Pallade Veneta - Rund 20 US-Bundesstaaten wollen Zugang zu Abtreibungspille schützen

Rund 20 US-Bundesstaaten wollen Zugang zu Abtreibungspille schützen


Rund 20 US-Bundesstaaten wollen Zugang zu Abtreibungspille schützen
Rund 20 US-Bundesstaaten wollen Zugang zu Abtreibungspille schützen / Foto: Anna Moneymaker - GETTY IMAGES/AFP/Archiv

Generalstaatsanwälte aus rund zwanzig US-Bundesstaaten haben angekündigt, den Zugang zu der in den USA bei Schwangerschaftsabbrüchen häufig eingesetzten Abtreibungspille Mifepriston schützen zu wollen. Nach Berichten, wonach die Regierung von Präsident Donald Trump eine Neubewertung der Sicherheit von Mifepriston eingeleitet hat, erklärten sie am Montag (Ortszeit): "Die Entscheidung, den Zugang zu diesem Medikament zu überprüfen, wurde als Reaktion auf einen wissenschaftlich unbegründeten Brief getroffen und ignoriert jahrzehntelange Forschungen, die die Sicherheit und Wirksamkeit von Mifepriston belegen."

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"Medizinische Entscheidungen sollten den Patienten, ihren Familien" und ihren Ärzten "überlassen werden – und sollten sich an der Wissenschaft orientieren, nicht an politischen Agenden", hieß es weiter in der Erklärung von Generalstaatsanwälten unter anderem aus den Bundesstaaten New York, Kalifornien, Minnesota und Arizona. "Wenn der Zugang zu Mifepriston in Frage gestellt wird, werden wir Maßnahmen ergreifen, um ihn zu schützen."

US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. und der Chef der US-Arnzeimittelbehörde FDA, Marty Makary, übermittelten Berichten zufolge einen Brief an 22 republikanische Generalstaatsanwälte, wonach die FDA eine Überprüfung der Abtreibungspille vornimmt.

Mifepriston wird in den USA bei den meisten Schwangerschaftsabbrüchen eingesetzt. Die Pille war in den Vereinigten Staaten erstmals im Jahr 2000 von der FDA zugelassen worden. In Deutschland wird Mifepriston unter dem Namen Mifegyne vertrieben.

C.Grillo--PV

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