Pallade Veneta - Konjunkturerwartungen weitgehend stabil - Zuversicht in Bundesregierung rückläufig

Konjunkturerwartungen weitgehend stabil - Zuversicht in Bundesregierung rückläufig


Konjunkturerwartungen weitgehend stabil - Zuversicht in Bundesregierung rückläufig
Konjunkturerwartungen weitgehend stabil - Zuversicht in Bundesregierung rückläufig / Foto: FABIAN BIMMER - AFP

Die Konjunkturerwartungen von Finanzexpertinnen und -experten für Deutschland sind im November weitgehend stabil geblieben. Der Index des Leibniz Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sank um 0,8 Punkte auf 38,5 Punkte, wie das Institut in Mannheim am Dienstag mitteilte. Der Indikator zur Bewertung der aktuellen Lage stieg demnach um 1,3 auf 78,7 Punkte.

Textgröße ändern:

"Die ZEW-Konjunkturerwartungen bleiben stabil", erklärte Institutspräsident Achim Wambach. "Allerdings ist das Stimmungsbild durch einen Rückgang der Zuversicht in die wirtschaftspolitische Handlungsfähigkeit der Regierung geprägt." Wegen des Investitionsprogramm werde zwar ein "konjunktureller Impuls" erwartet. "Aber die strukturellen Probleme sind weiterhin vorhanden", führte Wambach aus.

Der Umfrage zufolge verschlechterten sich insbesondere die Aussichten für die Chemie- und Metallindustrie sowie die Banken- und Versicherungsbranche. Die Elektrobranche, der Dienstleistungssektor, die Telekommunikationsbranche sowie die IT-Branche verzeichneten hingegen Anstiege. Besonders stark verbesserte sich der Privatkonsum mit plus 13,3 Punkten.

Für die Eurozone stiegen die Erwartungen leicht an. Die Bewertung der aktuellen Lage war im November um 4,5 Punkte besser als im Oktober. Mit 27,3 Punkten liegt sie deutlich über der Lagebewertung für Deutschland.

An der monatlichen Umfrage des ZEW beteiligten sich vom 3. bis 10. November 186 Analystinnen und Analysten sowie institutionelle Anleger beteiligt. Sie wurden nach ihren mittelfristigen Erwartungen bezüglich der Konjunktur- und Kapitalmarktentwicklung befragt.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Hohe Spritpreise: Bahn verzeichnet zu Ostern höhere Nachfrage

Vor dem Hintergrund hoher Benzinpreise wegen des Iran-Kriegs verzeichnet die Deutsche Bahn zu Ostern eine steigende Nachfrage. Wie eine Bahn-Sprecherin der "Bild am Sonntag" sagte, liegen die Buchungen im Fernverkehr an einzelnen Tagen im "zweistelligen Prozentbereich über den Erwartungen". Besonders gefragt seien die Verbindungen Berlin–Köln, Berlin–München sowie Frankfurt–Köln.

Ostern: Bahn verzeichnet höhere Nachfrage als erwartet

Vor dem Hintergrund hoher Benzinpreise wegen des Iran-Kriegs verzeichnet die Deutsche Bahn zu Ostern eine steigende Nachfrage. Wie eine Bahn-Sprecherin der "Bild am Sonntag" sagte, liegen die Buchungen im Fernverkehr an einzelnen Tagen im "zweistelligen Prozentbereich über den Erwartungen". Besonders gefragt seien die Verbindungen Berlin–Köln, Berlin–München sowie Frankfurt–Köln.

Nordkorea testet im Beisein von Machthaber Kim neuen Raketenantrieb

Im Beisein von Machthaber Kim Jong Un hat Nordkorea laut Staatsmedien einen neuen Raketenantrieb getestet. Der Test des Feststoffraketenantriebs sei "Teil des nationalen Verteidigungsentwicklungsplans im Zeitraum des neuen Fünfjahresplans", berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag. Wann und wo der Test ausgeführt wurde, berichtete die Nachrichtenagentur nicht.

Spahn: Reformen in drei Stufen bis zum Sommer - "Aufschwung-Agenda" angekündigt

Die schwarz-rote Koalition in Berlin will ihre angekündigten Reformen nach den Worten von Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) in drei Stufen auf den Weg bringen. Erster Schritt seien die Vorschläge zur gesetzlichen Krankenversicherung am Montag, sagte Spahn der "Welt am Sonntag". Bis Ende April müssten dann die Eckpunkte für den Haushalt 2027 vorliegen. Dazu gehöre auch "eine Aufschwung-Agenda - mit Entlastungen bei Einkommensteuer, Sozialabgaben, Bürokratie und Energiekosten".

Textgröße ändern: