Pallade Veneta - In Schweden hat der Umzug der Kirche von Kiruna hat begonnen

In Schweden hat der Umzug der Kirche von Kiruna hat begonnen


In Schweden hat der Umzug der Kirche von Kiruna hat begonnen
In Schweden hat der Umzug der Kirche von Kiruna hat begonnen / Foto: Fredrik SANDBERG - TT NEWS AGENCY/AFP

In Schweden hat der Umzug einer der bekanntesten Kirchen der Welt begonnen: Mit Hilfe einer ausgefeilten Technik bewegte sich die historische Holzkirche von Kiruna im Norden des Landes am Dienstagmorgen erste Meter von ihrem jahrzehntelangen Standort weg. Transportiert wird das ikonische rote Gebäude auf einem Spezialkonvoi aus mehreren Schwerlasttransportern.

Textgröße ändern:

Vor der Umzugsaktion wurde die Kiruna Kyrka von Bischof Asa Nyström und Kirchen-Pfarrerin Lena Tjärnberg gesegnet. Tausende Schaulustige verfolgten die Zeremonie und den anschließenden Start des Konvois. Der neue Standort ist etwa fünf Kilometer vom bisherigen entfernt. Für den live im Fernsehen übertragenen Umzug, der bis Mittwoch dauern soll, wurde eigens eine Straße verbreitert.

Im Vorfeld war der Boden rund um die Kirche ausgehoben worden. Anschließend wurden riesige Stahlträger unter das 40 Meter breite und 672 Tonnen schwere Gebäude geschoben. Unter die Stahlträger fuhren dann die Schwerlasttransporter, die dadurch die Kirche im Schneckentempo als Ganzes transportieren können.

Das 1912 fertiggestellte Gotteshaus vereint verschiedene architektonische Stile. Innen ist die Kiruna Kyrka mit von den Samen - den Ureinwohnern der Region - inspirierten Motiven verziert. Sie zählt zu den schönsten Bauwerken Schwedens und ist ein beliebtes Touristenziel.

Grund für den Umzug ist das Eisenerzbergwerk südwestlich der Stadt, das in den vergangenen Jahren immer wieder in die Tiefe erweitert wurde - Teile der Stadt sind daher einsturzgefährdet. Das Versetzen kostet 500 Millionen Kronen (45 Millionen Euro), bezahlt wird die Aktion vom staatlichen Bergbauunternehmen LKAB.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Prognosen: Regierungskoalition in Japan gewinnt Zweidrittelmehrheit

Bei der Parlamentswahl in Japan hat die Regierungskoalition von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi Prognosen zufolge einen klaren Sieg eingefahren. Laut einer am Sonntag nach Schließung der Wahllokale vom Sender NHK veröffentlichten Prognose errang die Koalition mindestens zwei Drittel der Sitze im Unterhaus.

Justizministerin plant mehr Mieterschutz - Union fordert Änderung an Hubigs Plan

Angesichts von Wohnungsnot und steigenden Mietpreisen will das SPD-geführte Bundesjustizministerium den Schutz von Mieterinnen und Mietern verbessern. Ressortchefin Stefanie Hubig (SPD) stellte am Sonntag einen Gesetzentwurf zur Reform des Mietrechts vor, der ein Bündel neuer Maßnahmen zum Mieterschutz enthält - so etwa strengere Regelungen für die Vermietung möblierter Wohnungen und Kurzzeitmietverträgen sowie eine Begrenzung von Indexmieten. Dem Koalitionspartner gehen die Pläne aber zu weit: Die Union machte "Korrekturbedarf" geltend.

Mehr Schutz für Mieterinnen und Mieter: Justizministerin plant Mietrechtsreform

Angesichts von Wohnungsnot und steigenden Mietpreisen will das SPD-geführte Bundesjustizministerium den Schutz von Mieterinnen und Mietern verbessern. Ressortchefin Stefanie Hubig (SPD) stellte am Sonntag einen Gesetzentwurf zur Reform des Mietrechts vor, der ein Bündel neuer Maßnahmen zum Mieterschutz enthält - so etwa strengere Regelungen für die Vermietung möblierter Wohnungen und Kurzzeitmietverträgen sowie eine Begrenzung von Indexmieten.

Energiekrise in Kuba: Regierung verkündet Vier-Tage-Woche und weitere Notfallmaßnahmen

Wegen der durch die US-Sanktionen verschärften Energiekrise in Kuba hat die Regierung in Havanna drastische Notfallmaßnahmen angekündigt. Wie Vizeregierungschef Oscar Pérez-Oliva Fraga am Freitag (Ortszeit) im Staatsfernsehen sagte, wird in staatlichen Unternehmen die Vier-Tage-Woche eingeführt. Zudem würden der Benzinverkauf und der Bus- und Zugverkehr eingeschränkt. Durch die ab Montag geltenden Vorgaben solle Kraftstoff eingespart werden, um "die Lebensfähigkeit unseres Landes und die Grundversorgung zu gewährleisten".

Textgröße ändern: