Pallade Veneta - Auf ISS gestrandete Astronauten würden wieder mit Boeing-Starliner starten

Auf ISS gestrandete Astronauten würden wieder mit Boeing-Starliner starten


Auf ISS gestrandete Astronauten würden wieder mit Boeing-Starliner starten
Auf ISS gestrandete Astronauten würden wieder mit Boeing-Starliner starten / Foto: Mark Felix - AFP

Die wegen eines technischen Problems auf der Internationalen Raumstation ISS gestrandeten US-Astronauten Butch Wilmore und Suni Williams haben sich erstmals seit ihrer Rückkehr zur Erde vor Journalisten über ihre Erfahrungen geäußert. Beide würden wieder mit einem Starliner-Raumschiff des US-Luftfahrtkonzerns Boeing starten, sagten Wilmore und Williams am Montag bei einer Pressekonferenz der US-Raumfahrtbehörde Nasa in Houston. "Wir werden dafür sorgen, dass es funktioniert", sagte Wilmore.

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Wilmore und Williams, zwei ehemalige Navy-Piloten und erfahrene Astronauten, waren im vergangenen Juni mit einem Starliner-Raumschiff des US-Luftfahrtkonzerns Boeing zur ISS geflogen und sollten ursprünglich nur acht Tage im All bleiben. Wegen eines technischen Problems am Starliner kehrte dieser jedoch ohne sie zur Erde zurück. Seither saßen die beiden Astronauten auf der ISS fest und warteten auf eine Rückfluggelegenheit.

Mitte März war dann die vierköpfige Ablösung auf der ISS angekommen. Die Rückkehr der Astronauten hatte die Nasa dem Unternehmen SpaceX von Präsidentenberater Elon Musk anvertraut.

Die Verantwortung "für die Probleme, die bei diesem bemannten Jungfernflug aufgetreten" seien, trügen "alle", sagte Wilmore weiter. Er wolle nun "nach vorne schauen". Ähnlich zuversichtlich äußerte sich Suni Williams. Die Teams arbeiteten aktiv an den "wenigen Dingen, die noch korrigiert werden" müssten, sagte die Astronautin.

Ungeachtet der medialen Aufmerksamkeit, die den beiden Astronauten nicht zuletzt wegen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zuteil geworden war, versicherten sie am Montag, dass sie ihren unfreiwillig verlängerten Aufenthalt gut überstanden hätten. Sie seien auf derartige Unwägbarkeiten vorbereitet gewesen, betonten beide.

"Ich bin sehr dankbar für die Aufmerksamkeit der Menschen", sagte Suni Williams. Sie hoffe, dass ihre Erfahrung insbesondere jüngeren Menschen weiterhelfe. "Wisst ihr, manchmal muss man die Kurve kriegen, um das Beste daraus zu machen", sagte sie.

Trump und Musk hatten die seit Monaten geplante Rückkehr der beiden Astronauten als Rettungsmission dargestellt und der Vorgängerregierung von Präsident Joe Biden zuvor vorgeworfen, die beiden Astronauten aus "politischen Gründen" im Stich gelassen und Pläne für eine frühere Rückkehr abgelehnt zu haben.

R.Zarlengo--PV

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