Pallade Veneta - Wirtschaftsministerin Reiche bekräftigt Vorschlag für längere Lebensarbeitszeit

Wirtschaftsministerin Reiche bekräftigt Vorschlag für längere Lebensarbeitszeit


Wirtschaftsministerin Reiche bekräftigt Vorschlag für längere Lebensarbeitszeit
Wirtschaftsministerin Reiche bekräftigt Vorschlag für längere Lebensarbeitszeit / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat ihren viel diskutierten Vorschlag eines späteren Renteneintritts bekräftigt. Es sei klar, "dass wir dahin kommen müssen, die Lebensarbeitszeit für jene Menschen, die das körperlich können und auch wollen, generell zu öffnen", sagte Reiche am Mittwoch in Berlin. Sie bezog sich in einem Pressestatement auf einen Beschluss des Bundeskabinetts vom Vormittag, wonach Menschen auch im Rentenalter weiter beim gleichen Arbeitgeber arbeiten dürfen.

Textgröße ändern:

"Die gute Nachricht ist, dass wir heute die Grundlage dafür gelegt haben", sagte Reiche. Sie betonte aber, dass sich die Regierung um "jene, die anstrengenden Tätigkeiten nachgehen (...) sorgen" werde. Sie nannte etwa Möglichkeiten der "Gesundheitsvorsorge in Betrieben und im öffentlichen Raum".

Die Ministerin hatte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" in der vorvergangenen Woche gesagt, die Lebensarbeitszeit müsse steigen. Der demografische Wandel und die weiter steigende Lebenserwartung machten das "unumgänglich". Es könne "auf Dauer nicht gut gehen, dass wir nur zwei Drittel unseres Erwachsenenlebens arbeiten und ein Drittel in Rente verbringen". Was im Koalitionsvertrag an Reformen stehe, werde auf Dauer nicht reichen, fügte Reiche hinzu.

Ihr Vorstoß sorgte für deutliche Kritik beim Koalitionspartner SPD. Bundesarbeitsministerin und SPD-Chefin Bärbel Bas etwa sprach von einer "Scheindebatte" und warnte vor einer Rentenkürzung durch die Hintertür. Reiche betonte nun angesichts des Kabinettsbeschlusses zur Rente, die Regierung habe "noch einmal deutlich gemacht - übrigens auch die Bundesarbeitsministerin - dass sie es für richtig hält, dass es denjenigen, die länger arbeiten können, auch ermöglicht werden muss".

H.Ercolani--PV

Empfohlen

US-Astronautin nimmt Plüschhasen ihrer kleinen Tochter mit ins All

Die US-Astronautin Jessica Meir will einen Plüschhasen ihrer kleinen Tochter zur Internationalen Raumstation ISS mitnehmen. "Ich habe einen kleinen Stoffhasen, der meiner dreijährigen Tochter gehört", verriet die Astronautin, die am Mittwoch mit der Crew-12 ins All starten soll, am Sonntag bei einer Pressekonferenz. Ihre Tochter habe noch einen zweiten Hasen geschenkt bekommen, der "hier unten bei ihr bleiben wird". Der andere werde auf der ISS "ständig Abenteuer" erleben und Fotos nach Hause schicken.

Prognosen: Regierungskoalition in Japan gewinnt Zweidrittelmehrheit

Bei der Parlamentswahl in Japan hat die Regierungskoalition von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi Prognosen zufolge einen klaren Sieg eingefahren. Laut einer am Sonntag nach Schließung der Wahllokale vom Sender NHK veröffentlichten Prognose errang die Koalition mindestens zwei Drittel der Sitze im Unterhaus.

Justizministerin plant mehr Mieterschutz - Union fordert Änderung an Hubigs Plan

Angesichts von Wohnungsnot und steigenden Mietpreisen will das SPD-geführte Bundesjustizministerium den Schutz von Mieterinnen und Mietern verbessern. Ressortchefin Stefanie Hubig (SPD) stellte am Sonntag einen Gesetzentwurf zur Reform des Mietrechts vor, der ein Bündel neuer Maßnahmen zum Mieterschutz enthält - so etwa strengere Regelungen für die Vermietung möblierter Wohnungen und Kurzzeitmietverträgen sowie eine Begrenzung von Indexmieten. Dem Koalitionspartner gehen die Pläne aber zu weit: Die Union machte "Korrekturbedarf" geltend.

Mehr Schutz für Mieterinnen und Mieter: Justizministerin plant Mietrechtsreform

Angesichts von Wohnungsnot und steigenden Mietpreisen will das SPD-geführte Bundesjustizministerium den Schutz von Mieterinnen und Mietern verbessern. Ressortchefin Stefanie Hubig (SPD) stellte am Sonntag einen Gesetzentwurf zur Reform des Mietrechts vor, der ein Bündel neuer Maßnahmen zum Mieterschutz enthält - so etwa strengere Regelungen für die Vermietung möblierter Wohnungen und Kurzzeitmietverträgen sowie eine Begrenzung von Indexmieten.

Textgröße ändern: