Pallade Veneta - US-Medien: Tech-Konzern Amazon gibt Angebot für Kauf von Tiktok ab

US-Medien: Tech-Konzern Amazon gibt Angebot für Kauf von Tiktok ab


US-Medien: Tech-Konzern Amazon gibt Angebot für Kauf von Tiktok ab
US-Medien: Tech-Konzern Amazon gibt Angebot für Kauf von Tiktok ab / Foto: Ian Maule - AFP/Archiv

Kurz vor dem Auslaufen einer Frist für den Verkauf der Tiktok-App hat der US-Technologiekonzern Amazon laut einem Medienbericht sein Interesse an der Video-Plattform bekundet. Amazon habe in einem Brief an US-Vizepräsident JD Vance und Handelsminister Howard Lutnick ein Angebot für die App abgegeben, berichtete die US-Zeitung "New York Times" am Mittwoch. Amazon äußerte sich dazu nicht.

Textgröße ändern:

Am Mittwoch will US-Präsident Donald Trump sich laut Berichten mit hochrangigen Mitarbeitern des Weißen Hauses treffen, um den Verkauf der App zu besprechen. Das Angebot Amazons werde offenbar nicht ernst genommen, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf Verhandlungskreise. Wahrscheinlicher ist demnach eine Übernahme Tiktoks durch bereits involvierte US-Investoren und neue Investitionen durch US-Unternehmen wie den Cloud-Anbieter Oracle und die Beteiligungsgesellschaft Blackstone.

Tiktok gehört zum chinesischen Bytedance-Konzern. Kurz vor Trumps Amtsantritt war in den USA ein Gesetz in Kraft getreten, das Bytedance den Verkauf der Video-Plattform vorschreibt. Hintergrund sind Vorwürfe der US-Behörden, Bytedance missbrauche Tiktok im Dienste Chinas zum Ausspionieren der Nutzer. Die Verbannung der App aus den App-Stores in den USA setzte Trump jedoch gleich nach Amtsantritt am 21. Januar für 75 Tage aus. Die Frist für einen Verkauf von Tiktok in den USA endet am Samstag.

Zu den potenziellen Käufern von Tiktok wird eine Initiative namens "The People's Bid for TikTok" gezählt, die auf den Immobilien- und Sportmagnaten Frank McCourt zurückgeht. Als Interessenten gehandelt werden zudem der Software-Konzern Microsoft und ein Gruppe um den Youtuber MrBeast.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Bill Gates warnt vor Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen

Microsoft-Gründer Bill Gates hat vor einer Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen im kommenden Jahr gewarnt. Die Gefahr einer außer Kontrolle geratenen Künstlichen Intelligenz bestehe in den kommenden Jahren eher nicht, sagte Gates am Sonntag dem US-Sender ABC News. Viel größer sei die Gefahr, dass "schlechte Menschen" KI-Systeme ohne Schutzvorkehrungen für Cyberangriffe oder Bioterrorismus nutzten.

Angriffe auf Flughafen: Reiche muss Rückflug von Konferenz in Riad umplanen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nimmt inmitten der anhaltenden Angriffe der Huthi-Miliz auf Flughäfen in Saudi-Arabien an einer Energiekonferenz in der saudiarabischen Hauptstadt Riad teil - und muss nun ihre Rückreise umplanen. Aufgrund der Sperrung des internationalen Flughafens in Riad könne "die für morgen geplante Rückreise voraussichtlich nicht wie vorgesehen stattfinden", erklärte eine Ministeriumssprecherin am Sonntagabend.

Trump meldet "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine

Russland und die Ukraine haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen. Mit "sofortiger Wirkung" gelte eine "Energie-Waffenruhe" im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Weitere Details nannte er zunächst nicht.

Huthis drohen nach tödlichem Angriff auf Flughafen in Riad mit weiteren Attacken

Nach einem Angriff mit zwölf Todesopfern und hunderten Verletzten in Riad hat die pro-iranische Huthi-Miliz mit weiteren Attacken auf Flughäfen in Saudi-Arabien gedroht. Reisende, Beschäftigte und Luftfahrtunternehmen sollten diese nicht nutzen, erklärte der Huthi-Militärsprecher Jahja Saree am Sonntag im Onlinedienst X. Die EU, die UNO und die Bundesregierung verurteilten den Angriff vom Samstag. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition gegen die Huthis kündigte eine entschiedene Reaktion an.

Textgröße ändern: