Pallade Veneta - Nestlé will in den kommenden zwei Jahren weltweit 16.000 Stellen streichen

Nestlé will in den kommenden zwei Jahren weltweit 16.000 Stellen streichen


Nestlé will in den kommenden zwei Jahren weltweit 16.000 Stellen streichen
Nestlé will in den kommenden zwei Jahren weltweit 16.000 Stellen streichen / Foto: Fabrice COFFRINI - AFP

Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé plant den Abbau von 16.000 Stellen weltweit. "Die Welt verändert sich und Nestlé muss sich schneller verändern", erklärte Konzernchef Philip Navratil am Donnerstag zur Veröffentlichung von Konzernergebnissen. Das bringe "schwierige, aber notwendige Entscheidungen zum Personalabbau" mit sich. Demnach sollen die Stellen über den Zeitraum der nächsten beiden Jahre abgebaut werden.

Textgröße ändern:

Die betroffenen Arbeitsplätze umfassen 12.000 Bürojobs in verschiedenen Funktionen, wie das Unternehmen weiter erklärte. Zudem gehe es um 4000 Stellen im Rahmen bereits laufender Initiativen zur Steigerung der Produktion in der Fertigung und Lieferkette.

Das Unternehmen, zu dem Marken wie Nespresso, Kitkat und Perrier gehören, veröffentlichte am Donnerstag auch seine Neunmonatszahlen. Demnach sank der Umsatz in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 1,9 Prozent auf umgerechnet 71 Milliarden Euro.

Navratil war erst im September Konzernchef geworden. Sein Vorgänger Laurent Freixe war wegen einer geheimgehaltenen Liebesbeziehung mit einer Mitarbeiterin entlassen worden.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Raffineriemargen von Shell erreichen Rekordhoch

Der britische Energieriese Shell profitiert derzeit von deutlich höheren Raffineriemargen. Im dritten Quartal wuchs die Spanne um 75 Prozent zum Vorquartal, wie Shell am Mittwoch mitteilte. Die Differenz zwischen dem Rohölpreis und den daraus in den Raffinerien gewonnenen Kraftstoffen stieg demnach auf 42 Dollar je Barrel (159 Liter); im zweiten Quartal hatte die Marge noch 24 Dollar betragen.

Tankrabatt kommt größtenteils bei Autofahrern an - Spritpreise deutlich gesunken

Der seit dem 1. Oktober geltende Tankrabatt kommt nach Einschätzung von Experten des Ifo-Instituts sowie des ADAC nicht komplett, aber größtenteils bei den Autofahrern an. "Beim Diesel haben die Tankstellen in den ersten fünf Tagen von den 17 Cent Steuersenkung je Liter durchschnittlich 15 Cent weitergegeben", erklärte Florian Neumeier, stellvertretender Leiter des Ifo-Zentrums für Finanzwissenschaft, am Mittwoch. Beim Superbenzin E5 seien es durchschnittlich gut 16 Cent und bei Super E10 15 Cent gewesen.

Kabinett: Autobahn GmbH soll künftig Kredite aufnehmen können

Die staatliche Autobahn GmbH soll künftig Kredite aufnehmen können. Einen entsprechenden Entwurf von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) für eine neue Finanzierungsstruktur segnete das Bundeskabinett am Mittwoch ab. Damit würden "notwendige Sanierungen und wichtige Neubauprojekte verlässlicher und schneller umgesetzt", erklärte Bilger. "Ab 2027 wird die Autobahn GmbH begrenzt kreditfähig, ab 2028 erhält sie einen Anteil aus der Lkw-Maut." Auch soll künftig verstärkt privates Kapital zum Einsatz kommen können.

Rubio: Iran kontrolliert Straße von Hormus nicht mehr vollständig

Der Transport von Öl durch die seit Monaten vom Iran blockierte Straße von Hormus hat sich nach Angaben von US-Außenminister Marco Rubio wieder weitgehend normalisiert. "Es wird derzeit fast genauso viel Öl durch sie hindurch geschleust wie vor Beginn dieses Konflikts. Sie haben also die vollständige Kontrolle über die Meerenge verloren", sagte Rubio am Mittwoch bei einem Besuch in der griechischen Hauptstadt Athen.

Textgröße ändern: