Pallade Veneta - Fabrik für E-Auto-Batterien in Nordfrankreich eröffnet

Fabrik für E-Auto-Batterien in Nordfrankreich eröffnet


Fabrik für E-Auto-Batterien in Nordfrankreich eröffnet
Fabrik für E-Auto-Batterien in Nordfrankreich eröffnet / Foto: Sameer Al-DOUMY - AFP/Archiv

In der Nähe des nordfranzösischen Dünkirchen hat am Donnerstag eine Fabrik für E-Auto-Batterien eröffnet. "Es gibt Zweifel und Fragen mit Blick auf die Entwicklung dieser Industrie, aber wir sind hier, und wir gehen voran", sagte der Mitgründer des Unternehmens Verkor, Benoit Lemaignan, bei der Eröffnung.

Textgröße ändern:

Die ersten Batterien sollen Anfang nächsten Jahres in den Handel kommen, langfristig sollen Lithium-Ionen-Batterien für 300.000 E-Autos pro Jahr hergestellt werden, teilte das Unternehmen mit. Die Fabrik stellt eine Investition in Höhe von 1,5 Milliarden Euro dar und soll 1.200 Arbeitsplätze schaffen.

In der Region nördlich von Paris haben bereits zwei Batteriefabriken den Betrieb aufgenommen. 2024 eröffnete ACC, ein Joint Venture zwischen Stellantis, Mercedes-Benz und Saft, dort eine Produktionsstätte. In diesem Jahr wurde die Fabrik der japanischen Gruppe AESC eröffnet, die mehrheitlich dem chinesischen Unternehmen Envision gehört. Der taiwanische Konzern ProLogium hatte die Eröffnung seiner Batteriefabrik in Dünkirchen auf 2028 verschoben.

Die EU-Kommission will am kommenden Dienstag ihre Pläne für Verbrenner-Autos nach 2035 vorstellen. Die deutschen Hersteller hoffen auf Ausnahmen für Hybrid-Fahrzeuge und Bio-Benzin.

Frankreich sieht die deutschen Bemühungen für ein Aufweichungen der Abgasvorgaben für Autohersteller ab 2035 mit großer Skepsis. Die französische Regierung plädiert dafür, möglichst wenig von dem Kurs zur reinen Elektromobilität abzuweichen, nicht zuletzt um die französische Batterieproduktion nicht zu gefährden.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Spahn: Reformen in drei Stufen bis zum Sommer - "Aufschwung-Agenda" angekündigt

Die schwarz-rote Koalition in Berlin will ihre angekündigten Reformen nach den Worten von Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) in drei Stufen auf den Weg bringen. Erster Schritt seien die Vorschläge zur gesetzlichen Krankenversicherung am Montag, sagte Spahn der "Welt am Sonntag". Bis Ende April müssten dann die Eckpunkte für den Haushalt 2027 vorliegen. Dazu gehöre auch "eine Aufschwung-Agenda - mit Entlastungen bei Einkommensteuer, Sozialabgaben, Bürokratie und Energiekosten".

Verkehrsminister Schnieder: Zustand der Bahn geht in "demokratiegefährdende Richtung"

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat angesichts von Verspätungen und anhaltenden Sanierungsarbeiten bei der Deutschen Bahn vor einer Bedrohung für die Demokratie gewarnt. "Das geht schon in eine demokratiegefährdende Richtung", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgabe). "Wir dürfen nicht einreißen lassen, dass die Menschen glauben, der Staat bekommt Probleme wie marode Brücken oder notorisch verspätete Züge nicht in den Griff", erklärte Schnieder.

Schlangen an US-Flughäfen: Mittel für Mitarbeiter bleiben blockiert

Die langen Schlangen vor den Sicherheitskontrollen großer US-Flughäfen dürften vorerst bestehen bleiben: Im Kongress in Washington fiel am Freitag ein Vorschlag für ein Ende der Haushaltssperre des Heimatschutzministeriums durch. Zehntausende Sicherheitsmitarbeiter an Airports arbeiten derzeit ohne Bezahlung.

SPD sucht Profil: Entlastung bei Spritpreisen und Stärkung der Kommunen

Nach den jüngsten Wahlniederlagen will die SPD mit einem Fokus auf Wirtschaft und Arbeit, eine Stärkung der Kommunen sowie Entlastungen wegen der hohen Spritpreise an Profil gewinnen. Die Sozialdemokraten müssten sich "rauskämpfen aus einer sehr ernsten Situation", sagte SPD-Chef Lars Klingbeil am Freitag nach einem mehr als vierstündigen Krisentreffen mit SPD-Vertreterinnen und Vertretern aus Bund, Ländern und Gemeinden. Die SPD müsse dabei wieder "treibende Kraft" sein, "wenn es um Veränderungen geht".

Textgröße ändern: