Pallade Veneta - Neuwagenzulassungen in der EU im August weiter gestiegen

Neuwagenzulassungen in der EU im August weiter gestiegen


Neuwagenzulassungen in der EU im August weiter gestiegen
Neuwagenzulassungen in der EU im August weiter gestiegen / Foto: FOCKE STRANGMANN - AFP

Die Zulassungen von Neuwagen in der EU haben im August erneut zugelegt. 678.000 neue Autos wurden zugelassen - 5,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie der europäische Herstellerverband Acea am Donnerstag mitteilte. Über die gesamten acht Monate des Jahres gesehen stagnierte der Neuwagenmarkt jedoch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Textgröße ändern:

Die bei weitem am meisten verkaufte Antriebssorte waren laut Acea Hybrid-Wagen mit 34,7 Prozent Marktanteil. Plugin-Hybride kamen auf 8,8 Prozent. Zusammengenommen wurden deutlich mehr Hybride neu zugelassen als reine Verbrenner: Der kombinierte Anteil von Diesel und Benzinern lag bei 37,5 Prozent - im Vergleich zu 47,6 Prozent im August des Vorjahres.

Bei E-Autos gab es den Angaben nach einen Anstieg um 30,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Über die ersten acht Monate des Jahres gesehen lag das Plus bei 24,8 Prozent, in Deutschland sogar bei 39,2 Prozent. Der E-Auto-Anteil an den Neuwagen lag damit EU-weit bei 15,8 Prozent "und damit immer noch unter dem in dieser Phase der Antriebswende erforderlichen Tempo", erklärte der Verband.

U.Paccione--PV

Empfohlen

Ärztevertreter und Branchenverbände kritisieren Empfehlungen zur Kassen-Reform

Die Vorschläge der Kommission zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung sind bei den betroffenen Branchen auf scharfe Ablehnung gestoßen. Ärzteverbände, Pharmaindustrie, Apothekenvertreter und die Zuckerwirtschaft kritisierten am Montag die Empfehlungen, deren Umsetzung ihnen voraussichtlich finanzielle Einbußen bescheren würden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) etwa warnte vor einem "Wegfall von Millionen Arztterminen", sollte die von der Kommission vorgeschlagene Begrenzung der Ärzte-Vergütungen tatsächlich kommen.

Milliarden-Einschnitte im Gesundheitswesen: Kommission stellt Empfehlungen vor

Höhere Zuzahlungen für Medikamente, ein Ende der beitragsfreien Mitversicherung für Ehepartner, Steueraufschläge auf Tabak, Alkohol und zuckerhaltige Getränke: Eine von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission hat am Montag in Berlin ihre Reformvorschläge für die gesetzlichen Krankenversicherung vorgestellt. Ziel ist eine Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge, die von den Versicherten und Arbeitgebern gezahlt werden müssen. Die Fachleute präsentierten 66 konkrete Empfehlungen, deren Umsetzung die Gesundheitskosten allein im kommenden Jahr um 42 Milliarden Euro sinken lassen könnten - eine Summe, die deutlich über dem erwarteten Fehlbetrag liegt.

Prien will Kinder- und Jugendhilfe grundlegend umgestalten

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will die Kinder- und Jugendhilfe grundlegend umgestalten. Das geht laut einem Bericht des Portals Politico vom Montag aus einem Referentenentwurf ihres Ministeriums hervor. Prien will demnach durch die Reform mittelfristig 2,7 Milliarden Euro einsparen.

Energiepreisschock: Inflation legt im März voraussichtlich deutlich zu

Getrieben von stark gestiegenen Energiepreisen hat die Inflation in Deutschland im März nach ersten Daten deutlich angezogen. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag in einer ersten Schätzung mitteilte. Im Februar hatte sich die Teuerung noch abgeschwächt und 1,9 Prozent betragen.

Textgröße ändern: