Pallade Veneta - Bundesverkehrsminister: Rompf verzichtet auf Vorstandsvorsitz von DB Infrago

Bundesverkehrsminister: Rompf verzichtet auf Vorstandsvorsitz von DB Infrago


Bundesverkehrsminister: Rompf verzichtet auf Vorstandsvorsitz von DB Infrago
Bundesverkehrsminister: Rompf verzichtet auf Vorstandsvorsitz von DB Infrago / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Der Manager Dirk Rompf verzichtet auf den Posten als Chef der Bahn-Infrastruktursparte Infrago. Rompf "hat mir heute Vormittag in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt, dass er für den Vorstandsvorsitz der InfraGO nicht mehr zur Verfügung steht", erklärte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) am Donnerstag. Er bedaure den Schritt und "werde zeitnah bekanntgeben, wie wir mit der neuen Situation umgehen". Die Bahngewerkschaft EVG hatte die Nominierung Rompfs für den Posten heftig kritisiert.

Textgröße ändern:

Schnieder hatte den geplanten Führungswechsel bei der Infrago am Montag bekanntgegeben. Rompf war bereits von 2014 bis 2019 unter anderem als Vorstand für Netzplanung und Großprojekte bei der Infrago, die damals noch DB Netz hieß, tätig.

An der Nominierung regte sich umgehend Unmut: Die Auswahl von Rompf sei "grundfalsch", sagte EVG-Chef Martin Burkert. Er warf ihm vor, "mit seinem Sparwahn mit schuld an der heutigen Situation" zu sein. "Jeder Fahrgast spürt heute noch die Auswirkungen seiner schlechten Bilanz. Das ist kein Neustart."

Aus Protest gegen diese Personalentscheidung stimmten die acht Vertreterinnen und Vertreter der EVG im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn (DB) am Dienstag sogar gegen die Berufung der designierten neuen Bahn-Chefin Evelyn Palla. Die Abstimmung fiel trotzdem mit zwölf zu acht Stimmen für Palla aus, sie startet nach Angaben der DB am 1. Oktober in ihrem neuen Job.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

"Massive" Kürzungen: Linke kritisiert Vorschläge der Rentenkommission

Die Vorschläge der Rentenkommission stoßen bereits vor ihrer offiziellen Vorstellung bei der Linken auf scharfe Kritik. Die rentenpolitische Sprecherin der Linkspartei, Sarah Vollath, sagte der "Rheinischen Post" am Samstag, die Vorschläge seien "nichts anderes als massive Rentenkürzungen, bei denen die Union laut in die Hände klatscht".

"Bild am Sonntag": Rentenkommission will Rente mit 70 ab den 2090er-Jahren einführen

Das Reformpaket, das die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission am Dienstag vorstellen wird, sieht nach Informationen der "Bild am Sonntag" ("BamS") die Einführung der Rente mit 70 ab den 2090er-Jahren vor. Wie die "BamS" unter Berufung auf Informationen aus der Kommission berichtete, soll das Renteneintrittsalter ab 2032 an die erwartete Steigerung der Lebenserwartung gekoppelt werden. In den 2090er-Jahren würde dann die Rente mit 70 gelten.

"Der Fall Mette-Marit kann helfen": Lauterbach wirbt für Organspende-Reform

Der ehemalige Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erwartet eine Neuregelung der Organspende noch in diesem Jahr: Die Chance auf eine Einführung der Widerspruchslösung in Deutschland sei gestiegen - auch wegen des öffentlichkeitswirksamen Falls der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, sagte der SPD-Politiker den Funke-Zeitungen vom Samstag: "Der Fall Mette-Marit kann uns dabei helfen."

Schiffstracker: Zahl der Durchfahrten durch Straße von Hormus wieder gesunken

Nach einem vorübergehenden starken Anstieg des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus am Vortag ist die Zahl der Durchfahrten am Freitag nach Daten eines Schiffstracking-Unternehmens wieder gesunken. Bis zum Abend passierten acht Handelsschiffe die Meerenge, gegenüber mindestens 25 am Donnerstag, wie das Unternehmen Kpler mitteilte. Die iranische Seefahrtsbehörde gab derweil bekannt, dass alle Schiffe, die die Straße von Hormus passieren wollen, 48 Stunden im Voraus einen Antrag stellen müssen.

Textgröße ändern: