Pallade Veneta - Trump droht China mit weiteren Zoll-Aufschlägen von 50 Prozent

Trump droht China mit weiteren Zoll-Aufschlägen von 50 Prozent


Trump droht China mit weiteren Zoll-Aufschlägen von 50 Prozent
Trump droht China mit weiteren Zoll-Aufschlägen von 50 Prozent / Foto: MANDEL NGAN - AFP

US-Präsident Donald Trump hat China mit weiteren drastischen Zöllen gedroht. Wenn Peking nicht bis Dienstag seine Importaufschläge von 34 Prozent auf US-Waren zurückziehe, würden am Mittwoch zusätzliche US-Zölle von 50 Prozent auf chinesische Einfuhren in Kraft treten, schrieb Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. Er fügte hinzu, dass es auch keine weiteren Gespräche mit China über die Zölle geben werde.

Textgröße ändern:

Hingegen sollten Verhandlungen mit anderen Staaten über die Zollpolitik "unverzüglich" beginnen, kündigte Trump an. Mit welchen Ländern es diese Verhandlungen geben soll, konkretisierte er nicht.

Trump hatte vergangenen Woche angekündigt, dass am Mittwoch neue Zollaufschläge auf chinesische Einfuhren in Höhe von 34 Prozent in Kraft treten sollen. Peking kündigte daraufhin eigene Aufschläge auf US-Importe in gleicher Höhe an. Die jetzt von Trump angedrohten weiteren Zölle von 50 Prozent würden nach Angaben des Weißen Hauses zu den zuvor angekündigten 34 Prozent hinzugekommen. Mit bereits geltenden Aufschlägen von 20 Prozent würden sich die von Trump seit seinem Amtsantritt verhängten China-Zölle somit auf 104 Prozent summieren.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Bill Gates warnt vor Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen

Microsoft-Gründer Bill Gates hat vor einer Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen im kommenden Jahr gewarnt. Die Gefahr einer außer Kontrolle geratenen Künstlichen Intelligenz bestehe in den kommenden Jahren eher nicht, sagte Gates am Sonntag dem US-Sender ABC News. Viel größer sei die Gefahr, dass "schlechte Menschen" KI-Systeme ohne Schutzvorkehrungen für Cyberangriffe oder Bioterrorismus nutzten.

Angriffe auf Flughafen: Reiche muss Rückflug von Konferenz in Riad umplanen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nimmt inmitten der anhaltenden Angriffe der Huthi-Miliz auf Flughäfen in Saudi-Arabien an einer Energiekonferenz in der saudiarabischen Hauptstadt Riad teil - und muss nun ihre Rückreise umplanen. Aufgrund der Sperrung des internationalen Flughafens in Riad könne "die für morgen geplante Rückreise voraussichtlich nicht wie vorgesehen stattfinden", erklärte eine Ministeriumssprecherin am Sonntagabend.

Trump meldet "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine

Russland und die Ukraine haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen. Mit "sofortiger Wirkung" gelte eine "Energie-Waffenruhe" im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Weitere Details nannte er zunächst nicht.

Huthis drohen nach tödlichem Angriff auf Flughafen in Riad mit weiteren Attacken

Nach einem Angriff mit zwölf Todesopfern und hunderten Verletzten in Riad hat die pro-iranische Huthi-Miliz mit weiteren Attacken auf Flughäfen in Saudi-Arabien gedroht. Reisende, Beschäftigte und Luftfahrtunternehmen sollten diese nicht nutzen, erklärte der Huthi-Militärsprecher Jahja Saree am Sonntag im Onlinedienst X. Die EU, die UNO und die Bundesregierung verurteilten den Angriff vom Samstag. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition gegen die Huthis kündigte eine entschiedene Reaktion an.

Textgröße ändern: