Pallade Veneta - Börsencrash: Verbraucherorganisation rät von "übereilten" Aktienverkäufen ab

Börsencrash: Verbraucherorganisation rät von "übereilten" Aktienverkäufen ab


Börsencrash: Verbraucherorganisation rät von "übereilten" Aktienverkäufen ab
Börsencrash: Verbraucherorganisation rät von "übereilten" Aktienverkäufen ab / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Private Anlegerinnen und Anleger sollten angesichts der durch die US-Zölle ausgelösten Turbulenzen an den Aktienmärkten nach Einschätzung der Organisation Geld und Verbraucher (GVI) Ruhe bewahren. Die GVI in Heilbronn empfiehlt Anlegerinnen und Anlegern, "nicht blind Aktien oder Aktienfonds zu kaufen oder zu verkaufen". Viele Verbraucher neigten bei fallenden oder steigenden Kursen zu "übereilten" Handlungen.

Textgröße ändern:

"Unsere Erfahrung zeigt, dass sich viele Anleger in Phasen steigender oder fallender Börsenkurse zu wenig Gedanken über ihre Risikobereitschaft und Risikotragfähigkeit machen", erklärte GVI-Präsident Siegfried Karle. Er rät Anlegerinnen und Anlegern, ihr Geld nur langfristig in Aktien anzulegen, um Kursabschwünge aussitzen zu können. Das gelinge in etwa mit breit gestreuten Indexfonds oder ETF.

Mit Blick auf die Risikotragfähigkeit müssten Aktionärinnen und Aktionäre wissen, "welche Verluste sie sich angesichts der Anlagedauer und des Gesamtvermögens überhaupt leisten können".

Börsen auf der ganzen Welt waren in Folge der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle abgestürzt. Die Aufschläge sind die bisher umfassendsten gegen Handelspartner seines Landes. Sie betreffen nahezu alle Produkte und alle Länder weltweit.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Bill Gates warnt vor Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen

Microsoft-Gründer Bill Gates hat vor einer Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen im kommenden Jahr gewarnt. Die Gefahr einer außer Kontrolle geratenen Künstlichen Intelligenz bestehe in den kommenden Jahren eher nicht, sagte Gates am Sonntag dem US-Sender ABC News. Viel größer sei die Gefahr, dass "schlechte Menschen" KI-Systeme ohne Schutzvorkehrungen für Cyberangriffe oder Bioterrorismus nutzten.

Angriffe auf Flughafen: Reiche muss Rückflug von Konferenz in Riad umplanen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nimmt inmitten der anhaltenden Angriffe der Huthi-Miliz auf Flughäfen in Saudi-Arabien an einer Energiekonferenz in der saudiarabischen Hauptstadt Riad teil - und muss nun ihre Rückreise umplanen. Aufgrund der Sperrung des internationalen Flughafens in Riad könne "die für morgen geplante Rückreise voraussichtlich nicht wie vorgesehen stattfinden", erklärte eine Ministeriumssprecherin am Sonntagabend.

Trump meldet "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine

Russland und die Ukraine haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen. Mit "sofortiger Wirkung" gelte eine "Energie-Waffenruhe" im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Weitere Details nannte er zunächst nicht.

Huthis drohen nach tödlichem Angriff auf Flughafen in Riad mit weiteren Attacken

Nach einem Angriff mit zwölf Todesopfern und hunderten Verletzten in Riad hat die pro-iranische Huthi-Miliz mit weiteren Attacken auf Flughäfen in Saudi-Arabien gedroht. Reisende, Beschäftigte und Luftfahrtunternehmen sollten diese nicht nutzen, erklärte der Huthi-Militärsprecher Jahja Saree am Sonntag im Onlinedienst X. Die EU, die UNO und die Bundesregierung verurteilten den Angriff vom Samstag. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition gegen die Huthis kündigte eine entschiedene Reaktion an.

Textgröße ändern: