Pallade Veneta - Konkurrenz für Eurostar: Weitere Genehmigung für Ärmelkanal-Zugstrecke möglich

Konkurrenz für Eurostar: Weitere Genehmigung für Ärmelkanal-Zugstrecke möglich


Konkurrenz für Eurostar: Weitere Genehmigung für Ärmelkanal-Zugstrecke möglich
Konkurrenz für Eurostar: Weitere Genehmigung für Ärmelkanal-Zugstrecke möglich / Foto: Ben Stansall - AFP

Der britische Virgin-Konzern ist einer Genehmigung für den Zugbetrieb auf der Strecke unter dem Ärmelkanal von London nach Paris näher gekommen. Die britische Bahnaufsichtsbehörde teilte am Montag mit, dass es dafür nötige Kapazitäten in einem Bahnbetriebswerk in London gebe. Im Eurotunnel unter dem Ärmelkanal verkehren bislang lediglich die Züge von Eurostar. Der Virgin-Konzern des britischen Unternehmers Richard Branson würde dem Unternehmen gerne Konkurrenz machen.

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"Die Ärmelkanal-Route ist reif für Veränderungen und würde vom Wettbewerb profitieren", teilte ein Virgin-Sprecher vor zwei Wochen mit. Der Konzern ist demnach auf der Suche nach Investoren, um bis 2029 einen eigenen Bahnservice auf der Strecke anzubieten. Virgin hatte zwischen 1997 und 2019 ein Bahnunternehmen in Großbritannien betrieben.

Regulatorisch blieb bislang die Hürde, dass Virgin in London ein geeignetes Bahnbetriebswerk bräuchte. Die Bahnaufsicht Office of Rail and Road (ORR) erklärte nun, dass das Betriebswerk Temple Mills anderen Bahn-Betreibern zur Verfügung gestellt werden könnte. "Das Depot in Temple Mills ist die einzige Anlage im Vereinigten Königreich, die Züge europäischer Bauart aufnehmen kann", erklärte ein Virgin-Sprecher.

Der britische Eurostar ist seit der Eröffnung des Tunnels vor fast 31 Jahren der einzige Betreiber des Schienenpersonenverkehrs über den Ärmelkanal. Sein Bahnservice verbindet London mit Lille und Paris in Frankreich sowie Brüssel und Amsterdam. Frühere Angebote von Konkurrenten waren etwa an begrenzten Bahnhofskapazitäten und gesetzlichen Vorschriften gescheitert.

O.Pileggi--PV

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