Pallade Veneta - Frauen verdienen in der Ausbildung mehr als Männer

Frauen verdienen in der Ausbildung mehr als Männer


Frauen verdienen in der Ausbildung mehr als Männer
Frauen verdienen in der Ausbildung mehr als Männer / Foto: JENS SCHLUETER - AFP

Frauen verdienen während der Ausbildung im Durchschnitt mehr als Männer. Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst von Auszubildenden in Deutschland lag im April 2024 bei 1238 Euro brutto, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Bei Frauen lag er mit 1302 Euro deutlich höher als bei Männern (1187 Euro).

Textgröße ändern:

Der Unterschied zwischen den Geschlechtern liegt auch an der Berufswahl. Gesundheits- und Pflegeberufe, in denen mehr Frauen als Männer ausgebildet werden, werden in der Ausbildung mit im Schnitt 1310 Euro pro Monat überdurchschnittlich entlohnt. Im Handwerk liegt der Durchschnittsverdienst hingegen nur bei 1008 Euro. Am wenigsten verdienen Azubis in Künstlerberufen wie Musik, Fotografie oder Grafikdesign mit 914 Euro.

Zudem zeigte sich, dass die Unternehmensgröße den Verdienst beeinflusst: In kleinen Betrieben mit weniger als zehn Beschäftigten betrug das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt nur 929 Euro, in Unternehmen mit 50 bis 99 Beschäftigten 1083 Euro. Großbetriebe mit 1000 oder mehr Mitarbeitenden zahlen besonders viel, im Schnitt 1494 Euro.

M.Romero--PV

Empfohlen

Jusos kritisieren vorgeschlagene Kopplung des Renteneintrittsalters an Lebenserwartung

Die Jusos üben scharfe Kritik an einem zentralen Vorschlag der Rentenkommission. Die Kopplung des Renteneintrittsalters an die allgemeine Lebenserwartung sei "sozial ungerecht" und gehe "zulasten derjenigen, die gerade in ein Leben voll harter Arbeit starten", sagte Juso-Chef Philipp Türmer den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Montag. In diesem Kernpunkt sei das Gesamtpaket "nicht hinnehmbar".

Rentenkommission empfiehlt grundlegende Änderungen - und erntet viel Kritik

Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission empfiehlt grundlegende Änderungen im System der Alterssicherung - und stößt damit auf Widerstand. Das Rentenalter soll in den kommenden Jahrzehnten langsam steigen, die abschlagfreie Frühverrentung nach 45 Beitrittsjahren soll abgeschafft werden, zudem soll eine verpflichtende Kapitalrente eingeführt werden: Dies geht aus einem Entwurf der Empfehlungen hervor, welcher der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag vorlag. Die Vorschläge riefen Kritik hervor - bei der Opposition ebenso wie bei Gewerkschaften und Ökonomen.

Rentenkommission empfiehlt weit reichende Änderungen - und erntet viel Kritik

Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission empfiehlt weit reichende Änderungen bei der Alterssicherung - und stößt damit auf geballte Kritik. Das Rentenalter soll in den kommenden Jahrzehnten langsam steigen, die abschlagfreie Frühverrentung nach 45 Beitrittsjahren soll abgeschafft werden, zudem soll eine verpflichtende Kapitalrente eingeführt werden: Dies geht aus einem Entwurf der Empfehlungen hervor, welcher der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag vorlag. Die Vorschläge stießen auf Widerspruch - bei der Opposition ebenso wie bei Gewerkschaften und Ökonomen.

Grüne reagieren mit Lob und Kritik auf Empfehlungen der Rentenkommission

Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann hat Kritik an den Empfehlungen der Rentenkommission geübt - sie sieht aber auch positive Seiten. Für einen "Fehler" hielte sie es, "das Rentenniveau nicht bei 48 Prozent zu stabilisieren", sagte Haßelmann am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. In Ostdeutschland etwa seien mehr als 70 Prozent der Menschen auf die Gesetzliche Rentenversicherung angewiesen, sagte sie. "Sie alle haben dann keine Sicherheit", falls die Kommissionsempfehlungen umgesetzt würden.

Textgröße ändern: