Pallade Veneta - Totes Neugeborenes in Sachsen: Drei Jahre Haft für Mutter

Totes Neugeborenes in Sachsen: Drei Jahre Haft für Mutter


Totes Neugeborenes in Sachsen: Drei Jahre Haft für Mutter
Totes Neugeborenes in Sachsen: Drei Jahre Haft für Mutter / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Im Prozess um die Tötung eines neugeborenen Babys in Freital in Sachsen ist dessen Mutter am Donnerstag zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Dresden ging nach Angaben eines Sprechers von einem Totschlag in einem minderschweren Fall aus. Die Angeklagte habe sich bei der Tat in einer psychischen Ausnahmesituation befunden, hieß es zur Begründung.

Textgröße ändern:

Die Leiche des Säuglings war im Februar in einem Abfallunternehmen in Freital entdeckt worden. Ein Zeugenhinweis führte die Polizei im Zuge ihrer Ermittlungen zu der heute 24-jährigen Mutter. Der Prozess gegen sie begann vor drei Wochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Nach den Feststellungen des Gerichts verdrängte die Angeklagte ihre Schwangerschaft unter anderem aufgrund von Sorgen um ihre erst kurz zuvor angetretene Arbeitsstelle. Außerdem wollte ihr Lebensgefährte kein weiteres Kind. Aufgrund des psychischen Drucks, in der sie sich befand, ging das Gericht von einem Totschlag in einem minderschweren Fall aus.

Laut Anklage hatte die Beschuldigte das Kind allein zu Hause zur Welt gebracht und anschließend getötet. Medienberichten zufolge soll sie es in einer Decke gewickelt in einen Biomüllbehälter gelegt haben. Über ihre Verteidigung ließ die Frau demnach erklären, dass ihr Kind bereits tot zur Welt gekommen sei. Sie habe den Säugling daher nicht getötet.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Weißes Haus entfernt Trump-Video mit Obamas als Affen nach Aufschrei

Nach einem öffentlichen Aufschrei ist ein Video auf der Onlineplattform Truth Social von US-Präsident Donald Trump wieder entfernt worden, in dem der frühere Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle als Affen verunglimpft werden. Das Weiße Haus erklärte am Freitag, ein Mitarbeiter habe den Beitrag "irrtümlich veröffentlicht". Politiker der oppositionellen Demokraten wie auch von Trumps Republikanern hatten den Clip als "rassistisch" verurteilt.

Weißes Haus: Trump-Video mit Obamas als Affen nach Aufschrei entfernt

Nach einem öffentlichen Aufschrei ist ein Video auf der Onlineplattform Truth Social von US-Präsident Donald Trump wieder entfernt worden, in dem der frühere Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle als Affen dargestellt werden. Das Weiße Haus erklärte am Freitag, ein Mitarbeiter habe den Beitrag "irrtümlich veröffentlicht". Politiker der oppositionellen Demokraten wie auch von Trumps Republikanern hatten den Clip als "rassistisch" verurteilt.

Nach Verhandlungen im Oman: Iran kündigt Fortsetzung der Atomgespräche mit den USA an

Der Iran hat nach dem Abschluss der seit Monaten ersten Atomgespräche mit den USA im Oman eine Fortsetzung der Verhandlungen angekündigt. Außenminister Abbas Araghtschi wertete das Gesprächsklima in Omans Hauptstadt Maskat am Freitag als "sehr positiv". Bei den Treffen hatten die Delegationen der verfeindeten Staaten nicht direkt miteinander konferiert, sondern über Vermittler des Oman. Die US-Regierung verkündete indessen neue Sanktionen gegen iranische Ölexporte.

Härtefallfonds: Nur 2700 Rentner mit verlorenen DDR-Ansprüchen bekamen Geld

Nur rund 2700 Rentnerinnen und Rentner mit verlorenen Ansprüchen aus der DDR haben Geld aus einem entsprechenden Härtefallfonds bekommen. Dies geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine schriftliche Frage der Linken-Abgeordneten Sarah Vollath hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorlag. Demnach erhielten 2739 Menschen eine Zahlung der Stiftung Härtefallfonds.

Textgröße ändern: