Pallade Veneta - Geldwäsche-Verdacht: Staatsanwaltschaft durchsucht Standorte der Deutschen Bank

Geldwäsche-Verdacht: Staatsanwaltschaft durchsucht Standorte der Deutschen Bank


Geldwäsche-Verdacht: Staatsanwaltschaft durchsucht Standorte der Deutschen Bank
Geldwäsche-Verdacht: Staatsanwaltschaft durchsucht Standorte der Deutschen Bank / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP

Wegen eines Verdachts auf Geldwäsche haben Ermittler am Mittwoch Standorte der Deutschen Bank in Berlin und Frankfurt durchsucht. Die Vorwürfe richteten sich "gegen unbekannte Verantwortliche und Mitarbeiter der Deutschen Bank", erklärte die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main. Die Deutsche Bank habe "in der Vergangenheit Geschäftsbeziehungen zu ausländischen Gesellschaften" gehalten, die "wiederum im Verdacht stehen, selbst zum Zwecke der Geldwäsche eingesetzt worden zu sein".

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Die Bank bestätigte, "dass in den Geschäftsräumen der Deutschen Bank derzeit eine Maßnahme der Staatsanwaltschaft Frankfurt durchgeführt wird". Das Geldhaus arbeite "vollumfänglich mit der Staatsanwaltschaft zusammen".

Einem Medienbericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge stehen die Durchsuchungen in Zusammenhang mit dem russischen Oligarchen Roman Abramowitsch, gegen den nach dem russischen Angriff auf die Ukraine EU-Sanktionen verhängt wurden. Nach Informationen der Zeitung soll die Deutsche Bank "eine oder mehrere Geldwäsche-Verdachtsmeldungen zu Firmen des Oligarchen verspätet an die Behörden abgegeben zu haben".

Die Staatsanwaltschaft erklärte, "zu dem Hintergrund der Geschäftsbeziehungen, den über die Deutsche Bank AG erfolgten Transaktionen und deren Umfang sowie zu den Gesellschaften selbst" keine weiteren Angaben machen zu können.

B.Fortunato--PV

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