Pallade Veneta - Konsumgüterriese Kimberly-Clark will für fast 50 Milliarden Konkurrenten kaufen

Konsumgüterriese Kimberly-Clark will für fast 50 Milliarden Konkurrenten kaufen


Konsumgüterriese Kimberly-Clark will für fast 50 Milliarden Konkurrenten kaufen
Konsumgüterriese Kimberly-Clark will für fast 50 Milliarden Konkurrenten kaufen / Foto: JUSTIN SULLIVAN - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

Der US-Konsumgüterriese Kimberly-Clark mit Marken wie Kleenex oder Camelia will für fast 50 Milliarden Dollar den Konkurrenten Kenvue kaufen, bekannt für Neutrogena und Listerine - und Hersteller von Paracetamol. Der Aktienkurs von Kenvue war in den vergangenen Wochen stark gefallen, nachdem US-Präsident Donald Trump und Gesundheitsminister Robert F. Kennedy behauptet hatten, die Einnahme von Paracetamol in der Schwangerschaft könne die Ursache für Autismus bei Kindern sein.

Textgröße ändern:

Kimberly-Clark will 48,8 Milliarden Dollar (42,3 Milliarden Euro) für Kenvue zahlen, wie der Konzern am Montag mitteilte. Kenvue ist die ehemalige Gesundheitssparte des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson und stellt das Schmerzmittel Tylenol mit dem Wirkstoff Paracetamol her.

Kimberly-Clark wolle "zwei ikonische Unternehmen zusammenbringen, um ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Gesundheit und Wellness zu schaffen", erklärte Vorstandschef Mike Hsu am Montag. Der Umsatz beider Unternehmen liegt in diesem Jahr bei 32 Milliarden Dollar. Die Übernahme soll im zweiten Halbjahr 2026 abgeschlossen sein.

Anfang September waren Berichte in den USA erschienen, wonach US-Gesundheitsminister Kennedy Tylenol und Autismus bei Kindern in Zusammenhang bringt. Rund drei Wochen später sagte Trump bei einer Kabinettsitzung, schwangere Frauen und Babys sollten das Schmerzmittel Paracetamol nicht einnehmen. Experten wiesen diese Einschätzungen zurück.

D.Bruno--PV

Empfohlen

Härtefallfonds: Nur 2700 Rentner mit verlorenen DDR-Ansprüchen bekamen Geld

Nur rund 2700 Rentnerinnen und Rentner mit verlorenen Ansprüchen aus der DDR haben Geld aus einem entsprechenden Härtefallfonds bekommen. Dies geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine schriftliche Frage der Linken-Abgeordneten Sarah Vollath hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorlag. Demnach erhielten 2739 Menschen eine Zahlung der Stiftung Härtefallfonds.

"Widerlich" und "rassistisch": Empörung über Trump-Video von Obamas als Affen

"Widerlich", "abscheulich" und "rassistisch": Ein von US-Präsident Donald Trump veröffentlichtes Video über seinen Amtsvorgänger Barack Obama und dessen Ehefrau Michelle hat breite Kritik hervorgerufen. Der am Donnerstagabend (Ortszeit) in Trumps Onlinedienst Truth Social geteilte Clip zeigt den Ex-Präsidenten und seine Frau als Affen. Das Weiße Haus sprach von "gespielter Empörung" über das Video.

EU-Kommission will maritime Dienste für Tanker mit russischem Öl verbieten

Kurz vor dem vierten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine hat die EU-Kommission ihren Vorschlag für ein 20. Sanktionspaket gegen Russland vorgestellt, mit dem sie die Öleinnahmen des Landes weiter reduzieren will. Der Entwurf enthält unter anderem ein "umfassendes Verbot maritimer Dienstleistungen" für Tanker mit russischem Rohöl an Bord, wie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Freitag mitteilte. Damit sind Leistungen wie Versicherungen, Finanzierung, Zertifizierungen und Hafendienste gemeint.

Stahlkonzern Salzgitter will Duisburger Stahlwerk HKM übernehmen

Der Stahlkonzern Salzgitter will die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) in Duisburg übernehmen. "Nach intensiven Verhandlungen und unter Vermittlung des ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch" sei eine Vereinbarung zur Fortführung des Stahlwerks vereinbart worden, erklärte Salzgitter am Freitag. Demnach ist ein Verkauf der HKM-Anteile im Besitz von Thyssenkrupps Stahlsparte zum 1. Juni diesen Jahres geplant.

Textgröße ändern: