Pallade Veneta - Veggie-Schnitzel: Agrarminister Rainer will sich gegen EU-Namensverbot einsetzen

Veggie-Schnitzel: Agrarminister Rainer will sich gegen EU-Namensverbot einsetzen


Veggie-Schnitzel: Agrarminister Rainer will sich gegen EU-Namensverbot einsetzen
Veggie-Schnitzel: Agrarminister Rainer will sich gegen EU-Namensverbot einsetzen / Foto: Cris BOURONCLE - AFP/Archiv

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) will sich in Brüssel gegen ein Namensverbot für Fleischersatzprodukte wie Veggie-Schnitzel und -Burger einsetzen. Es sei "unnötig, diese Diskussion zu führen", sagte Rainer bei einem Treffen mit seinen EU-Amtskollegen am Montag in Luxemburg. Er verwies auf einen hohen Verwaltungsaufwand bei einer Umstellung.

Textgröße ändern:

"Meine persönliche Meinung: Ein Schnitzel besteht für mich aus Schwein, Kalb, Pute", sagte Rainer am Montag. Allerdings wüssten Verbraucherinnen und Verbraucher, was sie im Supermarkt kauften: "Wenn sie ein Veggie-Schnitzel kaufen, dann wissen sie, dass das nicht aus Fleisch ist."

Rainer betonte, bei einem Verbot müssten Veggie-Anbieter einen hohen Aufwand für die Umstellung auf neue Namen betreiben, was "unglaublich hohe Kosten für die Wirtschaft" verursachen würde. "Deshalb unterstütze ich diesen Vorschlag nicht", fügte er hinzu. Zuvor hatten sich sowohl Rainer als auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) grundsätzlich hinter ein Namensverbot gestellt.

Eine Mehrheit im Europaparlament hatte sich Anfang Oktober dafür ausgesprochen, dass vegetarische Fleischersatzprodukte künftig nicht mehr Burger, Schnitzel und Wurst heißen sollen. Der Vorschlag ging auf den Antrag einer französischen Abgeordneten zurück, er geht nun in die Verhandlungen mit den 27 EU-Regierungen.

D.Bruno--PV

Empfohlen

Weißes Haus entfernt Trump-Video mit Obamas als Affen nach Aufschrei

Nach einem öffentlichen Aufschrei ist ein Video auf der Onlineplattform Truth Social von US-Präsident Donald Trump wieder entfernt worden, in dem der frühere Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle als Affen verunglimpft werden. Das Weiße Haus erklärte am Freitag, ein Mitarbeiter habe den Beitrag "irrtümlich veröffentlicht". Politiker der oppositionellen Demokraten wie auch von Trumps Republikanern hatten den Clip als "rassistisch" verurteilt.

Weißes Haus: Trump-Video mit Obamas als Affen nach Aufschrei entfernt

Nach einem öffentlichen Aufschrei ist ein Video auf der Onlineplattform Truth Social von US-Präsident Donald Trump wieder entfernt worden, in dem der frühere Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle als Affen dargestellt werden. Das Weiße Haus erklärte am Freitag, ein Mitarbeiter habe den Beitrag "irrtümlich veröffentlicht". Politiker der oppositionellen Demokraten wie auch von Trumps Republikanern hatten den Clip als "rassistisch" verurteilt.

Nach Verhandlungen im Oman: Iran kündigt Fortsetzung der Atomgespräche mit den USA an

Der Iran hat nach dem Abschluss der seit Monaten ersten Atomgespräche mit den USA im Oman eine Fortsetzung der Verhandlungen angekündigt. Außenminister Abbas Araghtschi wertete das Gesprächsklima in Omans Hauptstadt Maskat am Freitag als "sehr positiv". Bei den Treffen hatten die Delegationen der verfeindeten Staaten nicht direkt miteinander konferiert, sondern über Vermittler des Oman. Die US-Regierung verkündete indessen neue Sanktionen gegen iranische Ölexporte.

Härtefallfonds: Nur 2700 Rentner mit verlorenen DDR-Ansprüchen bekamen Geld

Nur rund 2700 Rentnerinnen und Rentner mit verlorenen Ansprüchen aus der DDR haben Geld aus einem entsprechenden Härtefallfonds bekommen. Dies geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine schriftliche Frage der Linken-Abgeordneten Sarah Vollath hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorlag. Demnach erhielten 2739 Menschen eine Zahlung der Stiftung Härtefallfonds.

Textgröße ändern: