Pallade Veneta - Verhandlungen zwischen China und den USA dauern kurz vor Ende von Pause in Zollstreit an

Verhandlungen zwischen China und den USA dauern kurz vor Ende von Pause in Zollstreit an


Verhandlungen zwischen China und den USA dauern kurz vor Ende von Pause in Zollstreit an
Verhandlungen zwischen China und den USA dauern kurz vor Ende von Pause in Zollstreit an / Foto: ANDREW CABALLERO-REYNOLDS - AFP

Wenige Stunden vor dem Ende der Pause im Zollstreit zwischen China und den USA haben die Gespräche zwischen beiden Ländern angedauert. Die Verhandlungen würden "ziemlich gut" laufen, sagte US-Präsident Donald Trump am Montag vor Journalisten im Weißen Haus. Er betonte zudem seine "sehr gute Beziehung" zu dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping.

Textgröße ändern:

Peking hatte kurz zuvor erklärt, auf "positive Ergebnisse" im Zollkonflikt zu hoffen. "Wir hoffen, dass die USA mit China zusammenarbeiten werden, um (...) auf der Grundlage von Gleichheit, Respekt und gegenseitigem Nutzen positive Ergebnisse anzustreben", erklärte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian.

Trump hatte Anfang April hohe Strafzölle gegen China verhängt, Peking reagierte mit Gegenzöllen, woraufhin Trump wiederum seine Zölle erhöhte. Zwischenzeitlich lag das beidseitige Zollniveau bei deutlich über einhundert Prozent.

Mitte Mai einigten sich die beiden Länder bei Gesprächen in Genf dann darauf, die Aufschläge für zunächst 90 Tage stark zu reduzieren. Diese Vereinbarung läuft theoretisch am 12. August aus - allerdings steht eine mögliche Fristverlängerung im Raum. Trump sagte am Montag nicht, ob er die Frist verlängern will. Im Juli hatte Trumps Handelsbeauftragter Jamieson Greer erklärt, der US-Präsident werde in der Frage einer Verlängerung der Pause im Zollstreit das "letzte Wort" haben.

Trump schien eine Einigung in der letzten Minute erzielen zu wollen. In der Nacht auf Montag drängte er Peking in seinem Onlinedienst Truth Social, den Import von Sojabohnen aus den USA zu vervierfachen.

Einige hochrangige Vertreter der US-Regierung hatten sich zuletzt für eine Fristverlängerung ausgesprochen. Die Pause müsse "um weitere 90 Tage" verlängert werden, forderte US-Handelsminister Howard Lutnick vergangene Woche im Sender Fox Business.

T.Galgano--PV

Empfohlen

EU macht weiteren Schritt zur Einführung eines digitalen Euros

Die EU hat einen weiteren Schritt in Richtung der Einführung eines digitalen Euros gemacht. Der Finanzausschuss im EU-Parlament stimmte am Dienstag in Brüssel für einen entsprechenden Gesetzentwurf. Sollte es bei der Parlamentssitzung Anfang Juli keinen Einspruch gegen die Ausschussentscheidung geben, könnten die Verhandlungen mit den EU-Mitgliedstaaten aufgenommen werden. Die Europäische Zentralbank (EZB) begrüßte die Entscheidung.

Grüne pochen auf Sicherung des Rentenniveaus von 48 Prozent

Die Grünen pochen auf die längerfristige Sicherung des Rentenniveaus von 48 Prozent. "Alles andere würde zu Altersarmut in noch größerem Ausmaß führen", sagte Fraktionschefin Britta Haßelmann am Dienstag in Berlin. Sie wies darauf hin, dass die am Morgen offiziell vorgestellten Empfehlungen der Rentenkommission in diesem Punkt nicht eindeutig seien und auch Äußerungen der Bundesregierung hierzu unklar blieben.

EU-Abgeordnete sprechen sich für Einführung des digitalen Euros aus

Der Finanzausschuss im EU-Parlament hat sich für die Einführung des digitalen Euros ausgesprochen. Die Mitglieder des Ausschusses stimmten am Dienstag in Brüssel für einen entsprechenden Vorschlag. Sollte es bei der Parlamentssitzung Anfang Juli keinen Einspruch gegen die Ausschussentscheidung geben, könnten die Verhandlungen mit den EU-Mitgliedstaaten aufgenommen werden.

Zahl der Insolvenzen erreicht im ersten Halbjahr höchsten Stand seit 2013

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im ersten Halbjahr auf den höchsten Stand seit 2013 gestiegen. Laut einer Studie des Verbands der Vereine Creditreform gab es 12.900 Pleiten und damit 7,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Auch bei Privatleuten stiegen die Insolvenzzahlen demnach weiter, um 2,3 Prozent auf 38.800 Fälle.

Textgröße ändern: