Pallade Veneta - DHL befördert wieder alle Pakete in die USA

DHL befördert wieder alle Pakete in die USA


DHL befördert wieder alle Pakete in die USA
DHL befördert wieder alle Pakete in die USA / Foto: Martin LELIEVRE - AFP

Nach einer Pause von vier Wochen befördert die DHL ab Donnerstag wieder alle Pakete in die USA. Das Unternehmen teilte am Dienstag mit, der postalische Warenversand in die USA und Puerto Rico für Geschäftskunden werde zum 25. September wieder aufgenommen. Der Unternehmensbereich Post & Paket sei einer der ersten Postdienstleister der Welt, der diesen Dienst wieder anbiete.

Textgröße ändern:

Die DHL hatte wegen der Unsicherheiten über die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle seit dem 22. August bestimmte Pakete und Warenpost von Geschäftskunden in die USA nicht mehr angenommen und befördert. Die Einschränkung galt auch für Privatkunden, wenn ein Paket einen Wert von mehr als 100 Dollar hatte.

Die neuen Regeln der USA hatten in vielen Ländern für Irritationen und Einschränkungen gesorgt. Wegen der von Trump verhängten Zölle brach der Brief- und Paketversand in die USA nach UN-Angaben um mehr als 80 Prozent ein.

DHL-Vorständin Nikola Hagleitner hatte am Wochenende gesagt, der Paketversand sei nicht eingestellt worden, "weil wir das nicht mehr können, sondern weil es zu wenig Details gab, wie die Prozesse laufen sollen". Unklar sei etwa gewesen, wie die Berechnungen und Abwicklungen vonstatten zu gehen hätten, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Das ändert sich aktuell, es gibt mehr Informationen aus den USA."

U.Paccione--PV

Empfohlen

Frankreichs Senat stimmt über Social-Media-Verbot für Jugendliche ab

Frankreich könnte als erstes EU-Land ein Gesetz verabschieden, das den Zugang von Kindern und Jugendlichen zu Social-Media-Angeboten einschränkt. Der Senat stimmt am Dienstagabend über einen Gesetzesvorschlag ab, der ein Mindestalter von 15 Jahren für die Nutzung bestimmter Onlinedienste festschreibt. Ziel ist es, die psychische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen zu schützen. In seiner jüngsten Fassung sieht der Entwurf vor, dass eine Liste von betroffenen Onlinediensten per Dekret festgelegt werden soll. Möglicherweise ändern die Senatorinnen und Senatoren den Text noch ab.

EU-Energieminister beraten in Videokonferenz über Energiepreise

Die EU-Energieminister diskutieren am Dienstag über die steigenden Energiepreise infolge des Iran-Kriegs. Bei einer informellen Videokonferenz werden die Ministerinnen und Minister "über ein koordiniertes Vorgehen der EU hinsichtlich der Energiesituation" beraten, wie es von Seiten des Rats der EU-Länder hieß. Im Anschluss soll es eine Pressekonferenz geben (17.00 Uhr).

Ärztevertreter und Branchenverbände kritisieren Empfehlungen zur Kassen-Reform

Die Vorschläge der Kommission zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung sind bei den betroffenen Branchen auf scharfe Ablehnung gestoßen. Ärzteverbände, Pharmaindustrie, Apothekenvertreter und die Zuckerwirtschaft kritisierten am Montag die Empfehlungen, deren Umsetzung ihnen voraussichtlich finanzielle Einbußen bescheren würden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) etwa warnte vor einem "Wegfall von Millionen Arztterminen", sollte die von der Kommission vorgeschlagene Begrenzung der Ärzte-Vergütungen tatsächlich kommen.

Milliarden-Einschnitte im Gesundheitswesen: Kommission stellt Empfehlungen vor

Höhere Zuzahlungen für Medikamente, ein Ende der beitragsfreien Mitversicherung für Ehepartner, Steueraufschläge auf Tabak, Alkohol und zuckerhaltige Getränke: Eine von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission hat am Montag in Berlin ihre Reformvorschläge für die gesetzlichen Krankenversicherung vorgestellt. Ziel ist eine Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge, die von den Versicherten und Arbeitgebern gezahlt werden müssen. Die Fachleute präsentierten 66 konkrete Empfehlungen, deren Umsetzung die Gesundheitskosten allein im kommenden Jahr um 42 Milliarden Euro sinken lassen könnten - eine Summe, die deutlich über dem erwarteten Fehlbetrag liegt.

Textgröße ändern: