Pallade Veneta - Für Angriffe in Karibik zuständiger US-Admiral tritt überraschend zurück

Für Angriffe in Karibik zuständiger US-Admiral tritt überraschend zurück


Für Angriffe in Karibik zuständiger US-Admiral tritt überraschend zurück
Für Angriffe in Karibik zuständiger US-Admiral tritt überraschend zurück / Foto: DANIEL DUARTE - AFP/Archiv

Der für den umstrittenen Einsatz der US-Armee in der Karibik zuständige Marineadmiral Alvin Holsey hat überraschend seinen Rücktritt verkündet. "Mit Wirkung zum 12. Dezember 2025 werde ich aus der US-Marine ausscheiden", hieß es in einer Erklärung Holseys, die das Südliche Kommando der US-Armee am Donnerstag im Onlinedienst X veröffentlichte. Holsey hatte seinen Dienst erst vor einem Jahr angetreten.

Textgröße ändern:

Holsey nannte in seiner Rücktrittserklärung keine Gründe für den Schritt. Es sei "eine Ehre gewesen, mehr als 37 Jahre lang unserem Land und dem amerikanischen Volk zu dienen und die Verfassung zu unterstützen und zu verteidigen", erklärte der Admiral.

Holsey war als Leiter des Südlichen Kommandos der US-Armee zuständig für Zentral- und Südamerika und damit den umstrittenen Einsatz der US-Armee in der Karibik. Dort hatten sich die Spannungen zwischen Venezuela und den USA in den vergangenen Wochen erheblich verschärft, nachdem US-Präsident Donald Trump Kriegsschiffe in die Karibik entsandt hatte, die nach seinen Angaben den Drogenschmuggel bekämpfen sollen. Dabei griffen die US-Schiffe mehrfach kleine Boote an, die angeblich Drogen transportiert hatten. Insgesamt wurden bei den bisherigen US-Militäreinsätzen gegen angebliche Drogenboote den US-Behörden zufolge mindestens 27 Menschen getötet.

Seit Trumps Amtsantritt im Januar sind zahlreiche hochrangige Militärs und Geheimdienstvertreter gefeuert worden. So traf es im Februar US-Generalstabschef Charles "CQ" Brown. Entlassen wurden im Laufe der Monate auch der Chef des Nachrichtendienstes NSA, General Timothy Haugh, der Chef des Militärgeheimdienst DIA, Generalleutnant Jeffrey Kruse, sowie die Spitzen von Marine und Küstenwache. Luftwaffen-Chef David Allvin gab ebenfalls ohne Angabe von Gründen seinen vorzeitigen Rückzug bekannt.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat erklärt, Trump habe das Recht, sich sein militärisches Führungspersonal auszusuchen. Die oppositionellen Demokraten warnen aber vor einer möglichen politischen Vereinnahmung der zu parteipolitischer Neutralität verpflichteten US-Streitkräfte.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Weißes Haus entfernt Trump-Video mit Obamas als Affen nach Aufschrei

Nach einem öffentlichen Aufschrei ist ein Video auf der Onlineplattform Truth Social von US-Präsident Donald Trump wieder entfernt worden, in dem der frühere Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle als Affen verunglimpft werden. Das Weiße Haus erklärte am Freitag, ein Mitarbeiter habe den Beitrag "irrtümlich veröffentlicht". Politiker der oppositionellen Demokraten wie auch von Trumps Republikanern hatten den Clip als "rassistisch" verurteilt.

Weißes Haus: Trump-Video mit Obamas als Affen nach Aufschrei entfernt

Nach einem öffentlichen Aufschrei ist ein Video auf der Onlineplattform Truth Social von US-Präsident Donald Trump wieder entfernt worden, in dem der frühere Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle als Affen dargestellt werden. Das Weiße Haus erklärte am Freitag, ein Mitarbeiter habe den Beitrag "irrtümlich veröffentlicht". Politiker der oppositionellen Demokraten wie auch von Trumps Republikanern hatten den Clip als "rassistisch" verurteilt.

Nach Verhandlungen im Oman: Iran kündigt Fortsetzung der Atomgespräche mit den USA an

Der Iran hat nach dem Abschluss der seit Monaten ersten Atomgespräche mit den USA im Oman eine Fortsetzung der Verhandlungen angekündigt. Außenminister Abbas Araghtschi wertete das Gesprächsklima in Omans Hauptstadt Maskat am Freitag als "sehr positiv". Bei den Treffen hatten die Delegationen der verfeindeten Staaten nicht direkt miteinander konferiert, sondern über Vermittler des Oman. Die US-Regierung verkündete indessen neue Sanktionen gegen iranische Ölexporte.

Härtefallfonds: Nur 2700 Rentner mit verlorenen DDR-Ansprüchen bekamen Geld

Nur rund 2700 Rentnerinnen und Rentner mit verlorenen Ansprüchen aus der DDR haben Geld aus einem entsprechenden Härtefallfonds bekommen. Dies geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine schriftliche Frage der Linken-Abgeordneten Sarah Vollath hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorlag. Demnach erhielten 2739 Menschen eine Zahlung der Stiftung Härtefallfonds.

Textgröße ändern: