Pallade Veneta - Regionale Chemie-Tarifverhandlungen starten in Düsseldorf

Regionale Chemie-Tarifverhandlungen starten in Düsseldorf


Regionale Chemie-Tarifverhandlungen starten in Düsseldorf
Regionale Chemie-Tarifverhandlungen starten in Düsseldorf / Foto: Odd ANDERSEN - AFP

In Düsseldorf starten am Mittwoch die regionalen Tarifverhandlungen in der Chemieindustrie. Den Anfang macht der Tarifbezirk Nordrhein, in den weiteren Regionen wird in den darauffolgenden Tagen verhandelt. Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) fordert angesichts der Krise in der Branche die Beschäftigungssicherung und eine Lohnsteigerung, die die Kaufkraft stärkt. Eine konkrete Zahl hat die Gewerkschaft nicht genannt. Die Arbeitgeber forderten eine Nullrunde.

Textgröße ändern:

Die regionalen Tarifvertragsparteien sind zunächst zuständig für die Entgelt- und Ausbildungsvergütungstabellen, deshalb starten die Tarifverhandlungen auf regionaler Ebene. Erst wenn diese Gespräche keine Einigung bringen, wird auf Bundesebene weiterverhandelt. Die IGBCE verhandelt bundesweit für rund 585.000 Chemie-Beschäftigte. Der aktuelle Tarifvertrag läuft am 28. Februar 2026 aus.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

US-Iran-Einigung: Ölpreis sinkt - Reeder hoffen auf sichere Passage

Das von den USA und dem Iran angekündigte Rahmenabkommen zur Beilegung des Kriegs sorgt für Erleichterung an den Märkten: Der Ölpreis ging am Montagmorgen spürbar zurück, die Aktienkurse weltweit legten zu. Die Reeder hoffen auf eine sichere Passage durch die Straße von Hormus. Dafür werden nach iranischen Angaben aber künftig Gebühren fällig.

Straße von Hormus: Bundesregierung bekräftigt Ziel einer gebührenfreien Durchfahrt

Nach der Einigung auf eine mögliche Vereinbarung zum Ende des Iran-Kriegs hat die Bundesregierung die Notwendigkeit einer gebührenfreien Durchfahrt durch die wirtschaftlich wichtige Straße von Hormus bekräftigt. Die Meerenge müsse "dauerhaft und uneingeschränkt für die freie Schifffahrt geöffnet werden", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille am Montag in Berlin. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes verwies darauf, dass die Bundesregierung sich in der Vergangenheit dabei immer für eine "gebührenfreie Schifffahrt" eingesetzt habe.

Studie: Entwicklung der Rentenfinanzierung besser als angenommen

Die Finanzierung der gesetzlichen Rente hat sich laut einer Studie ungeachtet des demografischen Wandels positiver entwickelt als zuvor angenommen. Die Ausgaben seien gemessen an der Wirtschaftsleistung niedriger als vor knapp 30 Jahren, heißt es in der am Montag veröffentlichten Analyse des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Auch der Beitragssatz der gesetzlichen Rentenversicherung ist aktuell niedriger als damals.

Trump droht Frankreich mit 100-Prozent-Zoll auf Wein wegen Digitalsteuer

US-Präsident Donald Trump hat Frankreich mit hohen Zöllen auf Wein gedroht, sollte Paris nicht seine Digitalsteuer zurücknehmen. Er habe Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gebeten, "keine Abgaben von US-Unternehmen zu verlangen", sagte Trump der "New York Post" vom Montag. "Sollten sie dies dennoch tun, habe ich keine andere Wahl, als einen Zoll von 100 Prozent auf alle Champagner und Weine aus Frankreich zu erheben."

Textgröße ändern: