Pallade Veneta - US-Arbeitslosenquote im November auf Vier-Jahres-Hoch

US-Arbeitslosenquote im November auf Vier-Jahres-Hoch


US-Arbeitslosenquote im November auf Vier-Jahres-Hoch
US-Arbeitslosenquote im November auf Vier-Jahres-Hoch / Foto: SAUL LOEB - AFP

Dämpfer für US-Präsident Donald Trump: Die Arbeitslosenquote in den USA ist im November auf ein Vier-Jahres-Hoch gestiegen. Sie liegt nun bei 4,6 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als im September. Für den Oktober machte die Regierung wegen der inzwischen überwundenen Haushaltssperre keine Angaben.

Textgröße ändern:

Die absolute Zahl der Arbeitslosen stieg im November demnach auf 7,8 Millionen. Im November 2024 waren unter dem damaligen Präsidenten Joe Biden nur 7,1 Millionen Menschen ohne Arbeit gewesen. Trump hatte den US-Bürgern zu seinem erneuten Amtsantritt im Januar ein "goldenes Zeitalter" in Aussicht gestellt.

"Die Beschäftigung stieg im November im Gesundheitswesen und im Baugewerbe, während die Bundesregierung weiterhin Stellen verlor", erklärte das Arbeitsministerium. Zuletzt büßten demnach alleine 162.000 Bundesangestellte ihre Arbeitsplätze ein, während in der Wirtschaft 105.000 Jobs verloren gingen. Eingestellt wurden 64.000 Menschen.

Überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen waren den Angaben zufolge Teenager (16,3 Prozent), Schwarze (8,3 Prozent) und Menschen mit Wurzeln in Lateinamerika (5,0 Prozent).

Die Arbeitsmarktzahlen spielen eine zentrale Rolle für die Leitzinsentscheidungen der Notenbank Fed. Diese hatte vergangene Woche zum dritten Mal in Folge einen Zinsschnitt vorgenommen, der Leitzins liegt nun in einer Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Aufgabe der Fed ist es, die Lage auf dem Arbeitsmarkt mit ihrer Geldpolitik stabil und die Verbraucherpreise möglichst niedrig zu halten. Vor allem Trumps Zollpolitik hat aber zu Unsicherheit geführt.

F.Amato--PV

Empfohlen

Venezuelas Übergangspräsidentin trifft Vertreter europäischer Ölkonzerne

Die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez hat sich nach Angaben des staatlichen venezolanischen Ölkonzerns PDVSA mit Vertretern europäischer Ölkonzerne getroffen. Rodríguez habe Gespräche mit dem spanischen Konzern Repsol und dem französischen Konzern Maurel & Prom geführt, erklärte PDVSA am Mittwoch (Ortszeit) im Onlinedienst Telegram. Unter massivem Druck der US-Regierung hat Caracas seinen Ölsektor für ausländische Investoren geöffnet.

Europäische Zentralbank gibt Leitzinsentscheidung bekannt

Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main verkündet am Donnerstag (14.15 Uhr) ihre erste Leitzinsentscheidung des Jahres 2026. Es wird erwartet, dass die EZB den Leitzins zum inzwischen fünften Mal in Folge unverändert lässt, da sich die Inflation in der Eurozone zuletzt nahe des Zwei-Prozent-Ziels bewegte. Verkompliziert wird die Lage allerdings durch den derzeit starken Euro.

Google-Mutter Alphabet verzeichnet Jahresumsatz von über 400 Milliarden Dollar

Erstmals seit seiner Gründung hat der Google-Mutterkonzern Alphabet einen Gesamtjahresumsatz von mehr als 400 Milliarden Dollar (339 Milliarden Euro) verzeichnet. Alphabet meldete am Mittwoch für das vierte Quartal einen Anstieg des Umsatzes um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 113,8 Milliarden Dollar und übertraf damit erneut die Markterwartungen. Das Wachstum wird Konzernchef Sundar Pichai zufolge von Investitionen in die Künstliche Intelligenz (KI) vorangetrieben.

Mehr Unabhängigkeit von China: USA, EU und Japan verkünden Rohstoffpartnerschaft

Die USA, die Europäische Union und Japan wollen bei Seltenen Erden und anderen wichtigen Rohstoffen unabhängiger von China werden. Sie kündigten am Mittwoch nach einem Ministertreffen in Washington eine Rohstoff-Partnerschaft an. Die USA, die EU und Japan wollten "bedeutende Schritte zur Steigerung ihrer wirtschaftlichen und nationalen Sicherheit gehen, indem sie gemeinsam die Widerstandsfähigkeit in Lieferketten für wichtige Mineralien stärken", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung.

Textgröße ändern: