Pallade Veneta - China löst USA wieder als wichtigsten Handelspartner Deutschlands ab

China löst USA wieder als wichtigsten Handelspartner Deutschlands ab


China löst USA wieder als wichtigsten Handelspartner Deutschlands ab
China löst USA wieder als wichtigsten Handelspartner Deutschlands ab / Foto: FABIAN BIMMER - AFP

China ist nun wieder der wichtigste Handelspartner Deutschlands: Das Land löste mit Exporten und Importen in Höhe von 185,9 Milliarden Euro von Januar bis September 2025 die USA auf dem Spitzenplatz ab, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Der Außenhandelsumsatz mit den USA hingegen belief sich im selben Zeitraum auf 184,7 Milliarden Euro.

Textgröße ändern:

China hatte bereits von 2016 bis 2023 den ersten Platz der Handelspartner inne - bis 2024 die USA auf den Spitzenrang vorrückte.

Der Außenhandelsumsatz mit China stieg von Januar bis September gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht um 0,6 Prozent, wie das Bundesamt weiter mitteilte. Im selben Zeitraum nahm der Umsatz mit den USA um 3,9 Prozent ab.

Zugleich bleiben die USA wichtigstes Empfängerland für deutsche Waren: Nach China lieferten die deutschen Exporteure von Januar bis September demnach 12,3 Prozent weniger Waren als im Vorjahreszeitraum - der Wert der Produkte belief sich auf insgesamt 61,4 Milliarden Euro. In die USA schickten die deutschen Unternehmen hingegen Waren im Wert von 112,7 Milliarden Euro; das ist ein Rückgang von 7,8 Prozent.

Die Importe aus beiden Staaten nach Deutschland stiegen in den ersten neun Monaten des Jahres an. Die Einfuhren aus China kletterten der Statistikbehörde zufolge um 8,5 Prozent. China ist mit Importen im Wert von 124,5 Milliarden Euro das wichtigste Lieferland vor den Niederlanden. Die US-Exporte stiegen um 2,8 Prozent, damit folgt das Land auf dem dritten Rang mit Warenlieferungen in Höhe von 71,9 Milliarden Euro.

B.Cretella--PV

Empfohlen

Hohe Spritpreise: Bahn verzeichnet zu Ostern höhere Nachfrage

Vor dem Hintergrund hoher Benzinpreise wegen des Iran-Kriegs verzeichnet die Deutsche Bahn zu Ostern eine steigende Nachfrage. Wie eine Bahn-Sprecherin der "Bild am Sonntag" sagte, liegen die Buchungen im Fernverkehr an einzelnen Tagen im "zweistelligen Prozentbereich über den Erwartungen". Besonders gefragt seien die Verbindungen Berlin–Köln, Berlin–München sowie Frankfurt–Köln.

Ostern: Bahn verzeichnet höhere Nachfrage als erwartet

Vor dem Hintergrund hoher Benzinpreise wegen des Iran-Kriegs verzeichnet die Deutsche Bahn zu Ostern eine steigende Nachfrage. Wie eine Bahn-Sprecherin der "Bild am Sonntag" sagte, liegen die Buchungen im Fernverkehr an einzelnen Tagen im "zweistelligen Prozentbereich über den Erwartungen". Besonders gefragt seien die Verbindungen Berlin–Köln, Berlin–München sowie Frankfurt–Köln.

Nordkorea testet im Beisein von Machthaber Kim neuen Raketenantrieb

Im Beisein von Machthaber Kim Jong Un hat Nordkorea laut Staatsmedien einen neuen Raketenantrieb getestet. Der Test des Feststoffraketenantriebs sei "Teil des nationalen Verteidigungsentwicklungsplans im Zeitraum des neuen Fünfjahresplans", berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag. Wann und wo der Test ausgeführt wurde, berichtete die Nachrichtenagentur nicht.

Spahn: Reformen in drei Stufen bis zum Sommer - "Aufschwung-Agenda" angekündigt

Die schwarz-rote Koalition in Berlin will ihre angekündigten Reformen nach den Worten von Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) in drei Stufen auf den Weg bringen. Erster Schritt seien die Vorschläge zur gesetzlichen Krankenversicherung am Montag, sagte Spahn der "Welt am Sonntag". Bis Ende April müssten dann die Eckpunkte für den Haushalt 2027 vorliegen. Dazu gehöre auch "eine Aufschwung-Agenda - mit Entlastungen bei Einkommensteuer, Sozialabgaben, Bürokratie und Energiekosten".

Textgröße ändern: