Pallade Veneta - Microsoft und OpenAI vertiefen Partnerschaft - Konzern hält 27 Prozent an KI-Startup

Microsoft und OpenAI vertiefen Partnerschaft - Konzern hält 27 Prozent an KI-Startup


Microsoft und OpenAI vertiefen Partnerschaft - Konzern hält 27 Prozent an KI-Startup
Microsoft und OpenAI vertiefen Partnerschaft - Konzern hält 27 Prozent an KI-Startup / Foto: Benjamin LEGENDRE - AFP

Der Softwarekonzern Microsoft und das KI-Startup OpenAI haben eine weitere Vertiefung ihrer Zusammenarbeit angekündigt. Microsoft hält demnach nun 27 Prozent der Anteile an dem Entwickler des KI-Chatbots ChatGPT, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten. Entsprechend der jüngsten Bewertung des KI-Unternehmens beläuft sich der Wert von Microsofts OpenAI-Anteilen auf 135 Milliarden Dollar.

Textgröße ändern:

Microsoft hat bereits seit 2016 Verbindungen zu OpenAI und begann 2019 als einer der ersten damit, in das Startup zu investieren, zunächst mit einer Milliarde Dollar. Microsoft vertiefte sein Engagement 2021 und mit einer weiteren Finanzspritze im Januar 2023. ChatGPT war im November 2022 veröffentlicht worden und ist seitdem höchst erfolgreich. Microsofts Investitionen belaufen sich auf geschätzte 13 Milliarden Dollar.

OpenAI hat sich in der Zwischenzeit von einem Forschungslabor zum wertvollsten Startup der Welt entwickelt. Microsoft wiederum brachte die Partnerschaft in eine führende Position im Wettlauf um neue KI-Tools, weil es die Technologie von OpenAI in seine Produkte wie die Office-Anwendungen und die Bing-Internetsuche einbauen konnte. Allerdings arbeitet OpenAI mittlerweile auch enger mit einer Reihe weiterer Unternehmen zusammen.

Die Partnerschaft stand kurz infrage, als der Verwaltungsrat von OpenAI Unternehmenschef Sam Altman 2023 wegen eines Streits um die kommerzielle Ausrichtung des Unternehmens feuern wollte. Auf Druck von Microsoft blieb Altman und es wurde eine Umstrukturierung des Startups eingeleitet, das ursprünglich als gemeinnützige Organisation konzipiert war.

Durch die neue Vereinbarung bekommt OpenAI mehr Flexibilität für seine Zukunft, einschließlich der Möglichkeit, Produkte mit Dritten zu entwickeln und einige seiner Produkte auf konkurrierenden Cloud-Plattformen anzubieten. Microsoft erhält im Gegenzug bis mindestens Ende 2032 Zugriff auf OpenAI-Technologie. OpenAI hat sich außerdem verpflichtet, Azure-Cloud-Dienste von Microsoft im Wert von 250 Milliarden Dollar in Anspruch zu nehmen.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

Empörung in Ukraine über Äußerung von Rheinmetall-Chef - Unternehmen beschwichtigt

Mit der Gleichsetzung ukrainischer Drohnenhersteller mit "Hausfrauen" hat Rheinmetall-Chef Armin Papperger Empörung in der Ukraine ausgelöst. Das Rüstungsunternehmen aus Düsseldorf versuchte am Sonntag zu beschwichtigen und lobte den Beitrag "jeder einzelnen Frau und jedes Mannes in der Ukraine" zur Verteidigung des Landes.

Hohe Spritpreise: Bahn verzeichnet zu Ostern höhere Nachfrage

Vor dem Hintergrund hoher Benzinpreise wegen des Iran-Kriegs verzeichnet die Deutsche Bahn zu Ostern eine steigende Nachfrage. Wie eine Bahn-Sprecherin der "Bild am Sonntag" sagte, liegen die Buchungen im Fernverkehr an einzelnen Tagen im "zweistelligen Prozentbereich über den Erwartungen". Besonders gefragt seien die Verbindungen Berlin–Köln, Berlin–München sowie Frankfurt–Köln.

Ostern: Bahn verzeichnet höhere Nachfrage als erwartet

Vor dem Hintergrund hoher Benzinpreise wegen des Iran-Kriegs verzeichnet die Deutsche Bahn zu Ostern eine steigende Nachfrage. Wie eine Bahn-Sprecherin der "Bild am Sonntag" sagte, liegen die Buchungen im Fernverkehr an einzelnen Tagen im "zweistelligen Prozentbereich über den Erwartungen". Besonders gefragt seien die Verbindungen Berlin–Köln, Berlin–München sowie Frankfurt–Köln.

Nordkorea testet im Beisein von Machthaber Kim neuen Raketenantrieb

Im Beisein von Machthaber Kim Jong Un hat Nordkorea laut Staatsmedien einen neuen Raketenantrieb getestet. Der Test des Feststoffraketenantriebs sei "Teil des nationalen Verteidigungsentwicklungsplans im Zeitraum des neuen Fünfjahresplans", berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag. Wann und wo der Test ausgeführt wurde, berichtete die Nachrichtenagentur nicht.

Textgröße ändern: