Pallade Veneta - Mehr Angebot als Nachfrage: IEA sieht Ölmarkt derzeit nicht in Balance

Mehr Angebot als Nachfrage: IEA sieht Ölmarkt derzeit nicht in Balance


Mehr Angebot als Nachfrage: IEA sieht Ölmarkt derzeit nicht in Balance
Mehr Angebot als Nachfrage: IEA sieht Ölmarkt derzeit nicht in Balance / Foto: Rodger BOSCH - AFP/Archiv

Der weltweite Ölmarkt ist nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) derzeit aus dem Gleichgewicht geraten. Trotz größerer Liefermengen nach China übersteige das aktuell wachsende Angebot die insgesamt vergleichsweise "moderate" Nachfrage nach Erdöl, teilte die in Paris ansässige Organisation am Donnerstag mit. Für 2026 wird demnach erwartet, dass das Ölangebot die weltweite Nachfrage um mehr als vier Millionen Barrel pro Tag übersteigt.

Textgröße ändern:

Bei der Nachfrage gab es demnach zuletzt zwar ebenfalls einen Anstieg - allerdings deutlich langsamer als bei der Produktion. Im vierten Quartal 2025 werde sich das Nachfragewachstum im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten sogar abschwächen, was "zu einer zunehmend unausgewogenen Marktbilanz" beitrage, erklärte die IEA.

Zugleich sei die aktuelle Prognose allerdings mit Risiken behaftet, teilte die IEA weiter mit. In diesem Zusammenhang verwies sie darauf, dass "die wirtschaftlichen Auswirkungen der jüngsten Zollturbulenzen" und der Haushaltssperre in den USA noch ungewiss seien - ebenso wie die Folgen neuer Sanktionen gegen Russland.

F.Amato--PV

Empfohlen

Industrieproduktion im Dezember gesunken - aber Produktionsplus im Quartal bleibt

Die Industrieproduktion ist im Dezember deutlich gesunken. Vor allem wegen Rückgängen in der Autoindustrie und im Maschinenbau ging sie im Vergleich zum Vormonat um 3,0 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Das gesamte Produzierende Gewerbe inklusive Baugewerbe und Energieproduktion gab demnach um 1,9 Prozent nach. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich blieb jedoch ein Plus von 0,9 Prozent.

"Politbarometer": Große Mehrheit lehnt Vorwurf von zu wenig Arbeit deutlich ab

In der Debatte um die Arbeitszeit der Beschäftigten in Deutschland hat die deutsche Bevölkerung eine klare Meinung: In dem am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" gaben nur 20 Prozent an, der Vorwurf aus Teilen der Union, in Deutschland werde zu wenig gearbeitet, sei gerechtfertigt. 75 Prozent sind gegenteiliger Ansicht - darunter auch 52 Prozent der Anhängerinnen und Anhänger der Union.

Deutsche Exporte 2025 leicht gestiegen - Ausfuhren in USA stark gesunken

Die deutsche Exportwirtschaft ist im vergangenen Jahr leicht gewachsen, hat aber deutlich unter den US-Zöllen gelitten. Auf Basis einer ersten Schätzung für die Exporte im Dezember ergab sich für das Gesamtjahr ein Exportplus im Vergleich zum Vorjahr von 1,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Im Dezember legten die Ausfuhren demnach im Vergleich zum Vormonat um 4,0 Prozent zu.

Betrieb am Berliner Flughafen BER wegen Eisregen "im Prinzip eingestellt"

Der Betrieb am Berliner Flughafen BER ist am Donnerstagabend wegen des eisigen Winterwetters weitgehend zum Erliegen gekommen. Seit 19.30 Uhr seien keine Flüge mehr gestartet oder gelandet, sagte eine Flughafensprecherin der Nachrichtenagentur AFP. "Der Flughafenbetrieb ist im Prinzip eingestellt, es ist spiegelglatt", sagte sie.

Textgröße ändern: