Pallade Veneta - Autozulieferer ZF streicht mehrere E-Mobilitätsprojekte

Autozulieferer ZF streicht mehrere E-Mobilitätsprojekte


Autozulieferer ZF streicht mehrere E-Mobilitätsprojekte
Autozulieferer ZF streicht mehrere E-Mobilitätsprojekte / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP

Der Autozulieferer ZF hat angesichts mangelnder Nachfrage mehrere Elektrofahrzeugprojekte gestrichen. ZF habe sich "mit verschiedenen Kunden darauf geeinigt, mehrere Projekte vorzeitig zu beenden, die aufgrund des langsameren Hochlaufs der E-Mobilität nicht die erwartete Profitabilität erreichen", erklärte das Unternehmen. Diese Entscheidung führe "zu einem buchhalterischen Verlust für das Jahr 2025", sei aber die Grundlage für "nachhaltig verbesserte Profitabilität in den kommenden Jahren", erklärte ZF-Finanzvorstand Michael Frick.

Textgröße ändern:

Die deutschen Autobauer und -zulieferer leiden derzeit unter mangelnder internationaler Nachfrage, steigenden Kosten, der chinesischen Konkurrenz und zuletzt auch unter einem Anstieg der US-Zölle auf ihre Waren. ZF will im Rahmen eines größeren Sparprogramms insgesamt 14.000 Stellen bis 2028 abbauen.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Bundeskanzler Merz reist in die Golfregion

Friedrich Merz (CDU) bricht am Mittwoch zu seiner ersten Reise als Bundeskanzler in die Golfregion auf. Zunächst geht es nach Saudi-Arabien, wo nach Angaben aus Regierungskreisen eine Reihe von vornehmlich wirtschaftlichen Vereinbarungen getroffen werden soll. Auch Rüstungsexporte in das Land könnten demnach eine Rolle spielen. Am Donnerstag reist Merz weiter nach Katar, am Freitag in die Vereinigten Arabischen Emirate.

"Shutdown" in den USA beendet: Trump unterzeichnet Haushaltsgesetz

Nach knapp vier Tagen ist der "Shutdown" in den USA beendet. Präsident Donald Trump unterzeichnete am Dienstag ein Haushaltsgesetz und beendete damit die seit Samstag andauernde Budgetsperre für einen Teil der Bundesverwaltung. Zuvor hatte der Kongress die Vorlage gebilligt.

EU-Kommission weist neue "Zensur"-Vorwürfe aus Washington scharf zurück

Die EU-Kommission hat neue "Zensur"-Vorwürfe aus Washington scharf zurückgewiesen. "Reiner Unsinn", reagierte ein Sprecher der EU-Kommission am Dienstag auf ein 160-seitiges Dokument aus dem Justizausschuss im US-Repräsentantenhaus, in dem der EU eine "jahrzehntelange Kampagne der Zensur des weltweiten Internets" vorgeworfen wird. Der Republikaner-geführte Ausschuss hatte das Dokument kurz zuvor veröffentlicht.

Steigende Armutsgefährdung: Forderungen nach Stärkung des Sozialstaat

Angesichts aktueller Zahlen zur wachsenden Armutsgefährdung in Deutschland sind Forderungen nach einer Stärkung des Sozialstaats laut geworden. So warnte etwa der Sozialverband Deutschland vor Kürzungen im sozialen Bereich, während der Paritätische Gesamtverband einen "Armutsvermeidungs-Check" bei sozialpolitischen Reformen forderte. Hintergrund ist eine Veröffentlichung des Statistischen Bundesamts vom Dienstag, wonach der Anteil der armutsgefährdeten Menschen in Deutschland 2025 auf 16,1 Prozent stieg. 2024 lag der Anteil noch bei 15,5 Prozent.

Textgröße ändern: