Pallade Veneta - US-Zollpolitik und schwache China-Nachfrage drücken Porsche-Prognose

US-Zollpolitik und schwache China-Nachfrage drücken Porsche-Prognose


US-Zollpolitik und schwache China-Nachfrage drücken Porsche-Prognose
US-Zollpolitik und schwache China-Nachfrage drücken Porsche-Prognose / Foto: WANG Zhao - AFP

Die Volkswagen-Tochter Porsche hat ihre Prognose für das laufende Jahr wegen der US-Zollpolitik, einem schwächelnden Chinageschäft und verhaltener Nachfrage nach E-Autos gesenkt. Der Sportwagenbauer aus Stuttgart erwartet für das laufende Jahr einen Umsatz zwischen 37 und 38 Milliarden Euro - die bisherige Prognose lag bei zwischen 39 und 40 Milliarden Euro.

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Ins neue Jahr startete Porsche mit einem deutlichen Dämpfer: Der Umsatz lag im ersten Quartal bei rund 8,86 Milliarden Euro und damit unter dem Vorjahr, als 9,01 Milliarden Euro umgesetzt wurden. Das operative Ergebnis brach auf 760 Millionen Euro ein, nach 1,28 Milliarden Euro im Vorjahr. "Die Geschäftsergebnisse waren beeinflusst von anhaltenden wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen", erklärte das Unternehmen.

Demnach dürften sich die von den USA eingeführten Importzölle auf Autos aus der EU in Höhe von 25 Prozent negativ auf das Geschäft auswirken. In der Porsche-Prognose sind nur Auswirkungen für die Monate April und Mai berücksichtigt - wegen der schnell wechselnden Lage sei derzeit ein "belastbare Einschätzung der Auswirkungen auf das Geschäftsjahr" nicht möglich.

Zudem belasten sinkende Auslieferungen nach China den Autobauer. Im ersten Quartal sanken die Verkäufe in die Volksrepublik um 42 Prozent im Jahresvergleich. "Wesentliche Gründe hierfür bleiben die sehr herausfordernden Marktbedingungen vor allem im Luxussegment sowie die hohe Wettbewerbsintensität im chinesischen Markt", erklärte Porsche.

Hohe Kosten verursacht außerdem, dass Porsche den Ausbau der Produktion von Hochleistungsbatterien bei seiner Tochter Cellforce nicht selbst weiterverfolgen will. Der Umfang der Sonderaufwendungen steigt unter anderem deshalb von 800 Millionen Euro auf 1,3 Milliarden Euro.

H.Ercolani--PV

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