Pallade Veneta - Trump bekräftigt Hoffnung auf Einigung mit China im Handelsstreit

Trump bekräftigt Hoffnung auf Einigung mit China im Handelsstreit


Trump bekräftigt Hoffnung auf Einigung mit China im Handelsstreit
Trump bekräftigt Hoffnung auf Einigung mit China im Handelsstreit / Foto: Kazuhiro NOGI - POOL/AFP

US-Präsident Donald Trump hat auf dem Weg nach Japan - der zweiten Station seiner Asien-Reise - seine Hoffnung auf eine baldige Beilegung des Handelskriegs mit China bekräftigt. "Ich habe großen Respekt vor Präsident Xi (Jinping), und ich denke, wir werden eine Einigung erzielen", sagte Trump an Bord der Air Force One vor seiner Ankunft in Japan am Montag. Trump wird Xi am Donnerstag in Südkorea treffen. Die Aussicht auf eine mögliche Einigung ließ die Aktienkurse in Asien in die Höhe schnellen.

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Trumps Präsidentenmaschine landete am Montag (Ortszeit) am Flughafen Haneda in Tokio. Mit ihm reisen US-Außenminister Marco Rubio und US-Finanzminister Scott Bessent. Dutzende Menschen hatten sich am Flughafen der japanischen Hauptstadt versammelt, um Fotos zu machen.

Von dort flog Trump mit einem Hubschrauber zu einem abendlichen Empfang von Kaiser Naruhito im kaiserlichen Palast. Trump bezeichnete Naruhito im Anschluss als "großartigen Mann". Am Dienstag (Ortszeit) soll Trump Japans neue konservative Regierungschefin Sanae Takaichi zu Gesprächen treffen und eine Rede auf dem Flugzeugträger "USS George Washington" halten, der im US-Marinestützpunkt Yokosuka vor Anker liegt.

"Ich höre phänomenale Dinge. Takaichi war eine enge Verbündete und Freundin von Shinzo Abe, der mein Freund war", sagte Trump vor Reportern mit Blick auf den bei einer Wahlkampfveranstaltung im Jahr 2022 ermordeten japanischen Ex-Regierungschef. "Das hilft Japan und den USA. Ich denke, sie wird großartig sein", fügte Trump hinzu.

Es ist Trumps erste Asien-Reise seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar. Erste Station war am Sonntag Malaysia. Dort nahm er am Gipfel der Vereinigung südostasiatischer Staaten (Asean) teil und wohnte der Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen Thailand und Kambodscha bei.

Am Mittwoch wird Trump nach Südkorea weiterreisen, wo es am Donnerstag am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) zur ersten persönlichen Begegnung mit Xi seit Trumps Wiedereinzug ins Weiße Haus kommen soll.

Trump will eigenen Angaben zufolge auf seiner Asienreise zudem "sehr gern" den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un treffen. Er schloss am Montag nicht aus, seine Reise für ein solches Treffen zu verlängern.

Als Reaktion auf die Aussicht auf eine Einigung zwischen den USA und China übersprang der japanische Leitindex Nikkei am Montag zu Handelsbeginn erstmals in seiner Geschichte die Marke von 50.000 Punkten und schloss bei 50.512 Punkten. Auch an der Börse in Seoul in Südkorea gab es einen Rekord, der Leitindex Kospi übersprang erstmals die Marke von 4000 Punkten.

In Australien, Taiwan und in Hongkong kletterten die Aktienkurse ebenfalls. Nicht nur Trump hatte sich angesichts einer Einigung zuversichtlich gezeigt - positive Signale kamen auch vom chinesischen Vize-Handelsminister Li Chenggang. Bessent teilte mit, es habe eine Einigung auf einen "Rahmen für eine Entscheidung" der beiden Präsidenten gegeben.

Bessent und Chinas Vize-Regierungschef He Lifeng hatten zuvor zwei Tage lang in Malaysia verhandelt. Bessent sagte am Sonntag, Peking erwäge, Exportbeschränkungen für Seltene Erden um ein Jahr zu verschieben und den Kauf von Sojabohnen aus den USA wiederaufzunehmen.

Die chinesische Armee simulierte laut Berichten der Staatsmedien derweil einen Militärangriff auf Taiwan. Der Staatssender CCTV veröffentlichte am Montag einen Bericht, wonach die chinesische Armee "vor Kurzem" H-6K-Kampfflugzeuge entsandt habe, um "simulierte Konfrontationstrainings im Meer und im Luftraum um Taiwan" abzuhalten.

Taiwans Verteidigungsministerium wies den Bericht als "eindeutige Propagandaaktion zur Einschüchterung" zurück. Die von Taipeh täglich veröffentlichten Daten zeigten keinen wesentlichen Anstieg der Luftraumverletzungen durch Peking in den vergangenen Tagen. China betrachtet das demokratische Taiwan als abtrünnige Provinz, die wieder mit dem Festland vereinigt werden soll - notfalls mit militärischer Gewalt.

A.Rispoli--PV

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