Pallade Veneta - Thyssenkrupp tauscht überraschend Chef von Stahl-Sparte aus

Thyssenkrupp tauscht überraschend Chef von Stahl-Sparte aus


Thyssenkrupp tauscht überraschend Chef von Stahl-Sparte aus
Thyssenkrupp tauscht überraschend Chef von Stahl-Sparte aus / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Der Industriekonzern Thyssenkrupp tauscht überraschend den Chef seiner Stahl-Sparte aus. Der Vertrag mit dem bisherigen Chef Dennis Grimm werde "einvernehmlich aufgelöst", erklärte Thyssenkrupp Steel am Freitag. Den Posten an der Spitze des kriselnden Stahlherstellers übernimmt demnach Marie Jaroni, die bislang für den Vertrieb und den Wandel hin zu klimafreundlicher Stahlproduktion verantwortlich war.

Textgröße ändern:

"Marie Jaroni ist es in den vergangenen Monaten mit strategischem Weitblick, Überzeugungskraft und großem Einsatz gelungen, wesentliche Weichenstellungen beim Stahl vorzunehmen", erklärte die Aufsichtsratsvorsitzende des Unternehmens, Ilse Henne. "Mit dem Übergang auf die CEO-Position hat sie, gemeinsam mit ihrem Vorstandsteam, nun die Chance, Thyssenkrupp Steel in eine erfolgreiche Zukunft zu führen."

Die Stahlsparte von Thyssenkrupp kriselt seit Jahren. Sie leidet unter billiger Konkurrenz aus Asien, zugleich ist die Umstellung der höchst energieintensiven Stahlproduktion auf grüne Energie sehr teuer. Der Konzern will die Tochter deshalb verkaufen. Angedacht war zunächst eine Übernahme durch die EP Group des tschechischen Geschäftsmannes Daniel Kretinsky, seit September wird nun jedoch mit dem indischen Jindal-Konzern über einen Verkauf verhandelt.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Empörung in Ukraine über Äußerung von Rheinmetall-Chef - Unternehmen beschwichtigt

Mit der Gleichsetzung ukrainischer Drohnenhersteller mit "Hausfrauen" hat Rheinmetall-Chef Armin Papperger Empörung in der Ukraine ausgelöst. Das Rüstungsunternehmen aus Düsseldorf versuchte am Sonntag zu beschwichtigen und lobte den Beitrag "jeder einzelnen Frau und jedes Mannes in der Ukraine" zur Verteidigung des Landes.

Hohe Spritpreise: Bahn verzeichnet zu Ostern höhere Nachfrage

Vor dem Hintergrund hoher Benzinpreise wegen des Iran-Kriegs verzeichnet die Deutsche Bahn zu Ostern eine steigende Nachfrage. Wie eine Bahn-Sprecherin der "Bild am Sonntag" sagte, liegen die Buchungen im Fernverkehr an einzelnen Tagen im "zweistelligen Prozentbereich über den Erwartungen". Besonders gefragt seien die Verbindungen Berlin–Köln, Berlin–München sowie Frankfurt–Köln.

Ostern: Bahn verzeichnet höhere Nachfrage als erwartet

Vor dem Hintergrund hoher Benzinpreise wegen des Iran-Kriegs verzeichnet die Deutsche Bahn zu Ostern eine steigende Nachfrage. Wie eine Bahn-Sprecherin der "Bild am Sonntag" sagte, liegen die Buchungen im Fernverkehr an einzelnen Tagen im "zweistelligen Prozentbereich über den Erwartungen". Besonders gefragt seien die Verbindungen Berlin–Köln, Berlin–München sowie Frankfurt–Köln.

Nordkorea testet im Beisein von Machthaber Kim neuen Raketenantrieb

Im Beisein von Machthaber Kim Jong Un hat Nordkorea laut Staatsmedien einen neuen Raketenantrieb getestet. Der Test des Feststoffraketenantriebs sei "Teil des nationalen Verteidigungsentwicklungsplans im Zeitraum des neuen Fünfjahresplans", berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag. Wann und wo der Test ausgeführt wurde, berichtete die Nachrichtenagentur nicht.

Textgröße ändern: