Pallade Veneta - Neuer ICE-Zug mit stufenlosem Einstieg vorgestellt

Neuer ICE-Zug mit stufenlosem Einstieg vorgestellt


Neuer ICE-Zug mit stufenlosem Einstieg vorgestellt
Neuer ICE-Zug mit stufenlosem Einstieg vorgestellt / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Die Deutsche Bahn hat ihr neues ICE-Modell vorgestellt, das einen stufenlosen Einstieg ermöglichen soll. Der sogenannte ICE L des spanischen Herstellers Talgo kommt außerdem mit weiteren Neuerungen wie mobilfunkdurchlässigen Scheiben und tageszeitabhängiger Lichtsteuerung daher, wie die Bahn am Freitag mitteilte. "Vom stufenlosen Zugang über das familienfreundliche Platzangebot bis hin zum verbesserten Mobilfunkempfang bringt die neue ICE-Generation viele spürbare Verbesserungen für die Reisenden", lobte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU).

Textgröße ändern:

Schnieder stellte den neuen Zug am Berliner Ostbahnhof zusammen mit der neuen Bahn-Chefin Evelyn Palla, DB-Fernverkehrchef Michael Peterson und Talgo-Chef Carlos de Palacio y Oriol vor. Palla betonte ihre Hoffnung, dass die neuen Züge auch zu weniger Verspätungen und Zugausfällen führen. "Jeder neue Zug zahlt auf einen stabilen Betrieb ein", erklärte sie.

Der ökologische Verkehrsclub (VCD) lobte die neue Zugreihe als "Schritt in Richtung Barrierefreiheit", es bleibe aber noch viel zu tun. "An Bahnsteigen des Fernverkehrs, die in Deutschland in der Regel 76 cm hoch sind, kann man ebenerdig einsteigen, auch mit Rollator oder Rollstuhl", erklärte VCD-Bundesvorsitzende Kerstin Haarmann. "Bei anderen Bahnsteighöhen braucht der Zug ein externes Hub- oder andere Hilfssysteme."

Der ICE L kommt ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember zum Einsatz, zunächst auf der Strecke zwischen Berlin und Köln. Ab Mai verkehrt er auch von Berlin über Hamburg nach Westerland (Sylt) und ab Juli von Frankfurt sowie Köln nach Westerland. "Perspektivisch fährt der Zug auch nach Amsterdam, Kopenhagen und Wien, sobald alle hierfür notwendigen Voraussetzungen vorliegen", erklärte die Bahn.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Weißes Haus entfernt Trump-Video mit Obamas als Affen nach Aufschrei

Nach einem öffentlichen Aufschrei ist ein Video auf der Onlineplattform Truth Social von US-Präsident Donald Trump wieder entfernt worden, in dem der frühere Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle als Affen verunglimpft werden. Das Weiße Haus erklärte am Freitag, ein Mitarbeiter habe den Beitrag "irrtümlich veröffentlicht". Politiker der oppositionellen Demokraten wie auch von Trumps Republikanern hatten den Clip als "rassistisch" verurteilt.

Weißes Haus: Trump-Video mit Obamas als Affen nach Aufschrei entfernt

Nach einem öffentlichen Aufschrei ist ein Video auf der Onlineplattform Truth Social von US-Präsident Donald Trump wieder entfernt worden, in dem der frühere Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle als Affen dargestellt werden. Das Weiße Haus erklärte am Freitag, ein Mitarbeiter habe den Beitrag "irrtümlich veröffentlicht". Politiker der oppositionellen Demokraten wie auch von Trumps Republikanern hatten den Clip als "rassistisch" verurteilt.

Nach Verhandlungen im Oman: Iran kündigt Fortsetzung der Atomgespräche mit den USA an

Der Iran hat nach dem Abschluss der seit Monaten ersten Atomgespräche mit den USA im Oman eine Fortsetzung der Verhandlungen angekündigt. Außenminister Abbas Araghtschi wertete das Gesprächsklima in Omans Hauptstadt Maskat am Freitag als "sehr positiv". Bei den Treffen hatten die Delegationen der verfeindeten Staaten nicht direkt miteinander konferiert, sondern über Vermittler des Oman. Die US-Regierung verkündete indessen neue Sanktionen gegen iranische Ölexporte.

Härtefallfonds: Nur 2700 Rentner mit verlorenen DDR-Ansprüchen bekamen Geld

Nur rund 2700 Rentnerinnen und Rentner mit verlorenen Ansprüchen aus der DDR haben Geld aus einem entsprechenden Härtefallfonds bekommen. Dies geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine schriftliche Frage der Linken-Abgeordneten Sarah Vollath hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorlag. Demnach erhielten 2739 Menschen eine Zahlung der Stiftung Härtefallfonds.

Textgröße ändern: