreiber, der die niedrigste Förderhöhe pro Kilowattstunde Erzeugungsleistung angibt, erhält den Zuschlag.

Die Bundesregierung hat das Ziel gesetzt, die Gesamtleistung der Windenergieanlagen an Land auf 115 Gigawatt im Jahr 2030 zu steigern. Ende des vergangenen Jahres lag Deutschland laut Bundesverband Windenergie bei rund 61 Gigawatt, das sind 61.000 Megawatt.

Ebenfalls im Februar endete die Gebotsrunde für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden. Für die ausgeschriebenen 315 Megawatt erhielt die Bonner Behörde 169 Gebote mit einer Menge von 369 Megawatt. 143 Gebote erhielten einen Zuschlag.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Trotz Trumps verkündeter Energie-Waffenruhe: Selenskyj spricht von neuen russischen Angriffen auf Energieanlagen

Trotz einer von US-Präsident Donald Trump verkündeten "Energie-Waffenruhe" zwischen Kiew und Moskau hat Russland nach Angaben des ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj Energieanlagen in der Ukraine angegriffen. Betroffen seien ein Kraftwerk in Kiew und Energieanlagen im Nordosten der Ukraine, erklärte Selenskyj am Sonntagabend. Trump hatte zuvor einen Diesel-Deal mit Russland verkündet, der sowohl in den USA als auch bei Ukraine-Verbündeten auf scharfe Kritik stieß.

Bill Gates warnt vor Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen

Microsoft-Gründer Bill Gates hat vor einer Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen im kommenden Jahr gewarnt. Die Gefahr einer außer Kontrolle geratenen Künstlichen Intelligenz bestehe in den kommenden Jahren eher nicht, sagte Gates am Sonntag dem US-Sender ABC News. Viel größer sei die Gefahr, dass "schlechte Menschen" KI-Systeme ohne Schutzvorkehrungen für Cyberangriffe oder Bioterrorismus nutzten.

Angriffe auf Flughafen: Reiche muss Rückflug von Konferenz in Riad umplanen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nimmt inmitten der anhaltenden Angriffe der Huthi-Miliz auf Flughäfen in Saudi-Arabien an einer Energiekonferenz in der saudiarabischen Hauptstadt Riad teil - und muss nun ihre Rückreise umplanen. Aufgrund der Sperrung des internationalen Flughafens in Riad könne "die für morgen geplante Rückreise voraussichtlich nicht wie vorgesehen stattfinden", erklärte eine Ministeriumssprecherin am Sonntagabend.

Trump meldet "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine

Russland und die Ukraine haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen. Mit "sofortiger Wirkung" gelte eine "Energie-Waffenruhe" im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Weitere Details nannte er zunächst nicht.

Textgröße ändern: