Pallade Veneta - Inflationsrate bleibt hoch: 2,3 Prozent Preisanstieg im November

Inflationsrate bleibt hoch: 2,3 Prozent Preisanstieg im November


Inflationsrate bleibt hoch: 2,3 Prozent Preisanstieg im November
Inflationsrate bleibt hoch: 2,3 Prozent Preisanstieg im November / Foto: Damir SENCAR - AFP/Archiv

Die Inflation in Deutschland bleibt hoch: Im November stiegen die Verbraucherpreise um 2,3 Prozent im Vorjahresvergleich, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag in einer vorläufigen Schätzung mitteilte. Schon im Oktober hatte die Teuerung bei 2,3 Prozent gelegen, im September bei 2,4 Prozent.

Textgröße ändern:

Im November stiegen vor allem die Preise für Dienstleistungen stark um 3,5 Prozent, wie das Statistikamt weiter mitteilte. Der Dienstleistungssektor ist seit Monaten der treibende Faktor für die Inflation.

Nahrungsmittel dagegen kletterten im November im Preis nur um 1,2 Prozent. Damit setzte sich die Entwicklung der vergangenen Monate fort, in denen sich der Preisauftrieb für Lebensmittel zusehends abschwächte.

Die Energiepreise sanken im zuende gehenden Monat den Angaben zufolge um 0,1 Prozent. Im Oktober hatte der Rückgang hier noch 0,9 Prozent betragen.

Im Vergleich zum Oktober sanken die Verbraucherpreise insgesamt um 0,2 Prozent, wie die Statistiker weiter mitteilten. Die Kerninflation - also der Anstieg der Preise ohne Nahrungsmittel und Energie - betrug im November voraussichtlich 2,7 Prozent. Detaillierte Ergebnisse veröffentlicht das Statistische Bundesamt am 12. Dezember.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

Spahn: Reformen in drei Stufen bis zum Sommer - "Aufschwung-Agenda" angekündigt

Die schwarz-rote Koalition in Berlin will ihre angekündigten Reformen nach den Worten von Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) in drei Stufen auf den Weg bringen. Erster Schritt seien die Vorschläge zur gesetzlichen Krankenversicherung am Montag, sagte Spahn der "Welt am Sonntag". Bis Ende April müssten dann die Eckpunkte für den Haushalt 2027 vorliegen. Dazu gehöre auch "eine Aufschwung-Agenda - mit Entlastungen bei Einkommensteuer, Sozialabgaben, Bürokratie und Energiekosten".

Verkehrsminister Schnieder: Zustand der Bahn geht in "demokratiegefährdende Richtung"

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat angesichts von Verspätungen und anhaltenden Sanierungsarbeiten bei der Deutschen Bahn vor einer Bedrohung für die Demokratie gewarnt. "Das geht schon in eine demokratiegefährdende Richtung", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgabe). "Wir dürfen nicht einreißen lassen, dass die Menschen glauben, der Staat bekommt Probleme wie marode Brücken oder notorisch verspätete Züge nicht in den Griff", erklärte Schnieder.

Schlangen an US-Flughäfen: Mittel für Mitarbeiter bleiben blockiert

Die langen Schlangen vor den Sicherheitskontrollen großer US-Flughäfen dürften vorerst bestehen bleiben: Im Kongress in Washington fiel am Freitag ein Vorschlag für ein Ende der Haushaltssperre des Heimatschutzministeriums durch. Zehntausende Sicherheitsmitarbeiter an Airports arbeiten derzeit ohne Bezahlung.

SPD sucht Profil: Entlastung bei Spritpreisen und Stärkung der Kommunen

Nach den jüngsten Wahlniederlagen will die SPD mit einem Fokus auf Wirtschaft und Arbeit, eine Stärkung der Kommunen sowie Entlastungen wegen der hohen Spritpreise an Profil gewinnen. Die Sozialdemokraten müssten sich "rauskämpfen aus einer sehr ernsten Situation", sagte SPD-Chef Lars Klingbeil am Freitag nach einem mehr als vierstündigen Krisentreffen mit SPD-Vertreterinnen und Vertretern aus Bund, Ländern und Gemeinden. Die SPD müsse dabei wieder "treibende Kraft" sein, "wenn es um Veränderungen geht".

Textgröße ändern: