Pallade Veneta - Umfrage: Betriebe finden ältere Arbeitnehmer zu wenig anpassungsfähig

Umfrage: Betriebe finden ältere Arbeitnehmer zu wenig anpassungsfähig


Umfrage: Betriebe finden ältere Arbeitnehmer zu wenig anpassungsfähig
Umfrage: Betriebe finden ältere Arbeitnehmer zu wenig anpassungsfähig / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Ältere Arbeitnehmer werden einer Umfrage zufolge von den Betrieben als zu wenig anpassungsfähig an Veränderungen eingestuft. 56 Prozent der Befragten sagten in einer am Mittwoch veröffentlichten repräsentativen Umfrage unter fast 4000 Betrieben, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab 50 Jahren sich nicht gut an Veränderungen in der Arbeitswelt anpassen können. Zweifel an der Leistungsfähigkeit der Älteren gibt es dagegen kaum - nur dreizehn Prozent stimmten der Aussage zu, dass diese schwächere Leistungen als Jüngere erbringen.

Textgröße ändern:

Die Umfrage veröffentlichte das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn. In der kritischen Bewertung der Anpassungsfähigkeit der Älteren sieht das Institut die Gefahr, dass die über 50-Jährigen seltener bei betrieblichen Veränderungsprozessen berücksichtigt oder dabei sogar benachteiligt werden könnten.

Wie die Studie weiter zeigte, beschäftigen Betriebe, die ältere Arbeitnehmer tendenziell negativer einschätzen, auch weniger Mitarbeiter dieser Altersgruppen. Deutliche Unterschiede in der Bewertung zeigten sich demnach je nach Betriebsgröße und Wirtschaftssektor. Kleine Betriebe und Betriebe des Dienstleistungssektors bewerteten die Leistungs- und Anpassungsfähigkeit älterer Beschäftigter tendenziell besser als größere Betriebe und Betriebe des produzierenden Gewerbes.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Einsatz von Tränengasgranate: Polizist wegen Gewaltanwendung bei Schülerprotesten angeklagt

Weil er während der Schülerproteste in Frankreich aus nächster Nähe eine Tränengasgranate auf einen 14-Jährigen abgefeuert hat, ist ein Polizist wegen Gewaltanwendung angeklagt worden. Der Beamte sei nach dem Vorfall in Saint-Ouen-l'Aumône nordwestlich von Paris nicht in Untersuchungshaft genommen sondern unter richterliche Aufsicht gestellt worden, teilte ein örtlicher Staatsanwalt am Dienstag mit.

Verfahren gegen russische Kinderhospizleiterin eingestellt

Die russische Justiz hat ein Verfahren gegen die Leiterin eines Kinderhospizes eingestellt, der die Verbreitung von Falschinformationen über die russische Armee vorgeworfen worden war. Die Ermittlungen gegen Lida Moniawa seien "mangels strafrechtlich relevanter Tatbestände" beendet worden, sagte ihr Anwalt Michail Birjukow am Dienstag. Ihre Organisation bestätigte die Einstellung des Verfahrens und erklärte: "Es grenzt an ein Wunder!"

Souveräne KI: Französisches Unternehmen Mistral stellt neues Modell vor

Das auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte französische Startup Mistral hat die Einführung eines neuen Modells angekündigt, mit dem das Unternehmen im KI-Wettrennen Boden gutmachen will. Das neue Modell ML4 werde es Nutzern erlauben, die Parameter der KI anzupassen, teilte Mistral am Dienstag mit. Dies soll demnach nicht nur eine bessere Leistung ermöglichen - sondern auch mehr Sicherheit für Kunden, die ihre Daten privat halten wollen.

Internationaler Währungsfonds: Anhaltender Preisschock wegen Kriegen und Krisen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht anhaltende Auswirkungen von Kriegen und Krisen weltweit auf das Preisniveau von Lebensmitteln und Energie. Die Preise für lebensnotwendige Güter seien im Vergleich zu anderen Gütern inzwischen seit Jahren deutlich erhöht, erklärte der IWF am Dienstag. Die Menschen seien "mit einer anhaltenden Verschlechterung der Erschwinglichkeit von Gütern des täglichen Bedarfs" konfrontiert.

Textgröße ändern: