Pallade Veneta - Mindestlohn: IG Metall für einvernehmliche Lösung - Bas vertraut auf Kommission

Mindestlohn: IG Metall für einvernehmliche Lösung - Bas vertraut auf Kommission


Mindestlohn: IG Metall für einvernehmliche Lösung - Bas vertraut auf Kommission
Mindestlohn: IG Metall für einvernehmliche Lösung - Bas vertraut auf Kommission / Foto: PHILIPPE HUGUEN - AFP/Archiv

In der Debatte über einen höheren Mindestlohn hat die Gewerkschaft IG Metall die Sozialpartner in der Mindestlohnkommission zu einer einvernehmlichen Lösung gedrängt. "Wir erwarten eine Einigung in der Mindestlohnkommission", sagte Gewerkschaftschefin Christiane Benner der "Rheinischen Post" vom Samstag. Sie sei "sicher", dass die Kommission dies schaffen werde. Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) unterstrich ebenfalls ihr Vertrauen in das Gremium.

Textgröße ändern:

Die Regierungsparteien halten laut Koalitionsvertrag einen Mindestlohn in Höhe von 15 Euro im Jahr 2026 für möglich. Sie verweisen darin zugleich darauf, an einer starken und unabhängigen Mindestlohnkommission festhalten zu wollen, die alle zwei Jahre eine Empfehlung zur künftigen Höhe der Lohnuntergrenze abgibt. Bis Ende Juni soll sie darüber entscheiden.

"Ein armutsfester Mindestlohn ist eine Frage des Respekts für arbeitende Menschen", sagte Benner. Zudem steigere er die Kaufkraft und kurble dadurch die Wirtschaft an. Bedenken, ein höherer Mindestlohn könne sich negativ auf die Beschäftigung auswirken, wies sie zurück. "Die Erzählung negativer Beschäftigungseffekte ist mit Blick auf Statistiken und aktuelle Studien unbegründet."

Bas sagte im Deutschlandfunk, die Mindestlohnkommission sei "wichtig" und sie habe "großes Vertrauen, dass die ihre Arbeit gut machen wird". Dort säßen die zuständigen Sozialpartner, die das ausverhandeln sollten. Dass der Gesetzgeber einsteige, sei eine Ausnahme. Wenn es in dem Gremium Einigkeit gebe, "dann finde ich, sollte Politik nicht eingreifen", sagte die Ministerin.

Mehrere Wirtschaftsverbände warnten unterdessen Bas sowie Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) und SPD-Generalsekretär Matthias Miersch vor einer Einmischung in die Arbeit der Kommission. Die "Bild" zitierte am Samstag aus einem Brief, in dem diese aufgefordert werden, keinen politischen Einfluss auf das Gremium und seine Mitglieder zu nehmen. "Mit großer Sorge verfolgen wir die aktuelle Debatte um eine politische Einflussnahme auf die Arbeit der Mindestlohnkommission", zitierte die Zeitung das Schreiben.

"Eine politische Einmischung in die Festsetzung des Mindestlohns ist ein gefährlicher Dammbruch mit gravierenden Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland – insbesondere für unsere mittelständischen Betriebe", hieß es weiter. Unterzeichnet wurde das Schreiben unter anderem vom Zentralverband des Bäckerhandwerks, dem Verband Taxi und Mietwagen, der Sicherheitswirtschaft, dem Friseurhandwerk und der Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft.

Einen Mindestlohn von 15 Euro pro Stunde fordern auch die Grünen und die Linken. Die Union verweist auf die unabhängige Mindestlohnkommission.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Ethikbehörde: Trump-Trust investiert massiv in Meta und SpaceX

US-Präsident Donald Trump und seine Familie haben massiv in die Technologiekonzerne Meta und SpaceX investiert. Der Treuhandfonds, der Trumps Vermögenswerte verwaltet, habe im August Aktien der Instagram-Mutter Meta im Wert von bis zu 25 Millionen Dollar (gut 22 Millionen Euro) gekauft, teilte die US-Ethikbehörde (Office of Government Ethics, OGE) am Donnerstag mit. Dazu kämen Unternehmensanleihen des Raumfahrtunternehmens Space X im Wert von bis zu fünf Millionen Dollar.

Rückschlag für Italo: Gericht kassiert Vorgaben für mehr Wettbewerb für Deutsche Bahn

Erfolg für die Deutsche Bahn im Ringen um den Markteinstieg der italienischen Bahngesellschaft Italo in Deutschland: Die DB muss ihren Zugverkehr auf besonders belasteten Strecken laut einem Gerichtsurteil nun doch nicht zugunsten von Konkurrenten einschränken. Das Verwaltungsgericht Köln stufte am Donnerstag eine Wettbewerbsklausel für Fernverkehrsstrecken mit Kapazitätsobergrenzen per Eilbeschluss als rechtswidrig ein. Die Bahn begrüßte das Urteil. Italo erklärte, dennoch an seinem Plänen für einen Markteintritt im Jahr 2028 festhalten zu wollen.

Alex Bodi mizează, alături de CRIF, pe investiții transparente și pe prevenirea riguroasă a spălării banilor

Antreprenorul român Alex Bodi acordă o atenție deosebită prevenirii spălării banilor în cadrul planurilor sale actuale de investiții și dezvoltare internațională. Colaborarea contractuală cu CRIF urmărește să asigure un cadru solid pentru verificarea clienților, a partenerilor de afaceri și a legăturilor dintre companii. Obiectivul prioritar este respectarea permanentă a reglementărilor aplicabile în domeniul prevenirii și combaterii spălării banilor (AML) și, implicit, protejarea proiectelor sale economice împotriva riscurilor juridice, financiare și reputaționale care pot fi evitate.

Bundestag will grünes Licht für neue Bahnstrecke Hamburg-Hannover geben

Der Bundestag will grünes Licht für den Neu- und Ausbau der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Hannover geben. Am Mittwoch hatten im Verkehrsausschuss die Abgeordneten von Union, SPD, Grünen und Linken für eine entsprechende Beschlussempfehlung gestimmt, das Plenum sollte sich am Donnerstagabend damit befassen. Dieser Schritt ist die Voraussetzung dafür, dass die Deutsche Bahn das Projekt weiter planen kann.

Textgröße ändern: