Pallade Veneta - "Neues Gaza": US-Präsident Trump stellt Immobilienprojekt für Gazastreifen vor

"Neues Gaza": US-Präsident Trump stellt Immobilienprojekt für Gazastreifen vor


"Neues Gaza": US-Präsident Trump stellt Immobilienprojekt für Gazastreifen vor
"Neues Gaza": US-Präsident Trump stellt Immobilienprojekt für Gazastreifen vor / Foto: Fabrice COFFRINI - AFP

US-Präsident Donald Trump hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos seine Pläne für einen Wiederaufbau des Gazastreifens vorgestellt, die unter anderem den Bau luxuriöser Wolkenkratzer mit Blick aufs Mittelmeer vorsehen. "Ich werde in Gaza großen Erfolg haben, das wird ein wunderschöner Anblick", sagte Trump am Donnerstag bei der Gründung seines umstrittenen "Friedensrates". Trump sagte, er sei "im Herzen" immer noch Immobilienunternehmer und sehe im Gazastreifen "ein großartiges Stück Land" am Meer.

Textgröße ändern:

Trumps Schwiegersohn und Berater Jared Kushner stellte dann die Einzelheiten seines "Masterplans" für ein "Neues Gaza" vor. Er zeigte Entwürfe für neue Wohngebiete, die neben Hochhäusern auch Luxushotels vorsehen. "Es könnte eine Hoffnung sein", sagte Kushner. Durch das Bauprojekt könne der Gazastreifen zum "Reiseziel" werden. Der schmale Küstenstreifen ist nach dem zweijährigen Krieg zwischen der islamistischen Hamas und Israel fast vollständig zerstört.

Kushner rechnet nach eigenen Angaben mit einer Bauzeit von nur drei Jahren. "Im Nahen Osten werden solche Städte für zwei oder drei Millionen Menschen in drei Jahren gebaut", sagte der Trump-Schwiegersohn, der auch selbst Immobilienentwickler ist.

Um Infrastruktur und öffentliche Einrichtungen im Gazastreifen wieder aufzubauen, sind seinen Angaben zufolge Investitionen in Höhe von 25 Milliarden Dollar (mehr als 21,3 Milliarden Euro) erforderlich. Sobald die Hamas gemäß dem im Oktober von Trump vorgestellten 20-Punkte-Plan für den Gazastreifen entwaffnet sei, werde es aber genug Investoren und Geldgeber geben, sagte Kushner. "Es werden fantastische Investitionsmöglichkeiten entstehen."

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Entscheidung über Schadenersatzklage nach Germanwings-Absturz

Mehr als elf Jahre nach der Germanwings-Katastrophe entscheidet das Landgericht Braunschweig am Dienstag (11.00 Uhr) über eine Schadenersatzklage von 30 Hinterbliebenen gegen den deutschen Staat. Die Kläger werfen dem in der niedersächsischen Stadt ansässigen Luftfahrtbundesamt vor, dass nicht genügend überwacht worden sei, ob der Kopilot flugtauglich sei. Der Staat habe somit seine Amtspflichten verletzt. Sie fordern Schadenersatz zwischen 500 und 110.000 Euro.

Neuer Höchststand bei Beziehern von Grundsicherung im Alter

Die Zahl der Empfänger von Grundsicherung im Alter ist auf einen neuen Höchststand gestiegen. Zum Ende des ersten Quartals in diesem Jahr bezogen rund 771.000 Menschen in Deutschland Grundsicherung im Alter - das waren 36,7 Prozent mehr als noch im Jahr 2020: Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten René Springer hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag.

ADAC: Entlastung durch Tankrabatt schmilzt - Spritpreise steigen wieder leicht

Die Entlastung durch den Tankrabatt schrumpft nach Einschätzung des ADAC schon wieder zusammen. Die seit 1. Oktober geltende Energiesteuersenkung "hat zwar zu einem deutlichen Preisrückgang bei den Kraftstoffen geführt", jedoch seien die Preise besonders bei Super E10 in den vergangenen Tagen wieder leicht gestiegen, teilte der Automobilclub in München am Montag mit. "Damit ist ein Teil der anfänglichen Entlastungswirkung bereits innerhalb weniger Tage teilweise wieder aufgezehrt worden."

Umfrage: Konsumlaune verdüstert sich - schlechte Aussichten für Weihnachtsgeschäft

Die Konsumlaune der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher hat sich einer Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) zufolge zuletzt verdüstert. Das HDE-Konsumbarometer sank von 94,70 Zählern im September auf 93,51 Punkte im Oktober, wie der Verband am Montag mitteilte. Das dämpfe die Hoffnung auf einen Aufschwung im letzten Quartal des Jahres, auch trübten sich "die Erwartungen für das Weihnachtsgeschäft etwas ein".

Textgröße ändern: