Pallade Veneta - KI für die deutsche Verwaltung: SAP arbeitet mit OpenAI zusammen

KI für die deutsche Verwaltung: SAP arbeitet mit OpenAI zusammen


KI für die deutsche Verwaltung: SAP arbeitet mit OpenAI zusammen
KI für die deutsche Verwaltung: SAP arbeitet mit OpenAI zusammen / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP

Der Software-Konzern SAP arbeitet mit dem US-Unternehmen OpenAI zusammen, um KI-Lösungen für den öffentlichen Sektor in Deutschland zu entwickeln. Der Konzern aus dem baden-württembergischen Walldorf und der ChatGPT-Entwickler aus Kalifornien kündigten am Mittwoch eine entsprechende Kooperation an. Mit an Bord ist auch der Microsoft-Konzern. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) sprach von einem "wichtigen Signal für den Digitalstandort Deutschland".

Textgröße ändern:

"Die Zusammenarbeit ermöglicht es Millionen von Beschäftigten im öffentlichen Sektor, KI sicher und verantwortungsvoll zu nutzen", erklärten SAP und OpenAI. Sie versicherten, dass dabei "strenge Anforderungen an Datenhoheit, Sicherheit und rechtliche Vorgaben" eingehalten würden. Mitarbeitende in Behörden, Verwaltungen und Forschungseinrichtungen sollen so schneller arbeiten "und mehr Zeit für wertschöpfende Aufgaben statt für administrative Tätigkeiten" bekommen.

Im Rahmen der Zusammenarbeit sollen auch "maßgeschneiderte Anwendungen für den öffentlichen Sektor" entwickelt werden. KI-Agenten würden "in bestehende Workflows (integriert), um Prozesse wie Aktenverwaltung oder die Analyse von Verwaltungsdaten zu automatisieren und zu verbessern", erklärten die Unternehmen.

SAP ist das wertvollste Unternehmen im deutschen Aktienindex und ist ein weltweit führender Anbieter von Software für Geschäftsprozesse. Sein Unternehmen habe "jahrzehntelange Erfahrung" bei der Ausstattung des öffentlichen Sektors und werde nun helfen, die "führende KI-Technologie von OpenAI" in Deutschland zu nutzen, erklärte SAP-Chef Christian Klein.

"Millionen Menschen in Deutschland nutzen bereits ChatGPT, um ihr Leben zu vereinfachen, Forschung und Wissenschaft voranzutreiben und neue Unternehmen zu gründen", erklärte OpenAI-Chef Sam Altman. Es gehe nun darum, "dass die Vorteile von KI im ganzen Land ankommen, und zwar im Einklang mit wichtigen Werten wie Vertrauen und Sicherheit".

"Die KI-Offensive von SAP und die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern ist ein wichtiges Signal für den Digitalstandort Deutschland", erklärte Digitalminister Wildberger. Sie "unterstreicht die Bedeutung von KI als Motor für Innovation und unsere Wettbewerbsfähigkeit."

P.Colombo--PV

Empfohlen

Energiekrise in Kuba: Regierung verkündet Vier-Tage-Woche und weitere Notfallmaßnahmen

Wegen der durch die US-Sanktionen verschärften Energiekrise in Kuba hat die Regierung in Havanna drastische Notfallmaßnahmen angekündigt. Wie Vizeregierungschef Oscar Pérez-Oliva Fraga am Freitag (Ortszeit) im Staatsfernsehen sagte, wird in staatlichen Unternehmen die Vier-Tage-Woche eingeführt. Zudem würden der Benzinverkauf und der Bus- und Zugverkehr eingeschränkt. Durch die ab Montag geltenden Vorgaben solle Kraftstoff eingespart werden, um "die Lebensfähigkeit unseres Landes und die Grundversorgung zu gewährleisten".

Studie: Krisen seit 2020 kosten Deutschland fast eine Billion Euro

Die Krisen der vergangenen Jahre haben Deutschland einer Studie zufolge in den vergangenen Jahren fast eine Billion Euro gekostet - also knapp tausend Milliarden Euro. Für eine am Samstag veröffentlichte Untersuchung berechnete das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) den Ausfall an Wirtschaftsleistungen seit 2020, der durch das Zusammenspiel von mehreren krisenhaften Entwicklungen entstanden ist: die Corona-Pandemie, den russischen Angriff auf die Ukraine und die konfrontative Politik der USA unter Präsident Donald Trump.

Trump hebt Strafzölle gegen Indien auf - Modi lobt Einigung

Wenige Tage nach dem Abschluss eines Handelsabkommens mit Indien hat US-Präsident Donald Trump die von ihm verhängten Strafzölle in Höhe von 25 Prozent gegen das Land wieder aufgehoben. In dem am Freitag (Ortszeit) von Trump unterzeichneten Dekret heißt es, Indien habe "sich verpflichtet, den direkten oder indirekten Import von Öl aus Russland einzustellen". Indiens Premierminister Narendra Modi pries die Einigung am Samstag als "großartige Neuigkeit".

Energiekrise auf Kuba: Regierung verkündet Vier-Tage-Woche und weitere Sparmaßnahmen

In Reaktion auf die durch US-Sanktionen verschärfte Energiekrise auf Kuba hat die Regierung in Havanna Notfallmaßnahmen angekündigt, darunter die Einführung einer Vier-Tage-Woche. Zu den Sparmaßnahmen zähle eine auf vier Tage verkürzte Arbeitswoche in staatlichen Unternehmen, Beschränkungen für den Kraftstoffverkauf und reduzierte Bus- und Zugverbindungen, erklärte Vizeregierungschef Oscar Pérez-Oliva Fraga am Freitag (Ortszeit) im Staatsfernsehen. Durch die Vorgaben solle Kraftstoff eingespart werden, um "die Lebensfähigkeit unseres Landes und die Grundversorgung zu gewährleisten".

Textgröße ändern: