Pallade Veneta - Kommunale Frauenbüros sehen in Koalitionsvertrag noch "viel Luft nach oben"

Kommunale Frauenbüros sehen in Koalitionsvertrag noch "viel Luft nach oben"


Kommunale Frauenbüros sehen in Koalitionsvertrag noch "viel Luft nach oben"
Kommunale Frauenbüros sehen in Koalitionsvertrag noch "viel Luft nach oben" / Foto: Damir SENCAR - AFP

Die kommunalen Frauenbüros und Beauftragten sehen in Fragen der Gleichstellung im Koalitionsvertrag noch "erheblichen Handlungsbedarf". In einem offenen Brief an die voraussichtlich künftige schwarz-rote Bundesregierung forderte die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) diese am Donnerstag dazu auf, ein "klares Zeichen" für eine umfassende Gleichstellungspolitik zu setzen. Es gehe um den "Schutz vor Gewalt, ökonomische Unabhängigkeit, eine gerechte Verteilung der Care-Arbeit" sowie "Parität in Politik und öffentlichen Ämtern".

Textgröße ändern:

Die BAG sieht in den gefassten Zielen und Maßnahmen bereits "gute Ansätze" und lobte unter anderem die Pläne zur Fortführung der Gleichstellungsstrategie, mehr Elterngeld und höhere Strafen bei Gewalt gegen Frauen. "Wir begrüßen, dass Union und SPD die Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorantreiben wollen", heißt es außerdem in dem offenen Brief. Dieser richtet sich an den voraussichtlichen neuen Kanzler Friedrich Merz (CDU), CSU-Chef Markus Söder und die SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Saskia Esken richtet.

Zugleich sei noch "viel Luft nach oben". Kritisch sieht die BAG etwa, dass keine Abschaffung des Ehegattensplittings geplant sei. Das stehe dem Ziel der Vereinbarkeit entgegen und stärke die "traditionelle Rollenverteilung". Trotz klarer Empfehlungen von Expertinnen und Experten und einer gesellschaftlichen Mehrheit fehle außerdem die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, kritisierte die BAG, die auf Bundesebene die Beauftragten der Städte und Kommunen vertritt. Das sei ein "schweres Defizit".

Als negativ bewertet die BAG außerdem die geplante restriktive Asyl- und Migrationspolitik, vor allem die Aussetzung des Familiennachzugs. Das verschärfe die Lage für Frauen und Kinder in unsicheren Lebensverhältnissen und erschwere die Integration. Kritisch sieht die Interessenvertretung auch, dass keine Pflicht vorgesehen ist, Regierungsvorhaben nach Auswirkungen auf Frauen und Männer zu prüfen.

"Irritierend" findet die BAG außerdem die Pläne der künftigen Koalition, bei Vergewaltigungen den Strafrahmen zu erhöhen, wenn es sich um eine Gruppentat handelt oder eine Schwangerschaft herbeigeführt wird. Das berge die Gefahr, dass andere Fälle als weniger schwer bewertet werden, argumentierte die BAG, hier dürfe aber kein Unterschied gemacht werden.

Mädchen und Frauen seien "die Hälfte der Bevölkerung" und Gleichstellung bedeute Demokratie, erklärten die Bundessprecherinnen der BAG, Tinka Frahm und Katrin Brüninghold. Die Politik müsse sich daher an Gleichstellungsthemen messen lassen. Die BAG ist ein Netzwerk und vertritt etwa 1900 kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte in Deutschland. In ihrer Funktion nimmt sie zum Beispiel Stellung zu Themen der Gleichstellung von Frauen und Männern, organisiert Fachtagungen und arbeitet mit einer Reihe von Institutionen und Verbänden zusammen.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Deutsche-Bank-Chef Sewing kritisiert Tankrabatt

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing übt Kritik an der Finanzpolitik der Bundesregierung. In der "Bild am Sonntag" kritisierte der Manager den im Oktober erneut in Kraft getretenen Tankrabatt zur Senkung der Spritpreise: "Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen, ich bin kein Fan davon." Er glaube nicht, "dass uns der Tankrabatt auf Dauer helfen wird", sagte Sewing.

SPD-Fraktionschef Miersch bringt Rentengipfel ins Spiel

Im Streit um die Rentenreform schlägt der Chef der SPD-Bundestagsfraktion, Matthias Miersch, einen Rentengipfel vor. Um die Blockade zu lockern, sei es denkbar, "die Fraktionen und möglicherweise auch die Ministerpräsidenten in den Prozess" einzubeziehen, "bevor es einen Kabinettsbeschluss gibt", sagte Miersch der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Mitteilung vom Sonntag.

アレックス・ボディ、CRIFとともに透明性の高い投資と徹底した資金洗浄防止に注力

ルーマニアの実業家アレックス・ボディは、現在進めている国際的な投資・成長計画において、資金洗浄防止を明確な重点課題に据えている。CRIFとの契約に基づく協力は、顧客、取引先、企業間の関係を調査するための確かな基盤を築くことを目的としている。最優先の目標は、それぞれに適用される資金洗浄防止(AML)規制を継続的に遵守し、それによって、回避可能な法的・財務的リスクや信用毀損のリスクから自身の事業を守ることである。

Ο ALEX BODI δίνει έμφαση, σε συνεργασία με την CRIF, στις διαφανείς επενδύσεις και στη συστηματική πρόληψη της νομιμοποίησης εσόδων από παράνομες δραστηριότητες

Ο Ρουμάνος επιχειρηματίας Alex Bodi συνδυάζει τα τρέχοντα διεθνή επενδυτικά και αναπτυξιακά του σχέδια με ιδιαίτερη έμφαση στην πρόληψη της νομιμοποίησης εσόδων από παράνομες δραστηριότητες. Η συμβατική συνεργασία με την CRIF αποσκοπεί στη δημιουργία μιας στέρεης βάσης για τον έλεγχο πελατών, επιχειρηματικών εταίρων και εταιρικών διασυνδέσεων. Πρωταρχικός στόχος είναι η διαρκής συμμόρφωση με τις εκάστοτε ισχύουσες διατάξεις για την καταπολέμηση της νομιμοποίησης εσόδων από παράνομες δραστηριότητες (AML) — και, κατ’ επέκταση, η προστασία των επιχειρηματικών του έργων από νομικούς και χρηματοοικονομικούς κινδύνους, καθώς και από κινδύνους για τη φήμη τους, οι οποίοι μπορούν να αποφευχθούν.

Textgröße ändern: