Pallade Veneta - Trump-Regierung nimmt Baustopp für Offshore-Windprojekt bei New York zurück

Trump-Regierung nimmt Baustopp für Offshore-Windprojekt bei New York zurück


Trump-Regierung nimmt Baustopp für Offshore-Windprojekt bei New York zurück
Trump-Regierung nimmt Baustopp für Offshore-Windprojekt bei New York zurück / Foto: JOHN MOORE - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

Die Bauarbeiten an einem riesigen Offshow-Windpark vor der Küste New Yorks können nun doch fortgesetzt werden. Die US-Regierung habe ihren verordneten Baustopp zurückgenommen, erklärte die Gouverneurin von New York, Kathy Hochul, am Montag. "Wir freuen uns, dass die Bauarbeiten an Empire Wind nun wieder aufgenommen werden können", erklärte Anders Opedal, Chef des norwegischen Energiekonzerns Equinor, der die Anlagen baut.

Textgröße ändern:

Das Projekt Empire Wind 1 sieht den Bau von 54 Windkraftanlagen in zwei Phasen 24 bis 48 Kilometer südöstlich der Insel Long Island vor. Im vergangenen Jahr waren die Arbeiten angelaufen. Ab 2027 soll der Windpark den New Yorker Stadtteil Brooklyn mit 810 Megawatt Strom versorgen.

Mitte April hatte US-Innenminister Doug Burgum jedoch einen "sofortigen" Baustopp verhängt und eine Überprüfung der Genehmigungen für das Projekt angeordnet. Er argumentierte, dass die Vorgängerregierung von Präsident Joe Biden die Genehmigungen für das Projekt überstürzt und "ohne ausreichende Analyse" erteilt habe.

US-Präsident Donald Trump gilt als Windkraftgegner. Kurz nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus für eine zweite Amtszeit im Januar unterzeichnete Trump eine Reihe von Dekreten, die den Windenergiesektor in den USA weitgehend zum Stillstand brachten. Unter anderem wurden Genehmigungen für Windenergieprojekte und Darlehen eingefroren.

New Yorks Gouverneurin Hochul bedankte sich bei Präsident Trump dafür, dass das Projekt Empire Wind nun fortgesetzt werden könne. Es sei wichtig für Arbeitsplätze und saubere Energie. "Die wirtschaftliche Zukunft New Yorks wird von reichlich vorhandener, sauberer Energie angetrieben, die unseren Haushalten und Unternehmen zum Erfolg verhilft", erklärte sie.

"Dieses Projekt unterstreicht unser Engagement, Energie zu liefern und gleichzeitig die lokale Wirtschaft zu unterstützen und Arbeitsplätze zu schaffen", erklärte Equinor-Chef Opedal. Der Konzern hatte in der vergangenen Woche gewarnt, dass das Projekt ohne eine baldige Rücknahme des Baustopp vor dem Aus stehe.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Empörung über Entfernung von Regenbogenflagge von Stonewell-Monument in New York

In New York hat die Entfernung einer Regenbogenflagge von einem bekannten Monument der LGBTQ-Bewegung für Empörung gesorgt. Etwa hundert Demonstranten, viele in Regenbogenfahnen gehüllt, versammelten sich am Dienstag (Ortszeit) in einem Park gegenüber des Stonewall-Monuments. Sie verurteilten die Entfernung durch eine Behörde, die der US-Regierung untersteht, als "Schlag ins Gesicht" für ihre Community.

Deutsche Unternehmen fordern wirtschaftspolitischen "Kurswechsel" der EU

Mit Blick auf ein Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag haben deutsche Unternehmerverbände von der EU tiefgreifende wirtschaftspolitische Veränderungen gefordert. "Europa braucht jetzt einen grundlegenden Kurswechsel mit ambitionierten Reformentscheidungen, die schnell und pragmatisch umgesetzt werden - weg von Überregulierung, hin zu Wachstum", erklärte die Initiative "Made for Germany" am Mittwoch. "Um international bestehen zu können, braucht es einen Kurswechsel in der EU", erklärte auch der Bundesverband der Deuschen Industrie (BDI).

Wegen Corona-Infektion isoliert: Kreuzfahrtpassagier bekommt Geld nicht zurück

Ein Kreuzfahrtpassagier, der sich wegen einer Corona-Infektion in einer Kabine isolieren musste, bekommt das Geld für diesen Teil der Reise nicht zurück. Der Bundesgerichtshof (BGH) stellte keinen Reisemangel fest, wie aus einem am Mittwoch in Karlsruhe veröffentlichten Urteil hervorgeht. Die zweiwöchige Kreuzfahrt startete im Februar 2023 im spanischen Santa Cruz de Tenerife, einer Hafenstadt auf Teneriffa. (Az. X ZR 15/25)

Von der Leyen ruft EU-Länder vor Gipfel zu Wirtschaftsreformen auf

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Mitgliedstaaten vor einem Gipfel am Donnerstag zu raschen Wirtschaftsreformen aufgerufen - notfalls in einer kleineren Gruppe von Ländern. "Wir müssen die Hürden einreißen, die uns daran hindern, ein echter globaler Riese zu sein", sagte von der Leyen am Mittwoch vor dem Europaparlament. "Dafür müssen alle ihren Beitrag leisten."

Textgröße ändern: