Pallade Veneta - Deutsches Studierendenwerk kritisiert zu hohe Wohnkosten in mittelgroßen Städten

Deutsches Studierendenwerk kritisiert zu hohe Wohnkosten in mittelgroßen Städten


Deutsches Studierendenwerk kritisiert zu hohe Wohnkosten in mittelgroßen Städten
Deutsches Studierendenwerk kritisiert zu hohe Wohnkosten in mittelgroßen Städten / Foto: Damien MEYER - AFP/Archiv

Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) hat zu hohe Wohnkosten in mittelgroßen Hochschulstädten kritisiert. Die finanzielle Lage von Studierenden spitze sich durch immer weiter steigende Mietkosten zu, teilte das DSW am Donnerstag auf Basis einer Analyse des Moses Mendelssohn Instituts mit. Demnach zahlen Studierende im Bundesdurchschnitt erstmals über 500 Euro für ihre Unterkunft. Auch mittelgroße Hochschulstädte würden immer teurer.

Textgröße ändern:

Zu Beginn des Wintersemesters 2025/26 habe die durchschnittliche Warmmiete für Studierende 505 Euro im Monat betragen, erklärte das DSW. In 70 von 88 untersuchten Hochschulstädten seien die durchschnittlichen Mietkosten höher als die aktuelle Bafög-Pauschale von 380 Euro im Monat.

"Die Zahlen sind besorgniserregend", erklärte Matthias Anbuhl, Vorstandsvorsitzender des DSW. Mit der Wohnkostenpauschale des Bafög sei in den meisten Hochschulstädten kein Zimmer mehr zu finden.

"Uns droht eine neue soziale Auslese über die Miete", warnte Anbuhl. Die hohen Mieten drohten viele Studierende finanziell zu erdrücken. Er forderte eine schnelle Umsetzung der geplanten Bafög-Novelle und mehr Geld für ein Förderprogramm zur Schaffung von Wohnraum für Studierende.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Bahnkonzern Italo erwartet sinkende Preise bei Einstieg in deutschen Markt

Der italienische Fernzugbetreiber Italo erwartet sinkende Preise für Bahnfahrten, wenn er in den deutschen Markt einsteigt. Er rechne mit einem Rückgang des Preisniveaus im Fernverkehr um 40 Prozent, sagte Italo-Vorstandschef Gianbattista La Rocca der "Bild am Sonntag". Das Unternehmen habe das Ziel, mit seinen Preisen um ein Fünftel günstiger als die Deutsche Bahn zu sein.

"Massive" Kürzungen: Linke kritisiert Vorschläge der Rentenkommission

Die Vorschläge der Rentenkommission stoßen bereits vor ihrer offiziellen Vorstellung bei der Linken auf scharfe Kritik. Die rentenpolitische Sprecherin der Linkspartei, Sarah Vollath, sagte der "Rheinischen Post" am Samstag, die Vorschläge seien "nichts anderes als massive Rentenkürzungen, bei denen die Union laut in die Hände klatscht".

"Bild am Sonntag": Rentenkommission will Rente mit 70 ab den 2090er-Jahren einführen

Das Reformpaket, das die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission am Dienstag vorstellen wird, sieht nach Informationen der "Bild am Sonntag" ("BamS") die Einführung der Rente mit 70 ab den 2090er-Jahren vor. Wie die "BamS" unter Berufung auf Informationen aus der Kommission berichtete, soll das Renteneintrittsalter ab 2032 an die erwartete Steigerung der Lebenserwartung gekoppelt werden. In den 2090er-Jahren würde dann die Rente mit 70 gelten.

"Der Fall Mette-Marit kann helfen": Lauterbach wirbt für Organspende-Reform

Der ehemalige Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erwartet eine Neuregelung der Organspende noch in diesem Jahr: Die Chance auf eine Einführung der Widerspruchslösung in Deutschland sei gestiegen - auch wegen des öffentlichkeitswirksamen Falls der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, sagte der SPD-Politiker den Funke-Zeitungen vom Samstag: "Der Fall Mette-Marit kann uns dabei helfen."

Textgröße ändern: